Maker Portrait: Bierbrauen im Verein

Gerade erst haben sie ihr 100. Mitglied aufgenommen: Der Hobbybrauer Hannover e.V. ist ein Verein von Bierliebhabern, die seit fünf Jahren zig verschiedene Biere selbst brauen.

Von Pils über Pale Ale bis zum Doppelbock – der Kreativität beim Erfinden neuer Biersorten sind keine Grenzen gesetzt. Das Alter der Mitglieder reicht von Mitte 20 bis hinein ins Rentenalter und nicht jedes Mitglied braut auch selbst, aber alle verbindet das Interesse am Bier. Regelmäßig probieren die Hobbybrauer bei Stammtischen neue Biersorten, tauschen sich über Rezepte aus und laden zum Nachmachen ein. In der Corona-Zeit fanden auch die Treffen digital statt.

Zur Weihnachtszeit gab es einen Adventskalender im 24 x 0,33l-Kasten, so dass jeden Tag ein anderes Bier in einer gemeinsamen Online-Session verkostet wurde. “Alle selbstgebrauten Biere sind limitiert und nur an einigen Terminen im Jahr auf verschiedenen Veranstaltungen erhältlich”, erklärt die Vorstandsvorsitzende Anita Hiller. Der Verein ist dieses Jahr das erste Mal auf der Maker Faire und hofft, einen guten Einblick in das Brauereihandwerk geben zu können. „Natürlich würden wir uns auch über neue Mitglieder freuen“, sagt Anita Hiller.  

Auf der Veranstaltung können sich Besucherinnen und Besucher über das Brauen informieren, typisches „Brauerei-Equipment“ ansehen, sich beim „Schaubrauen“ den Brauprozess angucken oder an einem Vortrag über Kreislaufwirtschaft mit dem Schwerpunkt Treber teilnehmen. Wer keinen Alkohol mag, kann sich im Gemeinschaftsprojekt der Hobbybrauer und der Uni Hannover ansehen, wie alkoholfreies Bier gebraut wird.  

In der Zukunft möchte der Verein einen Vereinssitz finden, an dem fleißig gemeinsam gebraut werden kann, wer einen Tipp hat, kann sich gern melden. “Auch wenn wir weiterwachsen und die Produkte an Beliebtheit gewinnen, wollen wir nicht für gewerbliche Zwecke produzieren, wir sind und bleiben Hobbyisten.”, unterstreicht Hiller. Auf Instagram und Facebook unter „HobbybrauerHannover“ kann man den Verein und ihre Projekte verfolgen. 

Maker Portrait: Jürgen Klöck – Alte Dinge neu beleuchtet

Alte Schreibmaschinen, Geigerzähler, Filmprojektoren oder Röhrenradios: Jürgen Klöck hat es sich zum Hobby gemacht, aus alten Dingen, die normalerweise auf den Schrott gehören, Lampen und Lichtobjekte zu bauen. Die Idee zum Upcycling kam ihm vor fünf Jahren, als er eine Schreibtischlampe brauchte. Ein 100 Jahre altes Messgerät verwandelte er mit viel Geschick in eine Lampe, die dann der Anfang von vielen weiteren Licht-Projekten sein sollte. Einige seiner bunt leuchtenden Werke konnten die Besucher bereits 2019 in der Dark Gallery der Maker Faire bewundern. 

Jürgen Klöck beschäftigte sich bereits im Kindesalter mit Technik und Kunst. Ob Baukästen von Fischertechnik, Kosmos Experimentier- oder Elektronikbaukästen:. „In meinem Elternhaus stand die Werkstatt meines Opas, in der ich alle möglichen Werkzeuge und Materialien benutzen durfte, von der Kreissäge bis zum Schweißgerät. „Ich brachte mir als 14-jähriger das Programmieren, löten und sogar Platinen ätzen selbst bei“, erzählt Jürgen stolz. Er schloss an der TU München ein wissenschaftliches Informatikstudium ab und arbeitet heute als Chief Information Officer bei einer Bank. Das kreative Basteln, bei dem er Technik und Kunst vereint, sind sein Ausgleich zum Bürojob. „Man muss Dinge, besonders beim Experimentieren, Arbeiten und Basteln, einfach mal ausprobieren und Spaß haben. Das macht das Maker-Sein aus.“, erklärt er. Es gibt drei Momente bei seinem Hobby, die ihn immer motivieren. Zum einen die kreative Arbeit an sich, dann der Moment, wenn man sein finales Produkt vor sich hat, und schlussendlich die Rückmeldungen, das Staunen anderer Leute. 

