Anja Karliczek ist Schirmherrin der Maker Faire, hier gibt es ihr Grußwort

Als Bundesministerin für Bildung und Forschung hat Anja Karliczek erneut die Schirmherrschaft für die Maker Faires in Hannover und Berlin übernommen. Die Unterstützung der Maker Kultur liegt dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und auch der Ministerin persönlich sehr am Herzen. Die Maker Faire findet am 17. und 18. August in Hannover statt und bereits jetzt haben sich eine Menge vielseitiger Maker als Aussteller angemeldet. Besonders lobt Anja Karliczek den Erfinder- und Pioniergeist, die Hilfsbereitschaft und die Innovationskraft der Maker-Bewegung, die Projekte wie das Boot Happy Turtles oder das Solar Car for Africa hervorgebracht haben.

Lehrerfortbildung auf der Maker Faire Hannover

Das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) und die Make-Redaktion laden zur kostenlosen Lehrerfortbildung auf das Erfinderfestival Maker Faire ein. Der Workshop findet am 18. August von 11 bis 14 Uhr statt und steht unter dem Motto „Maker Education im Fachunterricht“. Heiko Idensen, Mirek HancI und Elke Schick zeigen, wie das „Learning by Making“ die Begeisterung für die Naturwissenschaften im Unterricht fördern und für mehr Lernerfolg sorgen kann. In der dreistündigen Veranstaltung stellen die Referenten die Grundlagen der Maker Education vor und lassen die Lehrerinnen und Lehrer im Anschluss selbst basteln. Die Ergebnisse werden dann für die Vorbereitung eines Weiterbildungsangebots genutzt, das zwischen den Schulhalbjahren stattfinden wird.

Nach der Arbeit im Workshop können alle Teilnehmenden ab ca. 14:00 Uhr die Maker Faire Hannover kostenlos besuchen.

Anmeldung zur Veranstaltung unter https://vedab.de

Grußwort zur Maker Faire Hannover des Botschafters Hauke Jagau

Wir freuen uns sehr darüber, dass erneut der Regionspräsident der Region Hannover, Hauke Jagau, als Botschafter für die Maker Faire Hannover fungiert. Der begeisterte Bastler lädt bereits zum vierten Mal in Folge als Botschafter des Kreativfestivals Groß und Klein zum Kommen, Staunen und Mitmachen ein. Die Maker Faire Hannover findet am 17. und 18. August statt. Es haben sich bereits eine Menge vielseitiger Maker als Aussteller angemeldet. Tickets gibt es vor Ort und im Vorverkauf: Zum Ticketshop. 

Die neue Make: 3/19 jetzt am Kiosk

Ob Messen, Steuern, Regeln, Robotik oder Mediaplayer: Für Computer-gesteuerte Bastelprojekte muss es nicht immer der Raspberry Pi sein. Viele der alternativen Einplatinen-Computer sind je nach Anwendung sogar deutlich leistungsfähiger als der Raspi. Das Make-Magazin stellt in seiner aktuellen Ausgabe 3/19 Stärken und Schwächen der Mini-Rechner gegenüber.

Um die einzelnen Einplatinen-Computer vom Kaliber eines Raspberry Pi auf Herz und Nieren zu testen, hat sich die Make-Redaktion fünf Standard-Anwendungen herausgesucht: Mediaplayer, VPN-Router, Netzwerk-Speicher (NAS), Robotik und Messen, Steuern, Regeln. Die Eignung für diese Anwendungen wurde anhand von Benchmark- und Video-Wiedergabetests ermittelt. Dabei ging es in erster Linie um Prozessorleistung und Speichergeschwindigkeit.

Wer sich bei seinen Bastelprojekten noch nicht genau auf eine spezielle Anwendung festlegen möchte, fährt mit dem Odroid N2 sicher gut. Außer im Video-Bereich ist er überall einsetzbar, urteilt die Redaktion. Zudem verträgt sein stabiler Aufbau auch den mehrfachen Umbau von einem Projekt in ein anderes schadlos. Als NAS oder VPN-Router gleichermaßen ist der Nano PC T4 eine gute Wahl: Er ist solide gebaut, gut gekühlt und bringt ordentliche Leistungen. Allerdings ist er etwas teuer als der Raspberry Pi.
Im Bereich Robotik und Messen, Steuern, Regeln schnitt hingegen der Jetson Nano von nvidia sehr gut ab. Er eignet sich ideal für die Programmierung neuronaler Netze, seine Stärke liegt in der Mustererkennung, sei es in Bildern oder der Sprache. Allerdings erfordert das Nutzen all seiner Möglichkeiten erhebliches Fachwissen.

Für Bastel-Einsteiger hingegen empfiehlt die Make-Redaktion, weiterhin zum Original zu greifen. „Wer sich ganz neu mit der Materie befasst, für den ist der Raspberry 3B+ immer noch die beste Wahl. Nicht, weil er Spitzenleistungen erbringt, sondern weil man mit ihm schnell wichtige und zum Weitermachen motivierende Fortschritte erzielen kann“, erläutert Heinz Behling, Redakteur beim Make-Magazin. Schon allein der Riesenvorrat an fertigen Software-Lösungen und die unzähligen Programmierbeispiele im Netz machen ihn zum idealen Einsteiger-Board.

