Autor: Kristina Fischer

Endlich wieder Maker Faire – Ein Besuch auf der Maker Faire Ruhr

Nach über zwei Jahren Abstinenz geht es endlich wieder auf eine Maker Faire und ich kann es kaum erwarten.  Mein Kollege Marcel und ich kommen voller Vorfreude endlich am Bahnhof Dorstfeld Süd an. Schon von weitem hört man lautes Motorenknattern und Musik. Die Schüler vom ARTandTECH.space/Projektlabor fahren vor dem Eingang mit selbst gepimpten & motorisierten Sesseln, Mofas, Lokomotiven und weiteren verrückten Fahrzeugen durch die Gegend. Auch die Spacecruiser vom Abacus Theater sind mit dabei und sorgen bereits vor den Toren für Unterhaltung und Faszination. Schnell am Eingang dem Orga-Team der DASA „Hallo“ sagen und ein Badge für die Sammlung holen und ab geht’s, die Ausstellung entdecken.

Schon kommt die Durchsage, dass Sascha Ott gleich mit seiner Show beginnt. Das wollen wir nicht verpassen. Wir müssen schnell durch die Ausstellung in die Gefahrstoffhalle. Weit komme ich nicht und werde direkt am Stand von Paula (Postapokalyptischer Schmuck) aufgehalten. Da wir uns lange nicht gesehen haben, gab es ein freudiges Wiedersehen und viel zu erzählen. Schließlich ging es dann doch weiter und ich bin stoße gerade noch rechtzeitig in den vollen Hörsaal zum feurigen Finale von Sascha Ott dazu, erlebe XXL-Rauchwolken und werde außerdem mit seiner Staubsaugerkanone mit einem Ü-Ei beschossen.

Weiter geht’s in die Stadthalle zu den Steampunkern und vielen weiteren Makern. Beim Dampfzirkus Papenburg gibt es viel zu entdecken. Unter anderem gehört zu deren Exponaten ein Spiel, dass die Reaktionsfähigkeit des Spielers testet. Holzstäbe sind durch einen elektronischen Magneten mit der Halterung verbunden. Im Zufallsprinzip schalten sich nacheinander die Arduino-gesteuerten Magneten aus und die Holzstäbe fallen nach unten. Aufgabe ist es nun, die Stäbe aufzufangen, bevor diese auf den Boden fallen. Direkt beim ersten Stab war ich schnell genug und habe begeisterte Zurufe bekommen – Spaß pur. Besonders begeistert waren vermutlich besonders die erwachsenen Besucher vom postapokalyptischen R2B2 (ja, der heißt so), der in seinem inneren eine Bierbar versteckt hat.

Am Stand der Freien Maker e.V. aus Aachen kann ich die Vielseitigkeit selbstgebauter serienreifer Spielautomaten von Flipper über Tetris bis hin zu Mastermind bewundern, die in verschiedensten Designs entwickelt wurden. Besonders toll fand ich das Mastermind-Spiel in Naturoptik mit Moos und Salzkristallen. „Da hab ich was für dich“, meinte Jan Thar und führt mich rüber zum Nachbarstand. Bei Leon vom deutsch-niederländischen Kooperationsprojekt der Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V./trust uep und MAD Eindhoven kann kostenfrei eine Lampe mittels Lötkolben und Kleben gebaut, im selben Stil wie das Mastermind-Spiel. Die freien Maker sind Teil der Kooperation. Gerade sind alle Arbeitsplätze belegt, aber ich komme wieder!

Gegenüber entdecke ich die Kenterprise von Jan von basement engineering, lasse ich mir alles über Aufklärungsschiffe zeigen, wie ich mit Sensoren die Seen erkunden kann und wie diese in einfachen Sets auch im Schulunterricht nachgebaut werden. Ein super Projekt. Daneben treffe ich auf Frithjof von build yours, der, wie alle anderen Maker, glücklich darüber ist, dass endlich wieder eine Maker Faire stattfindet. Er zeigt mir seine neusten Entwicklungen an seinen Word Clocks, die er in den vergangenen Pandemie-Jahren gemacht hat.