Das erste Mal war er 2019 auf der Make Munich und danach auf der großen Maker Faire in Hannover. Mich hat das positive Feedback der Besucher auf den Maker Faires überwältigt und ich freue mich jetzt wieder auf die Maker Faire in Präsenz. Das bunte Publikum und die Vielfalt an Projekten, die auch mich wieder zu neuen Dingen inspirieren. Die Gespräche und Geschichten anderer Maker sind das, was die Maker Faire für mich zu einem Highlight im Jahr machten“, betont Jürgen Klöck. Auf der Maker Faire werden 25 seiner insgesamt 65 Upcycling-Projekte zu sehen sein. 

Mit seinen Werken möchte der Maker Leute inspirieren, alte Dinge nicht wegzuwerfen, sondern ihnen womöglich ein „zweites Leben“ zu geben. Er fertigt alle seine Projekte für sich und nicht zum Verkauf, denn so hat er die volle Freiheit über das, was er tut. Auf seiner Instagram-Seite zeigt er seinen Followern jede Woche neue Fotos von seinen Upcycling-Objekten und hilft anderen beim Start in das Upcycling. 

In Zukunft will Jürgen Köck sich ehrenamtlich in einem Maker Space einbringen, um Wissen zu vermitteln und Leute zu motivieren. Man darf sich noch auf viele weitere Projekte freuen, denn das Maker-sein bleibt für ihn eine Herzensangelegenheit. 

Maker Faire Hannover spielt mit dem Feuer

Feuer, Metall und wirbelnde Mechanik: Auf dem DIY-Festival in der niedersächsischen Landeshauptstadt geht es am 10. und 11. September heiß zu: Ein riesiger feuerspeiender Vogel und ein stählernes brennendes Hamsterrad in XXL-Größe sind die diesjährigen Top-Acts auf der Maker Faire Hannover im HCC. Darüber hinaus zeigen private Maker und Bastler auf dem Community-Treffen ihre faszinierenden Projekte und werben für die Macherkultur und den kreativen Umgang mit Technik.

Halb Vogel, halb Maschine: die Tiergottheit Garuda aus der hinduistischen Mythologie nahm sich der niederländische Künstler und Maker Matthias Vijvermann zum Vorbild. Über ein Jahrzehnt tüftelte der gelernte Wirtschaftsingenieur und Bildhauer an seiner Stahl-Skulptur, dabei ließ er seine Leidenschaft für Mechanik freien Lauf. Vor drei Jahren tat er sich mit dem Künstler Ronald Duikersloot zusammen und feilte weiter an seiner Arbeit. Das beeindruckende Ergebnis ist eine sechs Meter große hydraulische Kreatur, die mit ihren imposanten 15 Meter breiten Flügeln an einen Drachen erinnert. Und sie speit Feuer!

Mit dem Element Feuer spielt auch der PropanePunk Circus aus Tschechien. Im MansterWheel, einem Hamsterrad aus Stahl mit fünf Metern Durchmesser, können waghalsige Menschen auch laufen. Die Installation wurde ursprünglich für das Nowhere Festival, der spanischen Variante des Burning Man-Festivals aus den USA, gebaut und sorgte dort für Aufsehen.

Zu den weiteren Attraktionen der Maker Faire Hannover – insbesondere für Star-Wars-Fans – zählen auch in diesem Jahr die originalgetreuen R2D2-Nachbauten des R2-Builders-Clubs sowie die zwei Meter große, aus 1500 CDs und Kugelschreibern gebaute Discokugel von dem hannoverschen Lichtbildhauer Franz Betz, die in der Dark Gallery für blinkende Effekte sorgt. Für die Dark Gallery planen wir noch ein weiteres spannendes Highlight, auf das sich die Besucherinnen und Besucher freuen können.

