Kommt heute noch zur Maker Faire Berlin

Wir hatten schon zwei wundervolle Maker-Tage bei strahlendem Sonnenschein im FEZ-Berlin in der Wuhlheide. Heute ist die letzte Chance, viele tolle Maker und die verrücktesten Mitmachaktionen zu entdecken. Kommt vorbei bei bestem Wetter und großartiger Stimmung, draußen wie drinnen.

Hier erfahrt ihr, wie ihr am besten zu uns kommt und hier geht’s zur Bildergalerie.

Kleiner Tipp für alle spontanen: ab 15 Uhr gibt es ein Spätbesucher-Ticket für nur 5,- €.

#LOSMACHEN: Die 10. Bewerbungsphase der Kultur- und Kreativpiloten Deutschland startet jetzt

Auf die Plätze, fertig, los(machen)! Am 15. Mai startet die sechswöchige Bewerbungsphase der Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2019. Bis zum 30. Juni 2019 werden deutschlandweit Unternehmer*innen, Selbständige oder Gründer*innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und deren Schnittstellen gesucht.

Auf der Maker Faire Berlin werden sich die Kultur- und Kreativpiloten auf Stand 161 präsentieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Kreativpilot*innen sind anders: Sie entwickeln plastikfreie Verpackungen, erfinden neue Applications für den Gesundheitssektor und revolutionieren die Bildung vom Kleinkind- bis zum Erwachsenenalter. Sie wagen Experimente und bereiten so den Weg für Innovationen. Damit sind sie Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft einer der wichtigsten Querschnittsbranchen Deutschlands. Die jährlich ausgezeichneten 32 Kultur- und Kreativpiloten stehen exemplarisch für den Ideenreichtum kreativen Unternehmer*innentums.

#losmachen: Jetzt auf www.kultur-kreativpiloten.de bewerben

Maker Faire Vienna: DIY-Technik für die Zukunft

Coole Projekte, aber bitte nachhaltig: Bei der Maker Faire Vienna trafen Mitmachexperimente von Fridays for Future auf Copterrennen und 3D-Druckreste.

Hier die Kleidung aus dem Lasercutter, dort die Wäscheklammer aus der Plastikrecycling-Maschine – die Maker Faire Vienna verband am vergangenen Wochenende futuristische Kunst mit nachhaltigen Projekten. Fans von Drohnen, 3D-Druckern und Handarbeit kamen aber ebenso auf ihre Kosten. 900 Maker hatten sich in der METAStadt eingefunden, um ihre Projekte zu zeigen.

Als Festival für Familien bot die mittlerweile vierte Maker Faire in der österreichischen Hauptstadt wieder ein breites Programm für Kinder: Sie konnten im CoderDojo eigene Programme schreiben, sich beim Vienna Open Lab über Thermometer und pH-Tests informieren oder gleich eigenen Glibberschleim bei Engineering for Kids produzieren. Der Münchner Erfindergarden ließ den Nachwuchs mit einer Nerfgun auf eine selbstgebaute Schleudertafel schießen.

Praktisch ging es auch an anderer Stelle zu. Die Designerin Veronika Persché hatte eine Strickmaschine mitgebracht, auf der Interessierte eigene Muster in Textilien umsetzen konnten. Direkt daneben luden Fridays for Future Austria ein, den eigenen CO2-Abdruck mit Tennisbällen zu messen. Denn Nachhaltigkeit war an vielen Ständen ein großes Thema: Die Precious-Plastic-Bewegung baut überall auf der Welt Maschinen zum Recyclen von Plastikabfällen. Für das Reparieren statt Wegwerfen warb das ReparaturNetzwerk Wien und auch die Österreichische Gesellschaft für 3D-Druck zeigte anschaulich, wie viel Müll beim 3D-Drucken entstehen kann und hat den Homo Plasticus aus ihren Fehldrucken zusammengebaut.Andere Projekte kamen aber nicht zu kurz: Sicher eingezäunt ließen sich bei Vienna FPV kleine Drohnen testen, während gleich zwei Cocktailroboter sowie zahlreiche kleine Roboterkonstruktionen auf dem Veranstaltungsareal zu bewundern waren. Im Hof der METAStadt fuhren tapfer die Timecruiser des niederländischen Abacus-Theaters an den Food-Trucks vorbei, auch wenn es am Sonntag bei eisigen Temperaturen fast durchgängig regnete. Nebenan stand außerdem das brandneue Fabmobil des Fablab Brno, das sogar einen Lasercutter durch die Gegend kutschiert. Aus der Slowakei und Kroatien waren ebenfalls Fablabs vor Ort und im Oktober soll dann die erste Maker Faire Zagreb im Nikola-Tesla-Museum starten. (hch)

