Autor: Sylke Wilde

Make-Sonderheft zeigt Ikea-Hacks für Heimwerker

Das DIY-Magazin Make widmet sich in einem neuen Sonderheft erstmals dem Thema Ikea-Hacks. Ein besonderes Highlight ist die Verwandlung des Servierwagens Bror in eine mobile Werkbank. Mit einer Investition von 200 bis 250 Euro und zwei bis drei Stunden Arbeitszeit entsteht ein vielseitiger Werkstattwagen.

Der umgebaute Servierwagen bietet auf 85 mal 55 Zentimetern eine robuste Arbeitsfläche. „In Kombination mit flachen Boxen oder Besteckkästen entstehen praktische Schubladen für Werkzeuge wie Zwingen, Zangen oder Lineale“, erläutert Akos Fodor, leitender Redakteur beim Make-Magazin. Filzauflagen sorgen für leichtgängige Schubladen.

Zusätzliche Klappkonsolen und eine Multiplexplatte erweitern die Arbeitsfläche. Durch Bohrungen lassen sich Tischklemmen zum Einspannen von Werkstücken anbringen. Fodor weist jedoch darauf hin: „Als Hobelbank oder für schwere Handsägearbeiten ist die Haltekraft der Rollen nicht ausreichend.“

Das Sonderheft stellt weitere kreative Umbauten vor: Eine Kunststoffbox wird zum USB-Gamecontroller, das Ivar-Regal zur platzsparenden Arbeitsecke. Sogar die blaue Ikea-Tragetasche erhält durch einfache Modifikationen eine Verstärkung und einen Regenschutz.

Elektrik im Camper: sicher nach VDE

Immer mehr Menschen entdecken Camping für sich und bauen ihr Wohnmobil selbst aus. Doch bei der 230-Volt-Installation ist besondere Vorsicht geboten. In der neuen Make-Ausgabe 05/2025 erfährt man, wie die Bordstromversorgung sicher und normgerecht umgesetzt wird – inklusive Bauanleitung für eine praktische Umschaltbox.

„Die Elektroinstallation in Wohnmobilen muss besondere Sicherheitsanforderungen erfüllen“, erklärt Make-Redakteur Carsten Wartmann. Dazu gehören etwa Schutzvorrichtungen gegen Stromschläge, die richtige Absicherung aller Stromkreise und eine sichere Verbindung aller Metallteile mit der Erdung.

Besonderes Highlight: eine selbst entwickelte Umschaltbox, die automatisch dafür sorgt, dass beim Wechsel zwischen Campingplatz-Strom und Bordbatterie alles korrekt geschaltet wird. Kontrollleuchten zeigen den Status an, die Baugröße ist kompakt (etwa wie eine Butterdose) und die Herstellungskosten liegen zwischen 50 und 80 Euro.

Der Beitrag enthält eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung. Da es um Netzstrom geht, dürfen solche Arbeiten allerdings nur von Elektrofachkräften oder unter deren Aufsicht ausgeführt werden.

Maker Faire Hannover 2025: Was für ein Fest!

Die elfte Maker Faire Hannover war ein voller Erfolg! Trotz – oder vielleicht sogar wegen – des eher kühlen Augustwetters strömten am Wochenende 19.200 Teilnehmende ins HCC. Damit konnten wir die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr von 15.800 um mehr als 20 Prozent steigern.

Lange Schlangen am Samstag, volle Hallen und ein lebendiger Sonntag – die Stimmung war durchweg großartig. Zufriedene Ausstellerinnen und Aussteller trafen auf ein begeistertes Publikum, das mit vielen Ideen, Inspirationen und selbstgebauten Projekten nach Hause ging.

Ein riesiges Dankeschön an alle, die dieses Event möglich gemacht haben: die unermüdlichen Volunteers, die engagierten Kolleginnen und Kollegen, unsere Sponsoren und natürlich die fantastische Maker-Community. Eure Kreativität und Leidenschaft lassen die Maker Faire immer wieder zu etwas ganz Besonderem werden.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Auflage: 15. & 16. August 2026 – wieder im HCC!
Kommt gut nach Hause – und bis bald!

Regionspräsident Steffen Krach eröffnet die Maker Faire

Prominente Unterstützung erhält die Maker Faire durch Hannovers Regionspräsident Steffen Krach. In seinem Grußwort hebt er den besonderen Charakter der Veranstaltung hervor. Die Maker Faire sei ein Ort, „in dem nicht nur gedacht, sondern gemacht wird“ – ein Raum, in dem sich Schüler, Start-ups und Unternehmer begegnen, voneinander lernen und gemeinsam gestalten. Mit dem Motto „Wo Ideen tanzen und Technik begeistert“ bringt die Maker Faire Hannover genau das auf den Punkt: Die Veranstaltung ist ein Ort für Begeisterung, Austausch und Zukunftsmut.