Aber eine Maker Faire heißt nicht nur staunen, sondern auch lernen, fachsimpeln, netzwerken, ausprobieren und vor allem selber machen. Für den Nachwuchs ist die Maker Faire ein Ort für spielerisches Lernen. MINT-Themen werden kreativ vermittelt. Hier werden Roboter programmiert und der Umgang mit dem Lötkolben gelernt. Erwartet werden unzählige DIY-Ideen und -Projekte aus den folgenden Themenbereichen: 3D-Druck, Arduino, Coding, Cosplay, Elektronik, Handwerk, Hardware Hacking, Internet of Things, Lasercutter, Modellbau, Nachhaltigkeit, Raspberry Pi, Robotik, Smart Home, Steampunk, Upcycling, Virtual Reality, Wearables, u.v.m.

Tickets können hier erworben werden.

Journalisten (auch Blogger, YouTuber und Jugend- und Schülerpresse) können sich hier für das bildstarke Event akkreditieren:

Maker Faire Sachsen: Chemnitz wird bunt

Wer am Wochenende noch nichts vorhat, sollte sich mit dickem Rotstift die Maker Faire Sachsen im Terminkalender markieren.

Am 09.-10. Juli wird die Stadthalle Chemnitz zum bunten Makertreffpunkt Sachsens. Aussteller aus Chemnitz und Umgebung demonstrieren das gesamte Wochenende über die Vielseitigkeit der Makerbewegung und laden zum Entdecken und selbst ausprobieren ein.

Bei dem städtischen Makerspace, den Stadtfabrikanten, können unterschiedlichste Mitgliederprojekte von Stiftplotter über Pick and Place Roboter bis hin zu Frästeilen und LED-Lauflichtern bewundert werden und neben eigenständigen Experimenten und Programmierübungen kann das klassische Handwerk entdeckt werden. Auch die „Tapfere Schneiderei“ fokussiert sich auf traditionelle Tätigkeiten und bietet Workshops zur Nutzung der Nähmaschine an. Eine Gießerei im Kleinformat sowie der typische Prozess kann hingegen am Stand von Sachsen Guss erkundet werden.

Wer schon immer einmal Kleine Roboter programmieren wollte, kann dies am Stand der RoboSAX Robotik AG des Johannes-Kepler-Gymnasiums eigenständig ausprobieren und auch der Stand der TU Chemnitz ermöglicht einen Einblick in die Welt der Robotik mit einem drei Meter großen Roboterarm, der für erfrischende selbst gemixte Cocktails sorgen kann.

Um den Start als Maker perfekt zu machen, versorgt der Shop-Stand von Allnet alle Besucher mit Einsteigermaterial sowie Elektronikzubehör wie Arduinos, RaspberryPis, Shelly, LoRa Gateways, Snapmaker, 3Doodler, IRobot Root, Robobloq und vieles mehr. Für die kleinere Fraktion werden technisch-physikalische Spielzeuge bereitgestellt wie beispielsweise Seifenblasengeräte und Raketen mit Druckluftantrieb sowie kreativen Workshops wie beispielsweise  Klebepistolen-Kalligraphie.

Das vollständige Programm sowie die Ausstellerliste kann auf der Homepage der Maker Faire Sachsen eingesehen werden. Die Maker Faire hat Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist für alle kostenfrei.

 Die Maker Faire Sachsen ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media und wird präsentiert vom deutschsprachigen Make Magazin.

 

 

Einladung zum Lehrertag auf der Maker Faire Hannover

Inspiration für den MINT-Unterricht: Learning by Making

Kann das „Learning by Making“, also das Lernen durchs Machen, die Begeisterung für die Naturwissenschaften im Unterricht fördern und für mehr Lernerfolg sorgen? Welche Rolle spielt dabei die digitale Bildung? Am Samstag, 10. September 2022, findet auf dem Erfinder- und DIY-Festival Maker Faire ein Lehrertag statt. Das Make-Magazin, die Region Hannover und das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) laden gemeinsam Lehrkräfte zur kostenlosen Fortbildung rund um das Thema Make Education ein.

Basteln, bauen, erfinden und experimentieren, aber auch sich gegenseitig inspirieren und Wissen weitergeben: Das alles zeichnet die Maker-Szene aus. Dabei geht es der Maker-Bewegung auch darum, die Hürden für den Zugang zu Technik zu senken. Aus dieser Bewegung sind viele Projekte entstanden, mit denen man Kindern Elektronik und Programmieren lebensnah und anschaulich vermitteln kann. Die Einsatzmöglichkeiten der Projekte sind aber nicht auf bestimmte Fächer beschränkt. Maker Education kann zu jedem Thema im Fachunterricht erfolgen, wo Schülerinnen und Schüler Artefakte konstruieren, etwa interaktive Landkarten in Erdkunde, Haustiersimulatoren in Biologie oder Reaktionsspiele in Sport.

