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Virtuelle Maker Faire – Video-DEMO: So sieht euer Stand aus

Mit ersten Screenshots haben wir euch bereits demonstriert, wie ihr euch einen Stand bei der Maker Faire Hannover – Digital Edition am 18. Juni 2021 vorstellen könnt.

Da es für uns alle die erste virtuelle Maker Faire ist dachten wir uns, dass ihr euch einfacher etwas unter dem Event vorstellen könnt, wenn wir euch ein Video dazu drehen. Nicht lang gefackelt sondern fix umgesetzt: Hier haben wir eine kleine aber feine Demo über unsere Veranstaltungsplattform vystem für euch:

Wir hoffen, dass das Video schon einige Fragen beantwortet. Zögert nicht, alle weiteren Fragen direkt an uns per Mail zu senden: info@maker-faire.de

Gerne zeigen wir auch in einem persönlichen Gespräch die Plattform genauer. Im Mai gibt es nach Registrierungsschluss übrigens für alle Aussteller ein Onboarding, welches von dem Team von vystem durchgeführt wird und euch alle Fragen zur technischen Nutzung beantworten wird. 🙂

Also nicht mehr lang überlegen, sondern fix anmelden: https://maker-faire.de/hannover/call-for-makers/ 

Wir freuen uns schon sehr darauf, endlich wieder eine Maker Faire mit euch gemeinsam durchführen zu können.

Virtueller Ausstellerbereich – das erwartet dich als Maker!

Seid ihr auch betrübt weil nun schon zum zweiten Mal keine Maker Faire stattfinden kann? Dann habt ihr falsch gedacht! Wir treffen uns dieses Jahr digital! Am 18.6. geht es los, markiert euch den Termin im Kalender.

Werdet Aussteller und holt euch tolles Entertainment und großartiges Wissen direkt in die Werkstatt. Wer sich jetzt fragt „Eine digitale Maker Faire, wie soll das denn gehen?“ sollte ganz genau die Ohren spitzen, denn das Team der Maker Faire hat sich etwas Tolles für euch überlegt:

Das digitale Format wird über das Veranstaltungstool vystem laufen und ganz einfach zu bedienen sein. Ohne vorherige Einführung gelingt es jedem sich hier zurecht zu finden, also keine Scheu beim Durchklicken! Die vier Bereiche, in die die Messe aufgeteilt ist, sind eine Entertainmentshow, ein Wissenshub, die Vorträge, die Thementische und natürlich der Aussteller-Bereich.

Ein netter Nebeneffekt der Digital Edition ist übrigens, dass sich die Aussteller während des Betreuens ihres Standes ebenfalls auf der Messe umsehen können, was „in real life“ erfahrungsgemäß zu kurz kommt 😉 Aber wie funktioniert das überhaupt mit dem virtuellen Aussteller-Bereich?

Jeder Maker, der Lust hat an der Maker Faire Hannover 2021 teilzunehmen, kann uns eine kurze Bewerbung über dieses Formular zusenden. Da die Plätze auf der Messe begrenzt sind, wird das Maker Faire-Team entscheiden, welche Aussteller einen virtuellen Stand bekommen. Dieser Stand kann von den Ausstellern selbst innerhalb von weniger als 30 Minuten mit einem Video, Fotos, Beschreibungen des Projektes, Verlinkungen zur eigenen Webseite und weiterem Infomaterial gestaltet werden. Für vertiefende Gespräche und das Vernetzen untereinander können dann die Teilnehmer der Veranstaltung die Maker in 1:1 Videocalls über den Ausstellerstand kontaktieren und sich mit ihnen austauschen.

Mit einem anschließenden Get together wird die Veranstaltung zusammen mit allen Ausstellern nochmal abgerundet (Überraschungspaket inklusive ) und ein echtes Maker Faire-Feeling erzeugt!

Euer Stand kann dann in etwa so aussehen:

Natürlich kannst du auch parallel den Wissenshub und die Entertainmentshow genießen. Über den Ausstellerstand hinaus, kannst du als Maker an Thementischen teilnehmen, in denen du deine Expertise teilen kannst und dich mit anderen über spezifische Themen austauschen kannst.

Es heißt also vernetzen, inspirieren und endlich wieder Maker sehen! Tolle Ideen und Inspiration für das Tüfteln zu Hause sind genauso am Start wie großes Entertainment, der für Urlaub vom einseitigen Alltagstrott sorgen.

Wenn du Lust bekommen hast dein Projekt zu zeigen oder dich weiter zu informieren, besuche uns doch auf der Seite der Maker Faire Hannover. Bei weiteren Fragen schreib uns auch gerne eine E-Mail (info@maker-faire.de) oder ruf uns an: Aber sei schnell – der Call for Makers läuft nur noch bis zum 30. April!

Make-Magazin: Der CO2-Warner für die Schule

Die Corona-Pandemie stellt insbesondere Schulen vor große Herausforderungen. Die Klassenräume müssen gut durchgelüftet werden, um das Infektionsrisiko zu begrenzen. Sinken jetzt die Temperaturen, führt das Dauerlüften jedoch zu unnötigem Wärmeverlust und schlechter Klimabilanz. Wann es Zeit ist, die Fenster zu öffnen, kann eine selbstgebaute CO2-Ampel ganz einfach anzeigen. Wie der kostengünstige Selbstbau eines solchen Luftqualitätsmessers funktioniert, erklärt das DIY-Magazin Make in der aktuellen Ausgabe 5/20. Fertige Ampeln werden zum Preis von 80 bis 170 Euro angeboten, das Make-Magazin setzt jedoch auf eine DIY-Lösung, für die man rund 40 Euro und zwei Stunden investieren muss.

