Autor: Kristina

Die neue Make: 3/19 jetzt am Kiosk

Ob Messen, Steuern, Regeln, Robotik oder Mediaplayer: Für Computer-gesteuerte Bastelprojekte muss es nicht immer der Raspberry Pi sein. Viele der alternativen Einplatinen-Computer sind je nach Anwendung sogar deutlich leistungsfähiger als der Raspi. Das Make-Magazin stellt in seiner aktuellen Ausgabe 3/19 Stärken und Schwächen der Mini-Rechner gegenüber.

Um die einzelnen Einplatinen-Computer vom Kaliber eines Raspberry Pi auf Herz und Nieren zu testen, hat sich die Make-Redaktion fünf Standard-Anwendungen herausgesucht: Mediaplayer, VPN-Router, Netzwerk-Speicher (NAS), Robotik und Messen, Steuern, Regeln. Die Eignung für diese Anwendungen wurde anhand von Benchmark- und Video-Wiedergabetests ermittelt. Dabei ging es in erster Linie um Prozessorleistung und Speichergeschwindigkeit.

Wer sich bei seinen Bastelprojekten noch nicht genau auf eine spezielle Anwendung festlegen möchte, fährt mit dem Odroid N2 sicher gut. Außer im Video-Bereich ist er überall einsetzbar, urteilt die Redaktion. Zudem verträgt sein stabiler Aufbau auch den mehrfachen Umbau von einem Projekt in ein anderes schadlos. Als NAS oder VPN-Router gleichermaßen ist der Nano PC T4 eine gute Wahl: Er ist solide gebaut, gut gekühlt und bringt ordentliche Leistungen. Allerdings ist er etwas teuer als der Raspberry Pi.
Im Bereich Robotik und Messen, Steuern, Regeln schnitt hingegen der Jetson Nano von nvidia sehr gut ab. Er eignet sich ideal für die Programmierung neuronaler Netze, seine Stärke liegt in der Mustererkennung, sei es in Bildern oder der Sprache. Allerdings erfordert das Nutzen all seiner Möglichkeiten erhebliches Fachwissen.

Für Bastel-Einsteiger hingegen empfiehlt die Make-Redaktion, weiterhin zum Original zu greifen. „Wer sich ganz neu mit der Materie befasst, für den ist der Raspberry 3B+ immer noch die beste Wahl. Nicht, weil er Spitzenleistungen erbringt, sondern weil man mit ihm schnell wichtige und zum Weitermachen motivierende Fortschritte erzielen kann“, erläutert Heinz Behling, Redakteur beim Make-Magazin. Schon allein der Riesenvorrat an fertigen Software-Lösungen und die unzähligen Programmierbeispiele im Netz machen ihn zum idealen Einsteiger-Board.

Darüber hinaus zeigt das aktuelle Make-Magazin, wie man einen LoRaWAN-Gateway günstig selber bauen kann, gibt Hilfestellung für das erste CNC-Fräs-Projekt und stellt einen Cocktailroboter vor.

Das Magazin ist ab sofort für 10,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heise shop erhältlich. Redaktionen erhalten Artikel auf Anfrage kostenfrei.

Erste Maker Faire OWL begeisterte rundum!

Bei der ersten Maker Faire OWL (Ostwestfalen-Lippe) im historischen Güterbahnhof in Herford am ersten Juniwochenende gab es zahlreiche Workshops und Mitmach-Aktionen – so durften die 2500 Besucherinnen und Besucher die draußen aufgestellten Instrumente des Gigantenorchesters wie Röhrentrommel und Flaschenklavier selbst ausprobieren.

In der Halle bauten zwei Teams des Schülerwettbewerbs Bobby Car Solar Cup zwei der ikonischen Kleinkindergefährte auf Solarantrieb um, um sich zum Schluss ein Rennen zu liefern. Hier wurde geflext und gebohrt was nur möglich war. Bastelfreunde konnten aus Kork eine ganze Stadt nachstellen und bei Tek2You konnte man sich den Spiele-Klassiker „Snake“ selbst zusammenlöten.

Mehr Bilder und Eindrücke gibt es auf der Seite der Maker Faire OWL. 

Maker Faire Berlin – Wir sind im Fernsehen!

Maker aus aller Welt – auf der Maker Faire Berlin. Zum fünften Geburtstag der Maker Faire Berlin trafen lokale Maker auf Gäste aus der ganzen Welt, um sich auszutauschen und ihre DIY-Projekte zu zeigen. Viele Eindrücke wurden von der Presse dabei eingefangen:

  • Bilder und Eindrücke der Maker Faire könnt ihr in unserer Bilder-Galerie einsehen.
  • Einen tollen Bericht über die Maker Faire hat das ZDF gedreht: schaut mal rein! 