Unter dem Motto: „Von Lehrkräften für Lehrkräfte“ präsentieren das Make-Magazin, die Region Hannover und NLQ inspirierende Ideen für den naturwissenschaftlichen Unterricht und zeigen anhand von Beispielen, wie Schulen aus der Region Hannover die Integration von Makerspaces gelungen ist.

Daniel Bachfeld, Chefredakteur des Make-Magazins, führt über die Maker Faire und stellt den Teilnehmenden ausgesuchte Maker zum Thema Education vor.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion, gemeinsam durchgeführt mit dem NLQ, erörtern die Referenten, ob und wie Maker-Projekte in das Curriculum integriert werden und wie schulische Makerspaces die Berufsorientierung unterstützen können. Auch die Fragen „Sind Maker-Skills für Unternehmen wichtig?“ und „Braucht es ein besseres Angebot an Lehrer-Fortbildungen?“ stehen auf der Agenda.

Lehrerinnen und Lehrer können sich kostenfrei zu der Teilnahme an der Fortbildung über den Link https://maker-faire.de/hannover/lehrertag/ anmelden und erhalten im Nachgang vom NLQ eine Teilnahmebescheinigung. Die Veranstalter sorgen für das leibliche Wohl, der Eintritt zur Maker Faire ist ebenfalls inklusive.

Heise Medien ist Mitglied bei der Wissensfabrik

Die „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.“ ist eine bundesweite Initiative von Unternehmen und Stiftungen, die gesellschaftlichen Herausforderungen wie Digitalisierung und Klimawandel mit Zukunftskompetenz begegnet und damit die Innovationskraft Deutschlands stärkt: Der gemeinnützige Verein mit rund 130 Mitgliedern aller Branchen und Größen engagiert sich für MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie für Unternehmertum in Deutschland.

Ein Schwerpunkt sind Bildungsprojekte für Mädchen und Jungen aller Altersklassen, bei denen Wissenstransfer und Kompetenzvermittlung zu den Themengebieten Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus begleitet die Wissensfabrik Gründerinnen und Gründer bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der deutschen Start-up-Szene.

Seit Anfang Mai ist Heise Medien Mitglied bei der Wissensfabrik. Die Faszination rund um das Thema IT entdecken, ihre Chancen nutzen sowie das notwendige Know-how lernen: Diese Ziele haben sich Heise Medien und insbesondere unser Tochterunternehmen Maker Media gesetzt.

Wir unterstützen Menschen darin, sich in der Welt von morgen zu orientieren und die Potenziale zu heben. „Damit sehen wir uns in einer Linie mit dem Ziel der bundesweiten Mitmach-Initiative Wissensfabrik, einen nachhaltigen Beitrag zur Innovationskraft Deutschlands zu leisten“, sagt Beate Gerold, Geschäftsführerin von Heise Medien. „Im Vordergrund stehen dabei vor allem die Aktivitäten unseres Tochterunternehmens Maker Media, das über die Veranstaltung Maker Faire, das Magazin Make und die Plattform Make Education die Begeisterung für Technik, Wissenschaft und IT sowie den kreativen Umgang damit fördern will.“

 

Verstärkung gesucht

Das Team der Maker Media GmbH sucht Verstärkung! 

Du bist ein Maker und willst noch mehr selber machen oder Social Media und alles rund um Grafik/Video ist dein Ding? Mach dein Hobby zum Beruf und komme zur Maker Media GmbH. Wir haben derzeit freie Stellen als Redakteur (m/w/d) / Volontär (m/w/d) sowie als Social Media Manager (m/w/d) Fokus Video.

Du hast ein Gespür für Technik-Trends und Maker-Themen und lässt Dich davon zu eigenen DIY-Projekten inspirieren? In der Make-Redaktion setzt Du Deine kreativen Ideen selbst um, probierst verschiedene Lösungen und Materialien aus und lässt die Leser teilhaben. Komm zu uns ins Team als Redakteur (m/w/d) / Volontär (m/w/d).