 

In der Energiehalle beim Hackerspace Un-Hack-Bar sehe ich voller Freude, dass sie das Nistkastenprojekt mit der Vogelkamera aus der Make nachgebaut haben und erfahre, dass sie ihren Link zur Kamera an viele interessierte Schulklassen und Kitas weitergegeben haben und alle darauf warten, dass endlich Nachwuchs ausgebrütet wird. Untermalt wird unser Gespräch vom Lärm des neuesten Projektes des R2 Builders Club e.V., der Wall:E – Soo cool.

Zurück zu Leon, endlich ist Platz und mein Kollege Marcel und ich können unsere Tisch-Lampe bauen, darauf warte ich schon die ganze Zeit. Schnell noch zur Foto-Discokugel von McLean und witzige Selfies machen und dann geht’s weiter.

Da das Wetter so schön ist, gehen wir anschließend mit einem Kaffee nach draußen und überreden die Schüler vom Projektlabor,  auch einmal deren Sessel fahren zu dürfen. Leider ist der Sessel gerade kaputt gegangen, aber die Schüler wissen bereits, wie sie ihn reparieren können. Im Gefährt sitzen darf ich trotzdem und ich hoffe natürlich darauf, bei der nächsten Maker Faire auch selbst fahren zu können. 😉

So geht dann auch ein Tag auf der Maker Faire vorbei und wir fahren glücklich und zufrieden wieder nach Hause.

Neben den vielen tollen Gesprächen mit den Makern voller Inspirationen, neuen Eindrücken und vor allem fröhlichen Wiedersehens vieler alter Bekannter, ist das schönste bei einer Maker Faire, dass man eigentlich immer Erinnerungsstücke mitnimmt. Neben einem Lanyard gehört in meine neuste Sammlung unter anderem eine Tasse der Un-Hack-Bar, ein gemeinsames Foto mit meinem Arbeitskollegen aus der Discokugel von McLean und meine selbstgebaute Salzkristall-Lampe mit Wellness-Effekt für meinen Arbeitsschreibtisch.

Vielen Dank Maker Faire Ruhr, es war wunderbar und ich freue mich auf viele weitere Maker Faires in diesem Jahr.

Insgesamt haben sich bei der 5.  Maker Faire Ruhr „Limited Edition“ Maker an 30 Ausstellerständen präsentiert ergänzt um ein Vortragsprogramm über Produktsicherheit, KI, Brillen-Hilfsprojekte und Robotik sowie Workshops rund um Löten, Bibberiche, Kugelbahnen für Squashbälle, Programmieren lernen mit Python sowie Roboterbau. 

Alle Informationen über die kommenden Maker Faires in Deutschland sind auf unserer Übersichtsseite zu finden. 

Lötkolben und Laser- 5. Maker Faire Ruhr in der DASA

Zischende Zeitmaschinen, verrückte Ideen aus dem 3 D Drucker oder Schmuck aus den Resten menschlicher Zivilisation:  Am 26. und 27. März verwandelt sich die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund in ein kreatives Ideenlabor.

Die Maker Faire Ruhr startet zum fünften Mal nach zweijähriger Corona-Zwangspause und als „limited edition“. Meint: Ein kleines, aber feines Angebot aus der Welt der Tüftler*innen. Zu Gast sind   Steampunker, Programmier-Cracks, 3-D-Begeisterte oder FabLabs.

In diesem Jahr gibt es rund 30 Stände und interaktive Workshops, gepaart mit unterhaltsamen Vorträgen und einer Wissenschaftshow in entsprechend zu buchenden Zeitfenstern. Dafür präsentieren sich wieder ungewöhnliche Aktive rund ums Ruhrgebiet mit schrägen Ideen aus IT und Design, Kunst und Handwerk.

Im Mittelpunkt stehen bunte und zukunftsträchtige, fantasievolle oder retrofuturistische Projekte der Marke Eigenbau. Ziel ist es, die Idee des Selbermachens zu stärken, eigenen Technik­ideen freien Lauf zu lassen und offene Augen zu haben für eine neue Verwendung von gebrauchten Gegenständen.

An beiden Tagen ist die Maker Faire in der DASA von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Tickets gibt es nur online für die Zeitfenster: 26. März und 27. März, jeweils 10.00-13.45 Uhr bzw. 14.15-18.00 Uhr auf der Seite www.makerfaire-ruhr.com. Der Standardeintritt kostet 5 EUR, ermäßigt 3 EUR.