Aussteller aus über 20 Nationen präsentierten ihre Erfindungen auf der Maker Faire Berlin

Bei strahlendem Sonnen­schein zog es am 17.-19. Mai 13.900 Besucherinnen und Besucher ins FEZ-Berlin zur Maker Faire. Das fünfte DIY-Festival in der Hauptstadt war so international besetzt wie noch nie. Rund 750 Maker aus über 20 Nationen zeigten an 180 Ständen ihre originellen und innovativen Projekte und begeisterten Jung und Alt.

Von Dänemark bis Australien: Viele der Aussteller hatten eine weite Anreise auf sich genommen, um ihre Ideen vorzustellen. Das imposante Rost-Pferd – Highlight der diesjährigen Maker Faire Berlin – rollte aus den Niederlanden an, den springenden Indoor-Roboter Ascento brachten Schweizer Studenten mit, Schülergruppen aus Italien und der Türkei zeigten ihre neuesten Robotik- und Elektronik-Projekte. Ein junger Tüftler aus Ungarn stellte seine Sign Language Gloves vor, dessen Sensoren Gebärdensprache erkennen und in Sprache ausgeben, russische Maker informierten über DIY-Schuhsets für Kinder und verschiedene tschechische Maker hatten ihre 3D-Drucker mitgebracht. Darüber hinaus stellten zwei junge Mexikaner ihr IoT-Projekt vor: einen Social Backpack, der in Echtzeit die Anzahl der Follower angezeigt.

Ovidiu Sandru aus Rumänien überzeugte die Besucher mit seinem speziellen USB-Stick, der, angeschlossen zwischen Ladegerät und Handy, den Strom abschaltet, wenn der Akku aufgeladen ist. Eine faszinierende Audio-Installation hatte Andrew Hockey aus Großbritannien im Gepäck: Kinectic Tones ist eine Art Murmelbahn, auf der Kugeln beim Herunterrollen Musik erzeugen. Mit verschiedenen Sicherheitskonzepten auf Basis von Bewegungsmeldern war das Team von Labitat aus Dänemark nach Berlin gekommen, die weiteste Anreise hatte der australische Professor Matthew Rimmer, der in seinem Vortrag über 3D-Druck und Innovationsrecht sprach.

Auch Nachhaltigkeit war ein Thema auf der Maker Faire. Die Berliner Initiative „Der runde Tisch“, die für das Recht auf Reparatur kämpft, zeigte am Stand und in ausgebuchten Workshops, mit welchen Reparatursets man Handys oder Autoschlüssel reparieren kann und wie man aus alten Röhrenradios wohlklingende, internetfähige und digital zu steuernde Soundmaschinen bastelt.

Doch es gab nicht nur Elektronik-Projekte zu bestaunen: Dicht umlagert war beispielsweise der Stand von Massimiliano Aiazzi aus Italien, an dem man liebevoll gefertigte Flipperautomaten aus Holz ausprobieren durfte. „Ich musste so vielen Besuchern meine Arbeiten erklären, dass ich in den drei Tagen mein Englisch verbessert habe“, erzählt er freudestrahlend. Für Naturliebhaber hatten die deutschen Maker Wurzelfenster, Music of the plants und der Biogarten wissenswerte Projekte und Mitmachaktionen im Angebot.

Hier geht’s zu der Bilderstrecke.

 

Kommt heute noch zur Maker Faire Berlin

Wir hatten schon zwei wundervolle Maker-Tage bei strahlendem Sonnenschein im FEZ-Berlin in der Wuhlheide. Heute ist die letzte Chance, viele tolle Maker und die verrücktesten Mitmachaktionen zu entdecken. Kommt vorbei bei bestem Wetter und großartiger Stimmung, draußen wie drinnen.

Hier erfahrt ihr, wie ihr am besten zu uns kommt und hier geht’s zur Bildergalerie.

Kleiner Tipp für alle spontanen: ab 15 Uhr gibt es ein Spätbesucher-Ticket für nur 5,- €.

#LOSMACHEN: Die 10. Bewerbungsphase der Kultur- und Kreativpiloten Deutschland startet jetzt

Auf die Plätze, fertig, los(machen)! Am 15. Mai startet die sechswöchige Bewerbungsphase der Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2019. Bis zum 30. Juni 2019 werden deutschlandweit Unternehmer*innen, Selbständige oder Gründer*innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und deren Schnittstellen gesucht.