Absage Eröffnungskonferenz Maker Faire Berlin

Die von uns zur Maker Faire Berlin geplante Eröffnungskonferenz „Wie Maker unsere Welt verändern“ am Freitag, 17. Mai, im FEZ-Berlin hat trotz hochkarätiger Redner und spannender Vorträge leider nicht die von uns gewünschte und erwartete Resonanz gebracht. Daher haben wir uns jetzt schweren Herzens entschlossen, die Eröffnungskonferenz und den Preview-Day nicht durchzuführen. Der Schülertag findet wie geplant von 9 bis 13 Uhr statt.

Am Wochenende ab nach Wien zur Maker Faire Vienna!

Bei Österreichs größtem Do-It-Yourself Festival erwarten euch verrückte Erfindungen, zahlreiche Workshop, spannende Vorträge und ein umfangreiches Mitmachprogramm für Kinder.

Die Maker Faire Vienna wird sich insbesondere der Frage widmen, wie die Zukunft der Stadt aussieht und wie sie aktiv mitgestaltet werden kann.
Weitere Programmhighlights können bei Facebook, Twitter & Instagram entdeckt werden, das vollständige Programm findet ihr auf der Website. Stattfinden wird die Maker Faire Vienna in der METAStadt – einem ehemaligen Fabrikgebäude, in dem Anfang des 20. Jahrhunderts noch Dampfturbinen und Dynamos produziert wurden!

Geöffnet ist am 04. & 05. Mai 2019 jeweils von 10 bis 18 Uhr. Im Vorverkauf spart ihr 15% auf den regulären Ticketpreis.

Kooperation der Festivals Children of Doom und Maker Faire Berlin

Die Maker Faire Berlin – buntes DIY-Festival und Wissensplattform zugleich – und das neue Wissenschaftsfestival Children of Doom vereinbaren eine Zusammenarbeit, um ihre Communities zu vernetzen. Beide Veranstaltungen finden am dritten Mai-Wochenende (18. & 19.5.) in Berlin statt.

Bereits zum fünften Mal kommt die weltgrößte Erfinder- und Mitmachmesse Maker Faire in die Hauptstadt. An den Publikumstagen, am Samstag und Sonntag, präsentieren Hunderte Maker ihre ausgefallenen Selbermach-Projekte. Zeitgleich öffnet in nur fünf Kilometer Entfernung, im Hafen Rummelsberg, das Wissenschafts­festival Children of Doom erstmals seine Pforten und bietet seinen Gästen eine spannende Mischung aus Vorträgen über die großen Herausforderungen der Menschheit und praxisorientierten Workshop-Stationen.

Die Macher der beiden Festivals kooperieren ab sofort und ermöglichen ihren Gästen das gegenseitige Kennenlernen: Besucher von Children of Doom können mit ihrem Festivalbändchen kostenfrei auf die Maker Faire kommen. Umgekehrt können sich Interessierte ab 18 Jahren auf der Maker Faire für den Besuch des Children of Doom-Festivals registrieren und somit eines der aus Kapazitätsgründen limitierten Gratis-Tickets ergattern.

„Klimawandel, Künstliche Intelligenz, Transhumanismus – die Themen unserer Veranstaltung haben große Schnittmengen mit denen der Maker Faire. Auch wenn wir sie unter dem Gesichtspunkt des Weltuntergangs präsentieren“, sagt Boris Jebsen, Gründer der Veranstaltung. „Aber genau wie die Maker Faire wollen wir Wissenschaft und Spaß auf dem Festival zusammenbringen. Das Motto von Children of Doom ist ‚serious fun‘ als bewusst anderer Ansatz, wissenschaftliche Themen zu kommunizieren. Wir freuen uns, unseren Gästen mit dem Besuch der Maker Faire einen echten Mehrwert zu bieten.“

„Die inhaltlichen Parallelen haben den Ausschlag für die Kooperation gegeben. Die Vorträge beim Children of Doom-Festival sind eine ideale Ergänzung zum vielfältigen Programm der Maker Faire. Die zeitliche Überschneidung und räumliche Nähe macht die Kooperation für uns perfekt“, ergänzt Daniel Rohlfing, Senior-Produktmanager der Maker Faire. „Mit der Zusammenarbeit wollen wir unsere Communities stärken und ausbauen.“