Makers for Ukraine

Yuri und die gesamte ukrainische Maker-Community zählen auf eure Unterstützung. Sie sind immer noch vor Ort, um das Land unter schwierigsten Bedingungen mit zu verteidigen. Wie ihr helfen könnt, erfahrt ihr unter diesem Link: https://makerhub.org/support-to-ukrainian-makers-needed/ Ob mit einer Spende, oder einfach durch das Teilen dieser Nachricht: Jetzt seid ihr gefragt.

In den vergangenen Jahren haben Yuri und Svitlana mit ihrem Team einige Maker Faires in der Ukraine organisiert. Bereits im Februar gab es einen Austausch zwischen der Make Community LLC. und den beiden: Zum Video. Schon da war die Lage sehr ernst und hat sich seitdem zugespitzt. Mittlerweile ist Svitlana mit den Kindern geflohen und hier in Deutschland in Sicherheit. Yuri ist nach wie vor in Kiew. Unser Team steht in persönlichem Kontakt mit ihm und so haben wir von seiner Spendenaktion erfahren.

Auch wir unterstützen Yuri und die Community. Jeder Euro zählt – macht auch ihr mit! https://makerhub.org/support-to-ukrainian-makers-needed/

 

Wir suchen dein Projekt rund um Smart Cities!

Wir suchen deine Smart-City-Projekte! Ob LoraWAN, clevere Apps, Mobilitätslösungen oder energieschonende Konzepte – für den 21. – 22. April suchen wir Maker, die sich mit uns auf den Smart City-Days in Hannovers Innenstadt präsentieren wollen. Was kann ich als Maker tun, um die Vision von smarten Städten nach vorne zu bringen? Was für Möglichkeiten gibt es? Welche Fähigkeiten benötige ich dazu und wie kann ich mir diese aneignen?
Wir wollen speziell Schülern Zukunftsthemen rund um die smarte Stadt von Morgen näherbringen und Neugierde für das Selbermachen wecken. Unterkunft und Reisekosten werden dabei von uns gestellt. Schreib uns einfach eine Mail und wir klären alles weitere.

Make-Webinar „Leiterplattendesign mit EAGLE“

Endlich wieder Workshops! Am 11. März 2022 von 10-14 Uhr findet das Make-Webinar „Leiterplattendesign mit EAGLE“ statt. Ihr seid herzlich dazu eingeladen, teilzunehmen.

Prof. Dr. Francesco P. Volpe wird euch in diesen vier Stunden zwei Projekte aus seinem gleichnamigen Buch vorstellen, das im dpunkt.verlag erschienen ist. Anhand der Projekte wird eine einfache Nutzung von EAGLE beispielhaft erläutert.

Bei dem ersten Projekt handelt es sich um einen einfachen Binärzähler. Dieser wird auf einer einseitigen Leiterplatte realisiert. Trotz der Einfachheit kann man an diesem Projekt sehr viele Funktionen von EAGLE und die grundlegende Vorgehensweise von der Schaltplaneingabe bis zur fertig aufgebauten Leiterplatte erklären.

Das zweite Projekt ist ein USB-Sound-Stick, der in SMD-Technik ausgeführt wird. Für diesen müssen auch Bauteile in einer Bibliothek angelegt werden. Jeder Schritt wird dabei sehr ausführlich beschrieben, sodass die Teilnehmer anschließend keine Probleme haben sollte, eigene Bauteile anzulegen. Dr. Volpe wird die Projekte zeigen, erklären und anschließend eure Fragen beantworten. Für die Teilnahme wird kein Material und keine Software benötigt.
Das Ticket für die Teilnahme kostet 99,-€ und kann im Ticketshop auf unserer Webseite gekauft werden.

Prof. Dr. Francesco P. Volpe ist an der Technischen Hochschule Aschaffenburg im Bereich Digital- und Mikrocomputertechnik tätig und hat jahrzehntelange Erfahrung bei der Vermittlung von Kenntnissen in Vorlesungen, Praktika sowie in Industrieprojekten zu Leiterplattendesign mit EAGLE und ist Autodesk Expert Elite Member.