Du liebst und lebst Social Media und bist in der digitalen Welt zuhause? Du kennst Dich mit den gängigen Kanälen und Tools bestens aus und hast Lust, mit Deiner Kreativität einzigartige Clips zu gestalten und eine technisch begeisterte Zielgruppe zu inspirieren? Dann suchen wir Dich zur Verstärkung als Social Media Manager (m/w/d) Fokus Video unseres Teams am Standort Hannover.
Alle Details zu unseren Jobangeboten bei der Heise Gruppe erfährst du hier.

Prominente Unterstützung für die Maker Faire Hannover

Mit Bettina Stark-Watzinger als Schirmherrin und Steffen Krach als Botschafter konnte die Maker Faire Hannover wieder zwei prominente Fürsprecher gewinnen.

In ihrer Zusage zur Schirmherrschaft schreibt Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Maker Faires leisten einen wichtigen Beitrag, Innovationen aus der Mitte der Gesellschaft zu entwickeln und durch sie zu tragen. Sie bieten einerseits kreativen Köpfen die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen. Andererseits wecken niederschwellige Angebote die Neugier und schulen das Verständnis gerade hinsichtlich Technologie und ihrer begleitenden naturwissenschaftlichen Bereiche.“

Steffen Krach, Regionspräsident der Region Hannover, findet die Maker-Bewegung ebenfalls sehr spannend und hat sofort zugesagt, als Botschafter der Maker Faire aufzutreten und die Veranstaltung am 10. September zu eröffnen. In seiner Videobotschaft freut er sich, dass Technik- und Wissenschaftsmessen wie die Maker Faire endlich wieder stattfinden können und lädt alle Interessierten zum Besuch ein.

Sieben Gründe für die Teilnahme an der Maker Faire Hannover

Am 10.-11. September 2022 findet die Maker Faire Hannover statt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, erste Highlights sind bereits fest gebucht und Tickets werden reichlich gekauft.

Auf rund 7.500 qm Ausstellungsfläche ist eine Menge Platz. Welcher Maker hat Lust auszustellen? Gesucht werden kreative Projekte, Ergebnisse aus den letzten zwei Jahren Pandemie, innovative Impulse und spannende Eigenbauten. Bis Anfang Juli sind Maker herzlich dazu eingeladen, sich über das Call-for-Makers Formular mit ihren Ideen und Projekten anzumelden.

Wer nicht ausstellen möchte, aber gerne redet, kann seine Vision mit den Besuchern teilen und Speaker werden! Es werden Slots im Vortragsprogramm des Future Meeting Spaces und in der Entertainmentshow auf der Außenbühne angeboten. Auch Workshops sind sehr gefragt und können extra eingereicht werden.

Doch welche Vorteile hat man durch eine Teilnahme als Maker an der Maker Faire Hannover? Wir haben einige Gründe gesammelt und aufgelistet. Viel Spaß beim Lesen:

 

  • Plattform nutzen, um das Projekt vielen Menschen zu zeigen

Eine Maker Faire stellt eine einzigartige Plattform dar, die es sonst so nicht gibt. Maker können kostenfrei eine Messefläche in Anspruch nehmen, ganz egal ob totaler Anfänger oder professionell. Auf die Maker Faire Hannover sind in der Vergangenheit über 17.500 Besucher an einem Wochenende gekommen. Jedem Aussteller wird die Möglichkeit geboten, auf einem extrem vielseitigen Messe-Event in einer entspannten Atmosphäre die eigene Idee vielen Besuchern zu zeigen.

  • Presserummel vor, während und nach der Maker Faire – vor allem in der MAKE

Die Maker Faire wird vom deutschsprachigen Make-Magazin veranstaltet. Dieses ist zugehörig zur Heise Gruppe und verfügt somit über eine enorme Werbeplattform. Zusätzlich ist die Maker Faire aufgrund der vielseitigen Kreativität ein beliebter Anlaufpunkt für die Presse. Mediale Aufmerksamkeit in der Make und weiteren Presseportalen ist somit beinahe garantiert.

  • Von anderen Makern lernen und von den unterschiedlichen Skills profitieren

Wo sonst kann man so viele unterschiedliche Leute mit solch unterschiedlichen Fähigkeiten treffen? Der Standnachbar links ist ein Profi im 3D-Druck/Scan, die Nachbarin rechts verfügt über jahrelange Erfahrungen im Bau von Robotern und der Maker am Stand gegenüber programmiert am liebsten Computerspiele, während die Ausstellerin am Stand daneben Profi im Umgang mit Stickmaschinen ist. Hier wird die Möglichkeit geboten, auf einfachste Weise mit anderen Makern aus anderen Themengebieten in Kontakt zu treten und voneinander zu lernen. So kann das eigene Wissen bereichert und zeitgleich weitergetragen werden. Zudem können spannende neue Projekte und Kooperationen entstehen.