Genutzt wird der biologischen Zusammenhang um herauszufinden, wie man lüftet: Ausatemluft enthält mehr CO₂ und flüchtige organische Verbindungen als die vorher eingeatmete Luft. Da sich auch die potenziell gefährlichen Aerosole in der Ausatemluft befinden, können wir deren Ausstoß nun abschätzen, indem wir die anderen Gase messtechnisch erfassen. Das Modell arbeitet mit dem IoT Octopus als Mikrocontroller, der vielfältige Auswertungen unterstützt.

Der Bau einer CO2-Ampel ist für Schulen gleich doppelt interessant: Zum einen kann sie genutzt werden, um die Luftqualität der Klassenräume zu messen, zum anderen bietet der Nachbau Anknüpfungspunkte in vielen Fächern über die Erläuterung der Programmierung im Informatik-Unterricht hinaus. Im Fach Physik kann man klären, wie lange Tröpfchen im Raum schweben und warum die Luft beim Lüften auskühlen kann, die Wände dies aber nicht tun sollten. Die Zeitreihendarstellung auf Cloud-Plattformen macht die Auswertung und den Vergleich verschiedener Sensoren zum Kinderspiel und lädt zum Experimentieren ein. Wie unterscheidet sich Kipplüften vom Querlüften? Verändert die Anwendung eines Luftreinigers die Messwerte? Selbst die Kunst kann man mit ins Boot holen und kreative Alternativen für die Darstellung der Messergebnisse entwerfen.

In der aktuellen Make-Ausgabe stellt die Redaktion außerdem eine Bügeleisen-Lötstation vor, zeigt wie man mit dem RasPi-Adblocker sein LAN vor überbordender Werbung bewahrt und erklärt, wie man mit der Fritzbox sein Zuhause noch smarter machen kann.

Ab sofort erwerblich am Kiosk oder per Post nach Hause bestellen im heise shop.

Werkstattberichte: Neues aus den Fablabs und der Makerszene in Zeiten von Corona

Wo entstehen neue Makerspaces, welche Termine stehen an und was ist los in den Fablabs? Die Werkstattberichte in Zeiten der Pandemie.

Abgesagt, geschlossen, verschoben – seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie mussten die Fablabs und Hackerspaces ihre physischen Räume oft schließen und viele Veranstaltungen absagen. Doch der Austausch ist damit nicht völlig zum Erliegen gekommen. Viele Werkstätten lassen zwar keine Besucherinnen und Besucher mehr herein, gerade die 3D-Drucker arbeiten aber auf Hochtouren. So rief etwa das Kasseler Hammertime mit MakersVsVirus eine Webseite ins Leben, auf der Organisationen in Not mehr über Produktionshubs in ihrer Nähe erfahren können.

Auch das Wiener Happylab koordiniert die Herstellung von sogenannten Faceshields und bietet seinen Mitgliedern zusätzlich einen Auftragsservice an. Gefräste oder gedruckte Teile werden dabei vor die Haustür geliefert. Im Materiallager Pankow gibt es ab morgen einmal pro Woche eine begrenzte Öffnungszeit, bei der bestellte Materialien abgeholt werden können (etwa für die Herstellung von Gesichtsmasken), und die Kabutze Greifswald leiht ihre Nähmaschinen aus.

Viele Makerspaces bieten inzwischen verschiedene Online-Formate an, damit ihre Mitglieder sich austauschen oder ihre Projekte vorstellen können. Nach dem Vorbild der Sendung „Show and Tell“ von Hardwarehersteller Adafruit zeigten etwa einige der „Freien Maker“ ihre aktuellen Arbeiten auf YouTube. Die donnerstäglichen Open Lab Nights gibt es nun ebenfalls auf YouTube. Videostream statt Sitzrunde geht auch bei anderen Formaten: So verlegte der Erfurter Bytespeicher seinen Vortrag zu den Hacking-Wettbewerben „Capture The Flag“ einfach auf einen Jitsi-Videostream und der Makerspace Rheinfelden streamte einen Osterschmuck-Workshop über Twitch. Die Roberta-Initiative bietet morgen eine Online-Sprechstunde rund um das Open Roberta Lab an.

Sogar das Hackathon-Format „Jugend hackt“ zog Ende März in Netz. In drei Gruppen programmierten die Jugendlichen zusammen Software-Prototypen, etwa für eine Online-Klausurlösung. Dieses Wochenende wird im Jugend hackt Lab im Ulmer Verschwörhaus in einer virtuellen Welt programmiert. Andere Hackerspaces, wie der Kasseler Flipdot, haben ihre Räume von der Küche bis zur Sofaecke virtuell abgebildet und laden Interessierte zum Chat ein. Worauf beim Umzug in den Remote-Hackerspace zu achten ist, hat der Hacksaar zusammengetragen.

In Zukunft könnten selbst Repair Cafés ihre Treffen online abhalten. Das Otelo Linz hat sich bereits in einer Videokonferenz getroffen, die auch über Facebook übertragen wurde und Möglichkeiten für das Reparieren über die Distanz ausgelotet. Morgen beginnt das Wildauer Vinnlab mit Upcycling-DIY-Workshops, die über einen virtuellen Kursraum gemeinsam gestaltet werden. Ebenfalls ums Reparieren ging es am Wochenende in der Sendung Netzbasteln im Deutschland Nova – mit ganz vielen Tipps auf ältere Ausgaben.

Wir sind Eure Erfahrungen beim Umstieg auf virtuelle Treffen? Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen

Ein Artikel von Helga Hansen