Die animatronische Posteule – neue Make am Kiosk

In der Make 1/22 verwandeln die Redakteure der Make mit einem Raspberry Pi eine Plüscheule in eine schnatternde kleine Mitteilungszentrale.

Im ersten Teil der neuen Artikelreihe wird die animatronische Posteule vorgestellt. Sie flattert und schnattert, wenn eine neue E-Mail im Posteingang gelandet ist. Die Hardware wird erklärt, die Plüscheule auseinandergenommen und es gibt Tipps für die Konstruktion und den 3D-Druck der Bauteile. Außerdem wird aufgezeigt, wie man die 3D-gedruckten Teilen verschraubt, ein Audiosignal vom Raspberry Pi verstärkt und es an einen 3W-4Ω-Lautsprecher leitet.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es nicht nur in der neuen Make 1/22, sondern auch noch als Video auf YouTube. So kann man jeden Bauschritt ganz genau nachvollziehen.

In der Make 2/22 wir dann die Eule für den Abruf von E-Mails programmiert, Sounds werden hinzugefügt und die Servo-Motoren für ansteuerbare Bewegungsmuster kalibriert. Um das empfindliche Innenleben der Eule zu schützen,  wird zum Schluss alles in ein Gehäuse mit Füßen und integriertem Stromanschluss verpackt. Die Make 2/22 wird am 07. April erscheinen.

Feuchte Keller müssen nicht sein: Das schlaue Taupunkt-Lüftungssystem steuert den Luftaustausch auf den Punkt und arbeitet nur, wenn es draußen trockener ist als drinnen. Und wer dann noch einen Balkon auf der Sonnenseite besitzt, kann sich über kostenlosen Solarstrom freuen – aus recycelten Solarmodulen.

Die Ausgabe 1/22 der Make ist ab jetzt online und am Kiosk erhältlich. Mit einem Abo lag das Heft sogar bereits im Briefkasten. Außerdem kann die Make bequem als Printversion oder PDF im Heise Shop bestellt werden, bis zum 17. Februar sogar versandkostenfrei. Wer die Make lieber digital liest, kann das in den Make Apps für iOS und Android. Online findet sich auch das Inhaltsverzeichnis der Make 1/22.

Wir machen Ernst – Ticketshops geöffnet!

Es geht los. Wir machen Ernst und öffnen unsere Ticketshops!

Endlich kannst du kreative Maker wieder in Präsenz erleben, dich mit Spezialisten aus den unterschiedlichsten Themengebieten austauschen, die Genialität von Erfindungen erleben, viel Neues lernen und dich von den Ideen der Aussteller begeistern und mitreißen lassen.

Als Premierenveranstaltung bieten wir dir in diesem Jahr ein besonderes Schmankerl im Süden Deutschlands. Im Herzen von Baden-Württemberg, Innoport Reutlingen, präsentieren Maker ihre Erfindungen und warten auf den gemeinsamen Austausch mit dir. Besonders attraktiv natürlich für alle, denen die Reise nach Norddeutschland bisher zu weit war und vor allem auch für Maker Faire-Fans aus Österreich und der Schweiz. Sichere dir jetzt dein Ticket für die Maker Faire Baden-Württemberg vom 25.-26. Juni. Zum Ticketshop.

Kein Maker Faire-Jahr ohne ein Treffen in Hannover! Die größte Maker Faire Deutschlands wird am 10.-11. September im Hannover Congress Centrum und Stadtpark stattfinden. In diesem Jahr wird es internationaler. Wir laden Aussteller aus unterschiedlichsten Ländern dazu ein, die Vielseitigkeit, das Ideenreichtum und das Potential der Maker zu präsentieren. Freu dich auf ein grandioses Spektakel und sichere dir jetzt deine Teilnahme, damit die Vorfreude umso länger anhalten kann. Sollte dir eine Anreise nach Hannover zu weit sein, weil du etwa am anderen Ende der Welt wohnst, dann kannst du in diesem Jahr sogar virtuell an der Maker Faire teilhaben und dich an unserem hybriden Programm rund um Entertainmentshow und unseren Vorträgen erfreuen. Zum Ticketshop. 