Darüber hinaus zeigt das aktuelle Make-Magazin, wie man einen LoRaWAN-Gateway günstig selber bauen kann, gibt Hilfestellung für das erste CNC-Fräs-Projekt und stellt einen Cocktailroboter vor.

Das Magazin ist ab sofort für 10,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heise shop erhältlich. Redaktionen erhalten Artikel auf Anfrage kostenfrei.

Erste Maker Faire OWL begeisterte rundum!

Bei der ersten Maker Faire OWL (Ostwestfalen-Lippe) im historischen Güterbahnhof in Herford am ersten Juniwochenende gab es zahlreiche Workshops und Mitmach-Aktionen – so durften die 2500 Besucherinnen und Besucher die draußen aufgestellten Instrumente des Gigantenorchesters wie Röhrentrommel und Flaschenklavier selbst ausprobieren.

In der Halle bauten zwei Teams des Schülerwettbewerbs Bobby Car Solar Cup zwei der ikonischen Kleinkindergefährte auf Solarantrieb um, um sich zum Schluss ein Rennen zu liefern. Hier wurde geflext und gebohrt was nur möglich war. Bastelfreunde konnten aus Kork eine ganze Stadt nachstellen und bei Tek2You konnte man sich den Spiele-Klassiker „Snake“ selbst zusammenlöten.

Mehr Bilder und Eindrücke gibt es auf der Seite der Maker Faire OWL. 

Maker Faire Berlin – Wir sind im Fernsehen!

Maker aus aller Welt – auf der Maker Faire Berlin. Zum fünften Geburtstag der Maker Faire Berlin trafen lokale Maker auf Gäste aus der ganzen Welt, um sich auszutauschen und ihre DIY-Projekte zu zeigen. Viele Eindrücke wurden von der Presse dabei eingefangen:

  • Bilder und Eindrücke der Maker Faire könnt ihr in unserer Bilder-Galerie einsehen.
  • Einen tollen Bericht über die Maker Faire hat das ZDF gedreht: schaut mal rein! 

Aussteller aus über 20 Nationen präsentierten ihre Erfindungen auf der Maker Faire Berlin

Bei strahlendem Sonnen­schein zog es am 17.-19. Mai 13.900 Besucherinnen und Besucher ins FEZ-Berlin zur Maker Faire. Das fünfte DIY-Festival in der Hauptstadt war so international besetzt wie noch nie. Rund 750 Maker aus über 20 Nationen zeigten an 180 Ständen ihre originellen und innovativen Projekte und begeisterten Jung und Alt.

Von Dänemark bis Australien: Viele der Aussteller hatten eine weite Anreise auf sich genommen, um ihre Ideen vorzustellen. Das imposante Rost-Pferd – Highlight der diesjährigen Maker Faire Berlin – rollte aus den Niederlanden an, den springenden Indoor-Roboter Ascento brachten Schweizer Studenten mit, Schülergruppen aus Italien und der Türkei zeigten ihre neuesten Robotik- und Elektronik-Projekte. Ein junger Tüftler aus Ungarn stellte seine Sign Language Gloves vor, dessen Sensoren Gebärdensprache erkennen und in Sprache ausgeben, russische Maker informierten über DIY-Schuhsets für Kinder und verschiedene tschechische Maker hatten ihre 3D-Drucker mitgebracht. Darüber hinaus stellten zwei junge Mexikaner ihr IoT-Projekt vor: einen Social Backpack, der in Echtzeit die Anzahl der Follower angezeigt.

Ovidiu Sandru aus Rumänien überzeugte die Besucher mit seinem speziellen USB-Stick, der, angeschlossen zwischen Ladegerät und Handy, den Strom abschaltet, wenn der Akku aufgeladen ist. Eine faszinierende Audio-Installation hatte Andrew Hockey aus Großbritannien im Gepäck: Kinectic Tones ist eine Art Murmelbahn, auf der Kugeln beim Herunterrollen Musik erzeugen. Mit verschiedenen Sicherheitskonzepten auf Basis von Bewegungsmeldern war das Team von Labitat aus Dänemark nach Berlin gekommen, die weiteste Anreise hatte der australische Professor Matthew Rimmer, der in seinem Vortrag über 3D-Druck und Innovationsrecht sprach.

Auch Nachhaltigkeit war ein Thema auf der Maker Faire. Die Berliner Initiative „Der runde Tisch“, die für das Recht auf Reparatur kämpft, zeigte am Stand und in ausgebuchten Workshops, mit welchen Reparatursets man Handys oder Autoschlüssel reparieren kann und wie man aus alten Röhrenradios wohlklingende, internetfähige und digital zu steuernde Soundmaschinen bastelt.

Doch es gab nicht nur Elektronik-Projekte zu bestaunen: Dicht umlagert war beispielsweise der Stand von Massimiliano Aiazzi aus Italien, an dem man liebevoll gefertigte Flipperautomaten aus Holz ausprobieren durfte. „Ich musste so vielen Besuchern meine Arbeiten erklären, dass ich in den drei Tagen mein Englisch verbessert habe“, erzählt er freudestrahlend. Für Naturliebhaber hatten die deutschen Maker Wurzelfenster, Music of the plants und der Biogarten wissenswerte Projekte und Mitmachaktionen im Angebot.

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