„Mechanisch Paard“ als Zugpferd der Maker Faire Berlin

Sieben Meter hoch, sechs Meter lang, zwei Tonnen schwer: Das „Mechanisch Paard“ ist mit seinen gigantischen Maßen ein beeindruckender Anblick. In nur drei Monaten hat der Freundeskreis Schenkels um den Maker Jos Bosmans das Pferd aus Eisen gebaut. Die nötige Inspiration für den Bewegungsmechanismus lieferten die kinetischen Skulpturen des Künstlers Theo Jansen. Dabei sind alle Teile so miteinander verbunden, dass sie durch eine einzige hydraulische Bewegung angetrieben werden. In Anlehnung an den Jansen-Mechanismus lassen sich die Beine bewegen, auch der Kopf kann sich senken oder auf bis zu sieben Metern Hähe anheben. Bislang begeisterte das Riesenross, das auch schnauben und wiehern kann, nur die Menschen in den Niederlanden. Jetzt kommt es erstmals nach Deutschland und bringt auf der Maker Faire Berlin große und kleine Besucher zum Staunen.

Mini Maker Faire Rhein-Waal: Ideen rund um Nachhaltigkeit

Umwelt und nachhaltige Projekte standen bei der ersten Mini Maker Faire der Hochschule Rhein-Waal auf dem Programm.

Der April machte am vergangenen Samstag seinem Ruf alle Ehre und wechselte munter strahlenden Sonnenschein und Schneeregen ab – zum Glück gab es auf der ersten Mini Maker Faire Rhein-Waal auch drinnen genug zu sehen und zu machen.

Direkt am Eingang hatte die Fairtrade Student Group viele Kanister mit bunten Farben für ihren Batik-Workshop aufgestellt. Wer sein mitgebrachtes Shirt einfärbte, musste sich allerdings noch einmal nach draußen wagen, um es zum Trocknen aufzuhängen. Auch an den anderen Ständen gab viel Auszuprobieren: Im Workshop der Freien Aktiven Schule Wülfrath wurden Bibberiche, kleine Roboter, gebaut. Direkt daneben entstanden bei LightQubes aus alten Getränkedosen eigene Lampen. Instrumente aus Abflussrohren konnten die Besucherinnen und Besucher beim Stand des Festivals für selbstgebaute Musik zusammenzimmern.

Ein Gebäude weiter, im Fablab der Hochschule, wurden außerdem Webcam-Mikroskope zum Streamen über ein Raspberry Pi Zero gebaut. Mit Teilen aus dem Lasercutter lässt sich das Open-Source-Mikroskop günstig in anderen Fablabs nachbauen. Aufgrund des Regens war im Fablab auch der Sonnenwagen untergekommen. Das Solarfahrzeug von Studierenden aus Aachen soll in diesem Jahr an der World Solar Challenge teilnehmen und 3000 Kilometer durch Australien fahren.

Wer sich zwischendurch nach draußen wagte, konnte auf den Klangskulpturen von Michael Bradke aus dem Düsseldorfer „MobilesMusikMuseum“ spielen. Von der Tonleiter aus Kuhglocken über Trommeln aus Abflußrohren bis hin zu umfunktionierten Radkappen gab es zahlreiche unterschiedliche Instrumente, mit denen die großen und kleinen Besucher immer wieder den Hof der Hochschule beschallten. (hch)

phaeno Mini Maker Faire: Wissenschaft aus der Schule

Besseres Wohnklima, Radioaktivitätsmessung und Minisatelliten – auf der Wolfsburger Mini Maker Faire zeigten Jugendliche selbstentwickelte Technikprojekte.

Physikalische Phänomene und technische Experimente stehen im Wolfsburger Science Center phaeno sowieso auf dem Programm. In der vergangenen Woche kamen bei der dritten Mini Maker Faire noch einmal zahlreiche Projekte dazu. Zehn Schulen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zeigten Erfindungen und Ideen aus ihren AGs und Makerspaces.

Ob Roboter aus dem 3D-Drucker, Experimente für den Wissenschaftswettbewerb Jugend Forscht oder das deutsche Team für den europäischen CanSat-Wettbewerb 2019, bei dem ein Minisatellit gestartet wird – die Jugendlichen präsentierten eine Reihe an unterschiedlichen Themen. So ist eine AG der Braunschweiger Hoffmann-von-Fallersleben-Schule früheren Forschern auf der Spur, die in der Stadt mit Radioaktivität arbeiteten. Die 3D-Druck-AG der AHF Gesamtschule Detmold arbeitet an einem Segelflugsimulator und das arduinobasierte Schimmelwarnsystem des Ratsgymnasiums Wolfsburg soll für besseres Wohnklima sorgen. (hch)