Falls du dir jetzt denkst, dass du doch viel lieber als Maker unsere Plattform nutzen und DEINE eigenen Ideen präsentieren möchtest: Hier geht’s zum Call for Makers. Mach mit und melde dich als Maker für einen kostenfreien Stand an. Sei Teil der Community! 

 

Die nächsten Veranstaltungen …

Wir hoffen, der Start ins neue Jahr ist dir gut geglückt! Wir starten voller Zuversicht in das neue Jahr und planen unsere kommenden Maker Faires – endlich wieder in Präsenz. Freue dich in den kommenden Monaten auf kreative Maker, krasse Erfinder, clevere Innovationen und praktische Lösungen – von und mit Makern aus Deutschland, Europa und der Welt. Wir können es kaum erwarten, all das live und persönlich vor Ort zu erleben. Schreib dir die Termine mit dickem Rotstift in den Kalender und plane deine Reise zu unseren Maker Faires.

Das erwartet dich:

  • Maker im Ruhrpott? Na klar! In Dortmund treffen sich am 26. & 27. März Maker und alle Wissbegierigen auf der Maker Faire Ruhr in der DASA. Alle Details sind in den nächsten Wochen auf der Homepage der DASA zu finden.
  • Wir gehen von Berlin nach Süddeutschland. Die Maker Faire Baden-Württemberg ist damit neben der Maker Faire Hannover die zweite große Leitveranstaltung in Deutschland für die Maker-Community. Mach mit, fahr ins Herzen von Baden-Württemberg nach Reutlingen und bestaune die Maker-Szene Deutschlands. Los geht’s am 25. & 26. JuniHier geht’s zum Call for Makers.
  • Maker Faire Sachsen: Chemnitz ist nicht nur Kulturhauptstadt 2025, hier finden sich auch einige inspirierende Maker zusammen, die jedes Jahr aufs Neue die Vielseitigkeit der Maker-Welt demonstrieren. Komm am 9. & 10. Juli nach Sachsen und überzeuge dich selbst davon! Maker können sich hier bewerben. 
  • Selbstverständlich darf die größte Maker Faire Deutschlands in Hannover am 10. & 11. September nicht fehlen. Dieses Jahr wird es international und zweisprachig! Wir laden Maker aus der ganzen Welt zu uns ein, ihre Genialität bei uns unter Beweis zu stellen.
    Der Call for Makers ist geöffnet und wir freuen uns auf deine Bewerbung – übrigens, an alle Altaussteller der Maker Faire Berlin: Der Weg ist gar nicht so weit nach Hannover ;).

Dich erwartet also einiges. Wir freuen uns sehr, dich bald als Maker oder Besucher auf unseren Maker Faires begrüßen zu dürfen!

Corona macht auch vor digitalen Events keinen Halt: Aufgrund einiger Ausfälle auf Aussteller- und Speakerseiten wie auch in unserem Team, kann die für Februar geplante Digital Edition leider nicht stattfinden.

Frohe Weihnachten – Unsere Maker Faires im nächsten Jahr!

Liebe Community,

schon wieder ist das Jahr fast vorbei. Zeit, ein wenig zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

Auch in diesem Jahr haben wir leider keine große Maker Faire wie gewohnt durchführen können, haben aber dafür bei unserer Maker Faire Hannover – Digital Edition und der Make-Entertainmentshow tolle virtuelle Treffen mit euch erlebt! Umso mehr freuen wir uns auf die Pläne im kommenden Jahr. Wir haben viel Neues vor und können es kaum erwarten, euch auf unseren Maker Faires UND virtuell wieder zu sehen.

