Kategorie: Hannover

Dieses Jahr ist alles anders… wir lieben die Maker Faire Hannover

Dieses Wochenende wäre es soweit. Wir würden am Freitag alle Aussteller in Empfang nehmen und gemeinsam alles aufbauen. Wir würden am Samstagmorgen die Tore öffnen und uns über die Besucher freuen, die endlich in die Welt der Maker eintauchen wollen. Wir würden unglaublich faszinierende Highlights und die genialsten Maker-Projekte bewundern… wir vermissen euch!

Leider kann in diesem Jahr die Maker Faire Hannover aufgrund des Coronavirus nicht wie gewohnt stattfinden. Wir sind sehr traurig darüber, haben für euch aber stattdessen ein paar Aktionen vorbereitet, um den Maker Faire-Gedanken trotzdem zu leben. Schaut einfach auf unserer Sonderseite vorbei und entdeckt große und kleine Überraschungen: Klickt hier für unser Best-of

Erste weltweite virtuelle Maker Faire am 23. Mai

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden nahezu alle Maker Faires in 2020 abgesagt. Darunter nun auch die achte Maker Faire Hannover, die vom 12. bis 13. September im HCC geplant war. Statt von Angesicht zu Angesicht treffen sich die Maker jetzt online. Das US-Maker-Faire-Team organisiert am 23. Mai ein 24-Stunden-Event, bei dem die Macher aus aller Welt ihre Ideen virtuell vorstellen können. Im Fokus stehen dabei die Covid19-Projekte, aber auch andere Projekte aus der Maker-Welt sind herzlich willkommen.

Deutschlands größtes DIY-Festival, das sich in Niedersachsens Hauptstadt in den vergangenen Jahren zu einem Publikumsmagneten für die ganze Familie entwickelt hat, wurde auf den 11. und 12. September 2021 verschoben. Leider werden wir die Maker Faire Hannover in der aktuellen Situation nicht wie geplant durchführen können. Somit haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, die Veranstaltung in diesem Jahr auszusetzen.

Drucken gegen Corona
Mit ihren unkonventionellen Erfindungen machen die Makerinnen und Maker gerade in der Corona-Zeit von sich reden. In Deutschland ist das beispielsweise die Initiative „Maker vs. Virus“. Hier haben sich etliche Maker und Fablabs zusammengeschlossen, um sich gegenseitig zu unterstützen und ihre Ressourcen besser zu organisieren – etwa bei der 3D-Druck-Fertigung von Gesichtsschutzmasken, den sogenannten Face Shields. Im Rahmen des WirvsVirus-Hackathons von der Bundesregierung hat ein interdisziplinäres Maker-Team sogar ein komplettes Beatmungsgerät als Prototyp entwickelt.

Maker-Spirit im Netz erleben
Diese Covid19-Projekte sowie alle anderen Maker-Projekte können bei der ersten virtuellen Maker Faire, die am Samstag, den 23. Mai, als 24-Stunden-Event weltweit in allen Zeitzonen vom US-Maker Faire-Team organisiert wird, präsentiert werden. Der Bildschirm als Bühne für die einfallsreichen Konzepte und ihre Macher. Auch das deutsche Maker Media-Team beteiligt sich an der digitalen Show. Weitere Infos gibt es hierzu unter: makerfaire.com.

Seid auch ihr dabei und vertretet Deutschland in der weltweiten Maker-Community! Ihr könnt eure Projekte präsentieren, einen virtuellen Workshop geben, einen Vortrag halten oder eine Paneldiskussion mit anderen Makern veranstalten – in welcher Sprache ihr das machen wollt, ist übrigens egal. Wenn ihr Ideen habt, aber noch Hilfe bei der Umsetzung benötigt, meldet euch gerne bei uns. Eure Ideen könnt ihr direkt auf der Homepage des US-Maker Faire-Teams anmelden: https://makerfaire.com/virtually-maker-faire-call-2020-for-makers/

Maker Faire Hannover – Rückerstattung Tickets

Bereits gekaufte Tickets für die Maker Faire Hannover werden inkl. der bezahlten Gebühren voll erstattet. Das funktioniert automatisch, ohne Nachfrage

 

 

Keine Maker Faire ohne Volunteers

Die Maker Faire Hannover ist viel zu schnell schon wieder vorbei. Auch an dieser Stelle möchten wir noch einmal betonen, dass eine Maker Faire ohne unsere fleißigen Helfer, die sich ehrenamtlich für die Maker Faire engagieren nicht möglich ist! Wir sind jedes Jahr aufs Neue geflasht, wie viele Volunteers uns tatkräftig zur Seite stehen.

Vielen vielen Dank an alle Volunteers, ihr seid das tollste Team der Welt!

Maker Projekte

Maker Faire Hannover: tauchendes U-Boot, ein schwimmender Hai und Aquaponik – an Ideen mangelte es keinem Maker

Die Maker Faire Hannover ist vorbei und wir blicken zurück auf ein grandioses Wochenende. Unter anderem begeisterten Lichtinstallationen in der erstmaligen Dark Gallery Tausende Besucher: Kleine Drohnen cruisten blitzschnell durch einen Parcours mit bunt leuchtenden Ringen, die Riesenkrake Ocho schwang ihre acht blau-grünen Tentakeln behutsam über die Köpfe der staunenden Gäste, farbige Blumen öffneten beim Synchrontanz ihre Blüten und eine metergroße Projektionsfläche lud zum Pong-Spielen mit Laserstrahlen ein: In der verdunkelten Glashalle des HCC verzauberten faszinierende Licht-installationen kleine und große Maker Faire-Besucher.