Steffen Krach wird die Veranstaltung am 23. August um 10 Uhr eröffnen.

Sein vollständiges Grußwort ist hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=aR8juX-Hp1U

Foto (c) Philipp Schroeder

Maker zeigen geniale Projekte

Am 23. und 24. August 2025 kann es endlich losgehen! Rund 30 Prozent der Aussteller sind neu dabei und bringen faszinierende Einblicke mit!

Freut Euch auf spannende neue Projekte wie:

  • Die Aflowerbox – eine 3D-gedruckte Musikbox zum Selberbauen
  • Ein 3D-Schokodrucker, der süße Technikträume wahr macht
  • AniMate – ein System für Stop-Motion-Filme mit programmierbaren Lichteffekten
  • KI-gesteuerte Vogelhäuser
  • Elektro-Golf 2 – zeigt, wie nachhaltige Mobilität auch mit klassischen Fahrzeugen möglich ist
  • Amalettomat“ – eine vollautomatische Crêpe-Maschine, die selbstständig Crêpes herstellt
  • HoloDeck – ein Augmented-Reality-Erlebnis, in dem z. B. Moleküle dreidimensional dargestellt werden.

Tickets gibt’s wie gewohnt im Onlineshop  unter  https://pretix.eu/makerfaire/mfh25/ oder direkt an der Tageskasse – ausschließlich bargeldlos.

Bundesministerin Dorothee Bär übernimmt Schirmherrschaft für die Maker Faire Hannover 2025

Die Maker Faire Hannover 2025 erhält hochrangige Unterstützung: Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, übernimmt die Schirmherrschaft für die Maker Faire am 23. und 24. August 2025.

Die Maker Faire steht für herausragenden deutschen Innovationsgeist, gerade in den Schlüsseltechnologien wie Robotik, KI, Produktionstechnologien, Quantentechnologien, Mikroelektronik, aber auch Materialwissenschaften und Physik, die auch wir im neu aufgestellten Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt verstärkt im Fokus haben. Daher freue ich mich sehr, die Schirmherrschaft über diese herausragende Veranstaltung übernehmen zu dürfen“, so Bundesministerin Bär.

Dieses Zitat bringt auf den Punkt, was die Maker Faire auszeichnet: Tüfteln, Teilen, Begeistern – und mit Technologie aktiv die Zukunft gestalten.

Mit ihrer Schirmherrschaft würdigt die Ministerin das Engagement der Maker-Community, die mit Offenheit, Neugier und technischem Know-how neue Wege geht – und dabei Menschen aller Altersgruppen inspiriert. Ob Robotik, 3D-Druck, Upcycling oder Programmieren – auf der Maker Faire treffen Erfindergeist und Praxis aufeinander.

Raspberry-Pi-Erfinder Eben Upton kommt zur Maker Faire Hannover

Er hat die Bastelwelt revolutioniert – jetzt kommt er persönlich zur Maker Faire Hannover: Eben Upton, der Erfinder des Raspberry Pi, wird am 23. und 24. August 2025 im Wissenshub auftreten und die Geschichte hinter dem weltweit erfolgreichen Mini-Computer erzählen.  

Was 2012 als Bildungsprojekt in einer britischen Garage begann, hat sich zu einem globalen Phänomen entwickelt: Der Raspberry Pi verkauft sich heute über 200.000 Mal pro Woche und ist aus Makerspaces, Schulen und Hobbykellern nicht mehr wegzudenken. Mit seinem günstigen Preis, der einfachen Bedienung und den vielseitigen Anschlussmöglichkeiten hat der „Raspi“ die Do-it-yourself-Technik demokratisiert – und Millionen von Makern weltweit inspiriert. 

Eben Upton wird in Hannover nicht nur über die Entstehung und Entwicklung der Plattform sprechen, sondern auch einen spannenden Ausblick auf aktuelle Trends und zukünftige Innovationen geben. Sein Vortrag im Future Meeting Space am Samstag um 12:15 Uhr ist ein echtes Highlight unter über 30 Talks auf zwei Bühnen. 

Neben Upton präsentieren weitere Expertinnen und Experten spannende Themen – etwa zur Fab-City-Vision, zu neuen Raspberry-Pi-Anwendungen oder zu Open-Source-Ultraschalltechnologie. 

Mehr Infos zum Wissenshub gibt es hier.  Wer Eben Upton persönlich treffen möchte, findet ihn am Raspberry Pi Ltd.-Stand (Standnummer 40, Niedersachsenhalle). 

