Autor: Kristina Fischer

Kostenlose Unterrichtsmaterialien mit Make Education

Lehrerinnen und Lehrer von MINT-Fächern aufgepasst: Das Make-Magazin startet mit Make Education ein neues Angebot mit spannenden und kostenlosen Unterrichtsmaterialien für mehr Spaß mit Technik im Unterricht.

Unter dem Motto „Leichter lehren mit verständlichen Projekten“ bietet das Make-Magazin ab sofort kostenlose Unterrichtsmaterialien speziell für den MINT-Unterricht. Auf der Webseite: Make Education stellt die Redaktion ab sofort jeden Monat fünf kostenlose Artikel als PDF zum Download bereit.

Los geht es mit Physik-Artikeln zum Bau eines Spektroskops aus Haushaltsmitteln, Stromerzeugung mit Piezo- und Peltierelementen, einem Holographie-Mikroskop aus 3D-Druckteilen und einem Pi sowie Magnetismus-Experimenten mit Ferrofluiden.

Jeden Monat gibt es kostenlose Bauberichte und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für einen praxisorientierten Unterricht zum Download. Das Angebot ist fächerübergreifend gestaltet und für alle Altersgruppen ist etwas dabei. Die Artikel unterscheiden sich von herkömmlichen MINT-Unterrichtsinhalten, indem sie Inhalte mit aktuellen Techniken und Alltagsbezügen der Schülerinnen und Schüler wie Smartphone, Internet, Social Media, WLAN, 3D-Druck, Gaming, E-Mobilität, Robotik, KI und vieles mehr bieten.

Um die PDFs kostenlos herunter laden zu können, müssen sich Lehrkräfte einmalig auf der Webseite registrieren. Ein monatlicher Newsletter informiert dann über neu hinzugekommene Artikel und ordnet diese den jeweiligen naturwissenschaftlichen Fächern und Altersgruppen zu.
Darüber hinaus sucht die Make-Redaktion engagierte Lehrerinnen und Lehrer, die Lust haben, Maker-Projekte in die Schulen zu bringen und Make-Artikel didaktisch zu Unterrichtsmaterialien aufzubereiten. Bei Interesse: Mail an info[at]make-magazin.de

Make-Magazin: Der CO2-Warner für die Schule

Die Corona-Pandemie stellt insbesondere Schulen vor große Herausforderungen. Die Klassenräume müssen gut durchgelüftet werden, um das Infektionsrisiko zu begrenzen. Sinken jetzt die Temperaturen, führt das Dauerlüften jedoch zu unnötigem Wärmeverlust und schlechter Klimabilanz. Wann es Zeit ist, die Fenster zu öffnen, kann eine selbstgebaute CO2-Ampel ganz einfach anzeigen. Wie der kostengünstige Selbstbau eines solchen Luftqualitätsmessers funktioniert, erklärt das DIY-Magazin Make in der aktuellen Ausgabe 5/20. Fertige Ampeln werden zum Preis von 80 bis 170 Euro angeboten, das Make-Magazin setzt jedoch auf eine DIY-Lösung, für die man rund 40 Euro und zwei Stunden investieren muss.

Genutzt wird der biologischen Zusammenhang um herauszufinden, wie man lüftet: Ausatemluft enthält mehr CO₂ und flüchtige organische Verbindungen als die vorher eingeatmete Luft. Da sich auch die potenziell gefährlichen Aerosole in der Ausatemluft befinden, können wir deren Ausstoß nun abschätzen, indem wir die anderen Gase messtechnisch erfassen. Das Modell arbeitet mit dem IoT Octopus als Mikrocontroller, der vielfältige Auswertungen unterstützt.

Der Bau einer CO2-Ampel ist für Schulen gleich doppelt interessant: Zum einen kann sie genutzt werden, um die Luftqualität der Klassenräume zu messen, zum anderen bietet der Nachbau Anknüpfungspunkte in vielen Fächern über die Erläuterung der Programmierung im Informatik-Unterricht hinaus. Im Fach Physik kann man klären, wie lange Tröpfchen im Raum schweben und warum die Luft beim Lüften auskühlen kann, die Wände dies aber nicht tun sollten. Die Zeitreihendarstellung auf Cloud-Plattformen macht die Auswertung und den Vergleich verschiedener Sensoren zum Kinderspiel und lädt zum Experimentieren ein. Wie unterscheidet sich Kipplüften vom Querlüften? Verändert die Anwendung eines Luftreinigers die Messwerte? Selbst die Kunst kann man mit ins Boot holen und kreative Alternativen für die Darstellung der Messergebnisse entwerfen.