„Die Dark Gallery war ein echter Gewinn für die Maker Faire“, bestätigt Daniel Rohlfing, Senior-Produktmanager der Maker Faire. Mit 17.500 Besuchern an zwei Tagen – den vorgeschalteten Schülertag gab es in diesem Jahr nicht – sind wir mit der Resonanz mehr als zufrieden. Trotz Einschulungs­termin und Dauerregen am Sonntag konnten wir die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr steigern, von allen Seiten gab es nur positives Feedback. Unsere Sponsoren wie Conrad, VSM, Sennheiser, Arrow, Autostadt oder auch HDI sowie IT Niedersachsen, die mit ihrem Stand auf der Maker Faire Premiere feierten, waren ebenfalls sehr angetan.“

Das Programm der 7. Maker Faire Hannover war so vielfältig und bunt wie nie zuvor. Mit rund 1200 Makern an 223 Ständen haben die Veranstalter einen neuen Ausstellerrekord erreicht, 45 Prozent der Maker stellten das erste Mal in Hannover ihre Projekte vor und trugen zu dem ganz besonderen Flair der Veranstaltung bei. Hier geht es zur Bilderstrecke.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Ausstellern für Ihre kreativen Projekte, bei unseren Volunteers für ihren unermüdlichen Einsatz, bei allen Besuchern für ihr erscheinen und freuen uns bereits jetzt schon auf das nächste Jahr: am 12. und 13. September 2020 öffnen wir erneut die Tore im HCC. Aussteller können sich bereits jetzt schon über unser Call for Makers Formular für nächstes Jahr anmelden.

Mit dem Make-Magazin ein Radio selber bauen

Heutzutage sendet jedes Smartphone Daten über ausgefeilte Funktechniken wie GSM/LTE, Bluetooth, WLAN und womöglich NFC. Aber auch mit Arduino, Pi und Co. lassen sich mit Leichtigkeit Funksignale erzeugen, die selbst Opas altes Röhrenradio abspielen kann. Wie das geht, zeigt das Make-Magazin in seiner aktuellen Ausgabe 4/19.

„Ein Draht als Antenne an einem Mikrocontrollerausgang genügt“, erklärt Daniel Bachfeld, Chefredakteur vom Make-Magazin. „Allein durch geschickte Programmierung der Takt­gene­ratoren, Timer, Counter und Interrupts lässt sich ein kleiner Rundfunksender realisieren. Ein Arduino kann beispielsweise Frequenzen erzeugen, die im Mittelwellenband liegen, ein Raspberry Pi schafft locker Frequenzen im UKW-Bereich.“

Drei zusätzliche billige Elektronik-Bauteile reichen im einfachsten Fall aus, um beispielsweise den Kopfhörerausgang eines Smartphones an den AD-Wandler-Eingang des Arduino anzuschließen. Ein längerer Draht genügt als Antenne. Das Radio stellt man auf eine Frequenz zwischen 730 und 740kHz ein. Spielt man nun auf dem Smartphone Musik beispielsweise von Spotify oder anderen Streaming-Diensten ab, so kann man sie im Radio hören.

Darüber hinaus zeigt das aktuelle Make-Magazin, wie sich die vierte Generation des Raspi im Vergleich zu anderen Boards schlägt und stellt eine Selbstbedienungs-Fotobox mit Sofortdrucker vor, die jede Party bereichert. Mit dem ferngesteuerten Luftkissenboot, gebaut aus Pappe und Mülltüten, präsentiert die Redaktion ein echtes Spaßprojekt.

 

 

 

 

 

Ein Stammtisch für Jugendliche mit Ideen

Honig selbst herstellen oder Energie über eine Urin-Batterie gewinnen: Das sind zwei Projekte, die am Stammtisch für Jugendliche mit Ideen entstanden sind. „Wir nennen uns ‚BEE‘ wie die Biene. Allerdings stehen die drei Buchstaben für Business, Economy und Ecology“, erläutert Victor Bauf, der den Stammtisch ins Leben gerufen hat. Der Diplom-Ökonom und freiberufliche Unternehmensberater will Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren ermutigen, ihre Ideen auszuprobieren und kleine unternehmerische Projekte zu entwickeln. „Dabei muss es den Bau einer Rakete oder eines Weltraumgefährt gehen, ganz im Gegenteil, wir haben die Alltagsgegenstände im Blick.“ Jeden Montag von 18 bis 19:30 Uhr treffen sich Jasmin, Serif und Ezequiel mit anderen kreativen Jugendlichen im Karstadt-Restaurant in der hannoverschen Innenstadt, um sich auszutauschen. Auf der Maker Faire stellen sie ihren Honig vor und erläutern, wie die Urin-Batterie funktioniert. Um noch mehr Jugendliche von ihrem Vorhaben zu begeistern, verlegen sie ihren Stammtisch auf die Maker Faire.

Zeig uns dein altes Mittelwellenradio und gewinne ein LED-Namensschild!

🎵 Video killed the radio star 🕺 – and the internet killed the Mittelwelle: Doch die Funkamateure des DARC-Ortsverbandes H13 beleben die Mittelwellenfrequenz 828 kHz neu und präsentieren ein Radioprogramm extra für dieMaker Faire Hannover. Geplant sind Live-Interviews mit Besuchern und Ausstellern sowie Tipps zu Highlights und Mitmachaktionen. Darüber hinaus werden Grußworte von den hannoverschen Politikern. Kommt vorbei am Stand des DRAC, draußen im Stadtpark A12 und probiert das Radiomachen aus. Wenn ihr noch ein altes Radio zuhause habt, das die Mittelwelle empfangen kann, zeigt es uns bei Instagram: Einfach Foto machen, hochladen, @makerfairedeutschland verlinken, fertig. Unter allen Teilnehmern verlosen wir die Must-haves auf jeder Maker Faire: Fünf leuchtende LED-Schilder!