Auf der Maker Faire Berlin werden sich die Kultur- und Kreativpiloten auf Stand 161 präsentieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Kreativpilot*innen sind anders: Sie entwickeln plastikfreie Verpackungen, erfinden neue Applications für den Gesundheitssektor und revolutionieren die Bildung vom Kleinkind- bis zum Erwachsenenalter. Sie wagen Experimente und bereiten so den Weg für Innovationen. Damit sind sie Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft einer der wichtigsten Querschnittsbranchen Deutschlands. Die jährlich ausgezeichneten 32 Kultur- und Kreativpiloten stehen exemplarisch für den Ideenreichtum kreativen Unternehmer*innentums.

#losmachen: Jetzt auf www.kultur-kreativpiloten.de bewerben

Maker Faire Vienna: DIY-Technik für die Zukunft

Coole Projekte, aber bitte nachhaltig: Bei der Maker Faire Vienna trafen Mitmachexperimente von Fridays for Future auf Copterrennen und 3D-Druckreste.

Hier die Kleidung aus dem Lasercutter, dort die Wäscheklammer aus der Plastikrecycling-Maschine – die Maker Faire Vienna verband am vergangenen Wochenende futuristische Kunst mit nachhaltigen Projekten. Fans von Drohnen, 3D-Druckern und Handarbeit kamen aber ebenso auf ihre Kosten. 900 Maker hatten sich in der METAStadt eingefunden, um ihre Projekte zu zeigen.

Als Festival für Familien bot die mittlerweile vierte Maker Faire in der österreichischen Hauptstadt wieder ein breites Programm für Kinder: Sie konnten im CoderDojo eigene Programme schreiben, sich beim Vienna Open Lab über Thermometer und pH-Tests informieren oder gleich eigenen Glibberschleim bei Engineering for Kids produzieren. Der Münchner Erfindergarden ließ den Nachwuchs mit einer Nerfgun auf eine selbstgebaute Schleudertafel schießen.

Praktisch ging es auch an anderer Stelle zu. Die Designerin Veronika Persché hatte eine Strickmaschine mitgebracht, auf der Interessierte eigene Muster in Textilien umsetzen konnten. Direkt daneben luden Fridays for Future Austria ein, den eigenen CO2-Abdruck mit Tennisbällen zu messen. Denn Nachhaltigkeit war an vielen Ständen ein großes Thema: Die Precious-Plastic-Bewegung baut überall auf der Welt Maschinen zum Recyclen von Plastikabfällen. Für das Reparieren statt Wegwerfen warb das ReparaturNetzwerk Wien und auch die Österreichische Gesellschaft für 3D-Druck zeigte anschaulich, wie viel Müll beim 3D-Drucken entstehen kann und hat den Homo Plasticus aus ihren Fehldrucken zusammengebaut.Andere Projekte kamen aber nicht zu kurz: Sicher eingezäunt ließen sich bei Vienna FPV kleine Drohnen testen, während gleich zwei Cocktailroboter sowie zahlreiche kleine Roboterkonstruktionen auf dem Veranstaltungsareal zu bewundern waren. Im Hof der METAStadt fuhren tapfer die Timecruiser des niederländischen Abacus-Theaters an den Food-Trucks vorbei, auch wenn es am Sonntag bei eisigen Temperaturen fast durchgängig regnete. Nebenan stand außerdem das brandneue Fabmobil des Fablab Brno, das sogar einen Lasercutter durch die Gegend kutschiert. Aus der Slowakei und Kroatien waren ebenfalls Fablabs vor Ort und im Oktober soll dann die erste Maker Faire Zagreb im Nikola-Tesla-Museum starten. (hch)

Am Wochenende ab nach Wien zur Maker Faire Vienna!

Bei Österreichs größtem Do-It-Yourself Festival erwarten euch verrückte Erfindungen, zahlreiche Workshop, spannende Vorträge und ein umfangreiches Mitmachprogramm für Kinder.

Die Maker Faire Vienna wird sich insbesondere der Frage widmen, wie die Zukunft der Stadt aussieht und wie sie aktiv mitgestaltet werden kann.
Weitere Programmhighlights können bei Facebook, Twitter & Instagram entdeckt werden, das vollständige Programm findet ihr auf der Website. Stattfinden wird die Maker Faire Vienna in der METAStadt – einem ehemaligen Fabrikgebäude, in dem Anfang des 20. Jahrhunderts noch Dampfturbinen und Dynamos produziert wurden!

Geöffnet ist am 04. & 05. Mai 2019 jeweils von 10 bis 18 Uhr. Im Vorverkauf spart ihr 15% auf den regulären Ticketpreis.