  • Ins Jahr starten wir daher digital mit der Maker Faire Deutschland – Digital Edition. Schon am 12. Februar geht es los. Freut euch auf 20 ausgesuchte Maker und Partner, die ihre Projekte an virtuellen Ständen präsentieren. Für Teilnehmer besteht die Möglichkeit sich mit den Makern auszutauschen, zu vernetzen und Fragen zu stellen. Eine Entertainmentshow vom Allerfeinsten mit abwechslungsreichem und mitreißendem Live-Programm rundet das fünfstündige Angebot ab. Euer Projekt soll unbedingt dabei sein? Hier geht’s zur Bewerbung. 
  • Von Berlin in den Süden … Wir verlassen die Hauptstadt und verlegen unsere zweite große Maker Faire nach Süddeutschland. Die Maker Faire Baden-Württemberg ist damit neben der Maker Faire Hannover die zweite große Leitveranstaltung in Deutschland für die Maker-Community. Macht mit, fahrt ins Herzen von Baden-Württemberg und bestaunt die Maker-Szene (Süd-)Deutschlands. Los geht’s am 25. & 26. Juni. Hier geht’s zum Call for Makers.
  • Selbstverständlich darf die größte Maker Faire Deutschlands in Hannover nicht fehlen. Stattfinden wird diese im Hannover Congress Centrum am 10. & 11. September. Der Call for Makers ist geöffnet und wir freuen uns auf eure Bewerbungen.

Für die Zeit zwischen den Jahren legen wir euch unsere neue Online-Plattform Make Projects ans Herz. Hier könnt ihr eure Projekte präsentieren und weiterentwickeln, euch aber vor allem auch mit anderen Makern zusammenschließen und connecten. Teilt eure Ideen und Geschichten auf Make Projects mit der Community und bringt anderen Freude und Inspiration damit! Ab sofort stellen wir übrigens in unserem Newsletter das Projekt des Monats vor. Zur Plattform.

Wir wünschen euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreis eurer Liebsten. Bleibt gesund und kommt positiv ins neue Jahr!

Eure Maker Faire-Crew

Neue Make: HiRes-Audio mit dem Raspi für Klangliebhaber

Für HiFi-Klänge kann man viel Geld ausgeben. Doch schon mit einem günstigen Raspberry Pi ist es möglich, digitale Musik in höchster Qualität an die bestehende Anlage zu streamen. Wie eine leicht zu bedienende und vor allem klanglich überzeugende Wiedergabelösung für digitale Audiodaten selbst zu bauen ist, zeigt das DIY-Magazin Make in seiner aktuellen Ausgabe 6/21. Das Projekt gelingt im Handumdrehen und bietet eine preiswerte Möglichkeit, in HiRes reinzuschnuppern.

Unter HiRes-Audio versteht man den heiligen Gral der Audiodigitalisierung, denn Audiosignale aufzuzeichnen und wiederzugeben geht immer mit Verlust einher. Deshalb setzen viele Musikstudios auf High Resolution, kurz HiRes, also eine höhere Auflösung bei der Aufzeichnung als sonst üblich, damit man bei der Wiedergabe so nah wie möglich am Original sein kann. Selbst sehr leise Klänge erscheinen dann spielerisch und losgelöst aus dem akustischen „Nichts“ – kein Rauschen, kein Brummen, keine Verzerrungen und ein vorbildlich linearer Frequenzgang, bei noch so anspruchsvollem Material. Die Instrumente verteilen sich im Raum, Vocals klingen dynamisch und kristallklar.

Für den selbst gebauten HiRes-Player wird der beliebte Einplatinencomputer Raspberry Pi4 mit einem Hifiberry Erweiterungsboard zusammengesteckt. Darüber hinaus wird ein Software-Player benötigt, der die Audio-Daten über den Digital/Analog-Wandler ausgibt. Dank der einfachen Einrichtung und Bedienung verwenden wir die Distribution Volumio, die auch für Linux-Neulinge geeignet und in wenigen Minuten einsatzbereit ist. Dafür braucht man lediglich einen Computer und es müssen keine weitere Peripherie an den Raspberry Pi angeschlossen werden. Volumio unterstützt auch die Anbindung an Streaming-Dienste, die digitale Audios in höchster Auflösung anbieten.

Praktisch ist, dass sich zahlreiche weitere Plug-ins, wie Spotify bequem über die Benutzeroberfläche installieren und verwalten lassen. Auch eine YouTube-Anbindung ist möglich.

Ohne akustische Einschränkungen bequem vom Sofa aus auf die gesamte Mediathek zuzugreifen ist zudem ein immenser Komfortgewinn. Der HiRes-Player bildet daher eine vielversprechende Grundlage zur Erweiterung der bestehenden HiFi-Anlage und zeigt: HiRes-Streaming macht richtig Spaß. Probieren Sie es einfach mal aus.