  • Zeit für neue Freundschaften: Endlich wieder persönlicher Austausch mit anderen Makern

Möglicherweise hat sich der ein oder andere in den Zeiten der Lockdowns doch etwas einsam gefühlt und den Austausch mit Gleichgesinnten ersehnt. Jetzt ist das endlich wieder möglich. Auf einer Maker Faire kann garantiert werden, dass ein offener Austausch rund um die eigenen Interessen stattfinden wird. Neue Bekanntschaften können spätestens beim traditionellen Get-together aller Maker geschlossen werden und nicht selten münden diese in eine langjährige Freundschaft, die auf jeder Maker Faire neu belebt wird.

  • Andere mit dem eigenen Projekt dazu inspirieren, auch Maker zu werden

Ist es nicht schön, wenn man mit der eigenen Begeisterung andere mitreißen kann? Auf einem solch emotionalen Event wie der Maker Faire sprüht es nahezu in jeder Ecke vor Enthusiasmus. Die Besucher lassen sich davon nur zu gerne anstecken und freuen sich umso mehr, wenn Maker sie mit ihren einzigartigen Projekten dazu animieren, auch endlich das Selbermachen für sich zu entdecken.

  • Wissen teilen und die Welt ein bisschen besser machen

Mit einem 3D-Drucker können einfach Ersatzteile für Gerätschaften gedruckt werden, die sonst entsorgt werden müssen. Durch Upcycling werden Dinge weiter genutzt, die die Kreislaufwirtschaft nicht überleben würden. Mit innovativen Projekten rund um Nachhaltigkeit wird die Umwelt geschützt und ressourcenschonend gearbeitet. Der instinktive Wissensdurst eines Makers inspiriert dazu, sich zuerst selbst Gedanken über Funktionalität und Nutzen zu machen, bevor ein Produkt neu gekauft wird. Als Maker trägt man somit seinen Teil dazu bei, die Welt mit seinen Projekten, aber auch dem Wissen, welches auf der Maker Faire mit dem Besucher geteilt wird, ein kleines bisschen besser zu machen.

  • Spaß auf einer der größten Maker Faires weltweit haben

Falls die oben genannten Gründe immer noch nicht ausreichende Argumente für eine Teilnahme an der Maker Faire Hannover sind: Spaß ist garantiert. Große, feuerspeiende Highlights, multikultureller Austausch, viele wunderbare kreative Menschen und ein Festival, welches an Individualität kaum übertroffen werden kann.

 

Der Anmeldeschluss endet am 10. Juli. Maker, Speaker und Workshopleiter können bis dahin ihre Projekte über die Formulare einreichen.

Make Smart Home: Unser Poster gibt’s jetzt interaktiv

Ob arduino-gesteuertes Gewächshaus, ein Internetradio auf Raspi-Basis oder der LoRaWAN-Sensor für den Heizöltank – in der Make haben wir in den letzten Jahren viele DIY-Projekte für das Smart Home vorgestellt. Als wir sie für unser Poster zusammenstellten waren wir selbst erstaunt, wie viel sich da angesammelt hat. Anschließend haben wir 30 Projekte ausgewählt und damit eine Beispielwohnung eingerichtet. Das Bild haben wir schließlich als Poster gedruckt, das der Make Ausgabe 5/21 beilag – allerdings nur den gedruckten Heften.

Daher hat unsere Webentwicklung die Smart-Home-Übersicht nun interaktiv aufbereitet. Die smarte Wohnung des Posters dient als Mini-Map, um die Orientierung zu behalten. Die Räume werden noch einmal vergrößert angezeigt: Dort sind die Projekte dann markiert und verlinken direkt auf den passenden Make-Artikel. Auch wer die Make 5/21 verpasst hat oder mehr als ein Poster des Make Smart Homes aufhängen möchte, kommt nun auf seine Kosten. Das von Rebecca Husemann gestaltete Poster kann kostenlos als PDF heruntergeladen und selbst gedruckt werden. (hch)