Daniel Rohlfing im Interview: Warum die Maker Faire ein Abenteuerspielplatz für alle Generationen ist

Rund drei Wochen vor dem Start der Maker Faire Hannover 2025 gibt Daniel Rohlfing, Leiter Events & Sales Maker Faire Deutschland, in der aktuellen Ausgabe der magaScene (Stadtmagazin Hannover) einen ausführlichen Einblick hinter die Kulissen des Events. Auf acht Seiten spricht er über die Faszination der Maker-Bewegung, seinen Weg zum Eventmanagement – und warum die Maker Faire so besonders ist: 

„Die Maker Faire ist ein Abenteuerspielplatz für alle Generationen – ein Ort, an dem kreative Menschen zusammenkommen, um ihre Projekte zu präsentieren und sich gegenseitig zu inspirieren.“ 

Im Interview erklärt Daniel, was die besondere Atmosphäre der Maker Faire ausmacht, wie sich das Event entwickelt hat und warum es gerade für Familien und junge Menschen so inspirierend ist. 

„Was mich jedes Jahr aufs Neue begeistert, ist die unglaubliche Offenheit der Community. Hier geht es nicht nur um Technik, sondern um den Austausch – um das Miteinander-Gestalten, Entwickeln, voneinander Lernen.“ 

Das vollständige Interview gibt es in der magaScene, Ausgabe August 2025, hier zum Download: magaScene 08/2025 (PDF) 

Klebstoffe im Überblick – Richtig kleben will gelernt sein

Wer baut, bastelt oder repariert, kommt am Thema Kleben nicht vorbei – was einfach klingt, ist komplexer als gedacht. In der aktuellen Ausgabe 4/2025 des DIY-Magazins Make dreht sich alles um die Kunst des richtigen Klebens. Ob Epoxidharz, Sekundenkleber oder UV-Kleber: Das Heft bietet einen umfassenden Überblick über die gängigsten Klebstofftypen, ihre Eigenschaften, Vor- und Nachteile sowie typische Anwendungsgebiete. 

Make-Redakteur Johannes Börnsen erklärt: „Viele unterschätzen, wie wichtig die richtige Wahl und Anwendung des Klebers ist. Dabei spielen neben dem Material auch Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit und Belastung eine große Rolle.“ Die Redaktion geht unter anderem auf die Unterschiede zwischen Adhäsion und Kohäsion ein – die Grundlagen erfolgreicher Klebeverbindungen. 

Wertvolle Tipps aus der Praxis zeigen, wie man Klebeflächen optimal vorbereitet und typische Fehler vermeidet – etwa zu viel Klebstoff zu verwenden. Ebenfalls mit im Heft: Sicherheitshinweise für den Umgang mit teilweise aggressiven Klebern. Denn ohne Belüftung, Handschuhe oder Schutzbrille kann das DIY-Projekt schnell unangenehme Nebenwirkungen haben. 

Ein Muss für Maker, Tüftler und Reparaturfans – denn wer kleben kann, spart Schrauben, Zeit und Nerven. 

Hebocon: Kreativer Roboter-Wettbewerb kommt zur Maker Faire

Auf der Maker Faire Hannover 2025 am 23. und 24. August wird Technik nicht nur clever, sondern auch herrlich kurios: Erstmals findet der internationale Bastel-Wettbewerb Hebocon in Hannover statt – ein Event, bei dem selbstgebaute Roboter aus Elektroschrott in skurrilen Sumo-Duellen gegeneinander antreten. Ganz nach dem Motto: Je schräger, desto besser! 

Ob mit schiefen Rädern, Zahnstocher-Beinen oder wackeliger Steuerung – bei Hebocon zählt nicht Perfektion, sondern Kreativität, Improvisation und Spaß. In einer offenen Werkstatt können Kinder, Jugendliche und Erwachsene direkt vor Ort ihre eigenen Roboter bauen – Vorkenntnisse sind nicht nötig. Werkzeug und Baumaterialien stehen vor Ort bereit, eigene Roboter und Bastelteile dürfen ebenfalls mitgebracht werden. 

Die Bauzeiten sind am Samstag (10–12 Uhr & 12:30–16:30 Uhr) und am Sonntag (10–12 Uhr & 12:30–15:30 Uhr). Die Wettbewerbe starten am Samstag um 17 Uhr und am Sonntag um 16 Uhr. 

Hebocon zeigt, wie viel Spaß Technik machen kann – unperfekt, überraschend und mit jeder Menge Humor. Ein echtes Highlight auf dem größten DIY-Festival im deutschsprachigen Raum! Anmeldung und weitere Infos gibt’s hier.