In der aktuellen Make-Ausgabe stellt die Redaktion außerdem eine Bügeleisen-Lötstation vor, zeigt wie man mit dem RasPi-Adblocker sein LAN vor überbordender Werbung bewahrt und erklärt, wie man mit der Fritzbox sein Zuhause noch smarter machen kann.

Ab sofort erwerblich am Kiosk oder per Post nach Hause bestellen im heise shop.

Make: Sonderheft: Einfach programmieren mit Picaxe und BASIC

Eine LED zum Blinken oder Dimmen bringen, einen Bürstenroboter mit Fernsteuerung bauen oder mit einem Piezoelement Musik machen: Das neue Make-Sonderheft zeigt, wie leicht das geht. Mit Picaxe, BASIC und dem beiliegenden Programmierboard lassen sich alle Projekte mit wenigen Zeilen Code umsetzen. Programmier-Anfänger lernen schnell verständliche Befehle, um Hardware zu steuern. Das 80 Seiten umfassende Heft mit der Nano-Axe-Platine und einem Picaxe-Chip gibt es exklusiv im heise shop für 24,95 Euro.

Der Picaxe ist ein Mikrocontroller, mit dem der Einstieg in die Welt des Programmierens und der Schaltung von Hardware besonders einfach gelingt. Durch die vorinstallierte Firmware lassen sich die Chips auch von Einsteigern programmieren, weshalb sich mittlerweile eine Bastler-Community gebildet hat. Dass die Picaxe-Chips noch in dem einfach lesbaren Code BASIC programmiert werden, wirkt heute fast rückständig – hat aber auch einen verlockenden Retro-Charme. Die Sprache wurde 1964 ausdrücklich für den Einstieg ins Programmieren entwickelt.

Die Make-Redaktion hat in ihrem Sonderheft einfache Projekte zusammengestellt, mit denen man gleich loslegen kann. Mit geschickten Schaltungen und Programmen können Bastler aber auch die Möglichkeiten erweitern und komplexere Projekte umsetzen.

Um den Picaxe-Einstieg noch ein Stück bequemer zu machen, hat die Make Redaktion eine komplett neue Platine entworfen, die mit verschiedenen Chips kompatibel ist, die Nano-Axe-Platine. Zum Programmieren benötigt man nur ein Mikro-USB-Kabel, das fast jeder im Haus hat, um sein Smartphone zu laden.

Dieses Jahr ist alles anders… wir lieben die Maker Faire Hannover

Dieses Wochenende wäre es soweit. Wir würden am Freitag alle Aussteller in Empfang nehmen und gemeinsam alles aufbauen. Wir würden am Samstagmorgen die Tore öffnen und uns über die Besucher freuen, die endlich in die Welt der Maker eintauchen wollen. Wir würden unglaublich faszinierende Highlights und die genialsten Maker-Projekte bewundern… wir vermissen euch!

Leider kann in diesem Jahr die Maker Faire Hannover aufgrund des Coronavirus nicht wie gewohnt stattfinden. Wir sind sehr traurig darüber, haben für euch aber stattdessen ein paar Aktionen vorbereitet, um den Maker Faire-Gedanken trotzdem zu leben. Schaut einfach auf unserer Sonderseite vorbei und entdeckt große und kleine Überraschungen: Klickt hier für unser Best-of

Minden-Lübbecke digital

Digitale Maker Faire Minden-Lübbecke

Am Samstag, 05. September 2020 von 10-15 Uhr veranstaltet das zdi-Zentrum Minden-Lübbecke seine zweite Maker Faire – und alles ist anders als geplant.
„Wir hatten uns auf zwei bunte Tage mit Messetrubel und tollen persönlichen Kontakten gefreut“, so Projektleiterin Melanie Ochsenfarth vom zdi-Zentrum Minden-Lübbecke. „Das fällt leider aus, aber wir wollen den Menschen zumindest online zeigen, was die zahlreichen Maker hier im Kreis so alles auf die Beine stellen. Wir möchten die Maker Faire Minden-Lübbecke 2020 ins Internet verlegen und hoffen, dass das Format angenommen wird, auch wenn es natürlich eine echte Messe niemals ersetzen kann.“
Zu dem digitalen Experiment sind alle eingeladen, die etwas interessantes Handwerkliches, Technisches oder Selbstgemachtes zu Präsentieren haben und andere daran teilhaben lassen wollen.
Die Homepage des zdi-Zentrums dient als Startseite für die Maker-Angebote.
Vom kleinen Artikel über das klassische Tutorial bis hin zu Materiallisten, Arbeitsblättern oder Bauanleitungen werden spannende Projekte vorgestellt. Der Youtube-Channel des zdi-Zentrums wird ebenfalls für Vorstellungsclips und Videotutorials eingebunden werden. Außerdem steht ambitionierten Makern die Möglichkeit zur Verfügung, über einen eigenen discord-Server interaktive Workshops und Lifestreams anzubieten oder sich in Chatrooms zu selbstgewählten Themen auszutauschen.
„Wir freuen uns auf alle, die ihr Wissen weitergeben möchten und Spaß daran haben in einer aktiven Community kreative Ideen zu zeigen.“ Jetzt schon vormerken!

Alle Informationen gibt es hier.

Bauset-Workshops jetzt im Shop auf Abruf

Ihr wolltet gerne Nokolino, die BoxClock oder den Varikabi bei unseren Online-Workshops nachbauen, hattet aber an den Terminen keine Zeit?

Dafür haben wir jetzt die Lösung: Wir bieten euch exklusiv die aufgenommenen Mitschnitte in unserem heise shop zum Download an.

Das tollste daran, ihr könnt jederzeit stoppen, zurückspulen oder euch zur Kontrolle einfach alles noch einmal anschauen. So oft wie ihr wollt! Baut euch ein sprechendes Kuscheltier-Monster mit Hilfe eines ATtinys, lernt löten und bastelt euch eine eigene Wortuhr mit dem BoxClock-Tutorial oder entdeckt die Welt der Robotik und baut euch den Steckroboter Varikabi mit vielen verschiedenen Funktionen zusammen. Die Workshopleiter im Tutorial führen euch Schritt für Schritt durch alle Bauschritte. Gemacht für die ganze Familie! 

Vergesst nicht, passend zu den Videos die Bausets zu bestellen. Das freche Nokolino-Monster-Bauset kann im Shop direkt mitbestellt werden – in Kombination mit dem Video spart ihr dabei sogar 12%!!

Alle weiteren Informationen gibt es im Shop.

Smartphone laden beim Radeln – die neue Make

Viele Radfahrer haben mittlerweile eine richtige Lichtmaschine an Bord: Nabendynamos können nicht nur die Fahrradbeleuchtung mit Strom versorgen, sondern auch den Saft für Smartphones liefern. Dazu braucht es aber einen USB-Laderegler, der die am Dynamo entstehende Spannung passend macht. Das aktuelle Make-Magazin 4/20 zeigt, wie man einen solchen Laderegler mit wenigen Bauelementen kostengünstig selbst bauen kann.

Diese Laderegler kann man in allen möglichen Preisklassen fertig kaufen, aber auch selbst bauen. Dazu braucht es nur ein paar Dioden, Kondensatoren, einen Spannungswandler, einen Stecker für den Nabendynamo und ein USB-Kabel zur Verbindung der Ladeschaltung mit dem Smartphone. Die entsprechende Ladeschaltung zeichnet sich durch eine erfreuliche Einfachheit und Effizienz aus. Geübte Bastler mit Spaß am Experimentieren können nach wenigen Stunden schon Power aus dem Nabendynamo ziehen und dabei eine Menge über die Funktionsweise des Dynamos und die Spannungsregelung erfahren. Radfahrer, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h und 25 km/h unterwegs sind, laden auf diese Weise ihr Smartphone mit bis zu 400 Milliampere.

Wer oft in der Stadt unterwegs ist und seinen Handy-Akku vor zu vielen Ladeunterbrechungen bei Ampelstopps verschonen will, findet im Heft außerdem Hinweise, wie sich ein oder zwei Powerbanks geschickt als Energiepuffer einbinden lassen.

In der aktuellen Make-Ausgabe stellt die Redaktion außerdem Retro-Gaming auf dem Raspberry Pi vor, testet drei kostenlose Slicer-Programme für den 3D-Drucker, interviewt eine CNC-Fräsen-Bauerin, die auch Selbstbaukurse gibt, und widmet sich in einem mehrseitigen Report lebensechten Robotern, den Animatronics. Zu kaufen gibt es die neue Make im Shop oder im Kiosk.

Workshop: varikabi Steckbausätze – ein spielerischer Einstieg in die Welt der Elektronik

Sie sind schon fast ein kleiner Haustier-Ersatz: Die kleinen Roboter-Tiere von Variobot sehen nicht nur niedlich aus, sondern verblüffen auch mit insgesamt 12 Funktionen:

  • Hinderniserkennung und überraschende Fahrmanöver
  • Stoppt oder beschleunigt bei Hindernissen, Licht oder Schatten
  • Reagiert durch patentierte Sensorik sensibel auf sein Umfeld
  • Folgt Licht, Linien, Gegenständen oder deiner Hand

In unserem Live-Workshop hilft Tino von Variobot euch beim Aufbau der tollen Steckroboter, zeigt euch eine Auswahl der Funktionen und erklärt, wie die Funktionsweise überhaupt zustande kommt.

Bei diesem Workshop wird ein bestimmter Bausatz gebaut:

  • Samstag, 18.07. von 11-13 Uhr: gebaut wird der „Käfer

Sichert euch jetzt einen tollen Lerntag für die ganze Familie.

Nokolino

Workshop: Erschaffe ein sprechendes Kuschelmonster

So süß und frech –  da kann niemand widerstehen! 

Baut gemeinsam im Online-Bauset-Workshop mit Nikolai euer eigenes Nokolino-Monster!

In diesem Workshop lernt ihr unter anderem, wie man mit dem Lötkolben richtig hantiert. Außerdem lernt ihr, einen ATtiny mithilfe eines Arduinos zu programmieren, wie man ein MP3-Modul zum sprechen bringt und wie man anschließend das ganze an der Stromversorgung anschließen muss. Anschließend könnt ihr aus den Stoffvorlagen, die im Paket enthalten sind ein niedliches (oder auch grimmiges, je nach Lust und Laune) selber nähen. Mehr vielseitige Maker-Erfahrung innerhalb so kurzer Zeit ist fast unmöglich. 

Das beste an dem Set: Ihr müsst nicht einmal Werkzeug kaufen, weil das Zubehör ebenfalls mitgeliefert wird. Zwei Klicks und ihr seid für eine perfekte Workshoperfahrung mit charmantem Spaß und Lerngarantie gewappnet. Hier ist Spaß für die gesamte Familie gesichert. Falls das immer noch nicht reicht: Ihr könnt Nokolino sogar mit eurer eigenen Stimme bespielen und witzige Grüße an eure Liebsten damit ausrichten – besonders zu Corona-Zeiten ein tolles Highlight.

Holt euch ein wenig Maker Faire nach Hause und legt jetzt los. Wir bieten euch folgenden Termin an:

  • Donnerstag, 23.07.2020, 17:00 – 19:00 Uhr

Kauft euch jetzt euer Ticket und vergesst nicht, den Bausatz Nokolino mit dazu zu bestellen.

Workshop: Baut euch eure eigene Wortuhr selbst!

Es wird Zeit für eine neue Wanduhr, aber ihr könnt keine Zahlen mehr sehen? Mit unserem Online-Wortuhr-Workshop könnt ihr das neue It-Piece für eure Wohnung ganz einfach selbst bauen – eine Uhr, die euch die Zeit in Wörtern anzeigt. Die Anzeige besteht aus LEDs, die die Farbe in verschiedenen Modis ändern können und gesteuert wird alles über WLAN

Ihr bekommt ein komplettes Bauset für die BoxClock nach Hause geschickt. Das Set baut ihr gemeinsam mit Frithjof von build-yours, der euch live vor der Kamera jeden einzelnen Schritt zeigt, auf. Wie bei einem Webinar könnt ihr Fragen über den Chat stellen und bekommt direktes Feedback.

Ihr lernt, mit dem Lötkolben richtig umzugehen, bastelt gemeinsam das Gehäuse der Uhr und lernt und wie das ganze System mit den LED-Anzeigen, WLAN und Co. überhaupt funktioniert.

Ihr seid aber eigentlich Anfänger und habt noch keine wirkliche Erfahrung in dem Umgang mit dem Lötkolben? Überhaupt kein Problem. Der Kurs ist speziell für Einsteiger konzipiert und bringt euch so nicht nur Spaß sondern auch gleich einen großen Lernerfolg. Perfekt für ein paar tolle Bastelstunden zu Hause.

Weiter zum BoxClock-Workshop