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Maker Portrait: Maker Education, Platz für eigene Kreativität in und neben der Schule

Die Kooperation vom Projektlabor Berufskolleg Rheine und der Jugendkunstschule Rheine bilden den ARTandTECH.space – ein Makerspace, der Kunst und Technik vereint. Eigentlich verbirgt sich hinter dem ARTandTECH.space ein klassischer Makerspace – zumindest auf den ersten Blick. 

Angefangen hat alles mit Jugend forscht Projekten, an denen im Keller der Schule getüftelt wurde. Dort haben sich die Maker dann nach und nach maximal ausgebreitet, bis es die Möglichkeit gab, ein größeres Gebäude in der Nähe der Schule zu beziehen. „Ganz nach dem Motto ‘Raus aus dem Keller, rein in die Welt’ erfolgte der Umzug und die Kooperation mit der Jugendkunstschule Rheine. Im Interview auf unserem Instagram-Kanal erzählt Berthold Sommer, Lehrer am Berufskolleg Rheine, das Making nicht nur kreative Technikgestaltung ist, sondern fast immer auch Kunst. Aber wofür genau steht dieser Ort, ARTandTECH.space nun? 

Die beteiligten Schülerinnen und Schüler nennen den ARTandTECH.space liebevoll ihr „zweites Zuhause“. Alle, die Lust haben ihrer Projekt umzusetzen, finden an diesem Ort Hilfsmittel, Werkzeuge und fachliche Unterstützung. Laut Sommer steht vor allem im Vordergrund, Dinge neu und anders zu denken. Neues Know-How erdenken und anwenden heißt „schlau werden ohne Langeweile“. Fehler gehören hier ganz normal zum Lernprozess und werden nicht getadelt, sie sind Anlass genauer hinzuschauen und neu zu denken. 

Seit der ersten Maker Faire ist das Berufskolleg Rheine immer mit dabei und alle freuen sich riesig, nach zwei langen Jahren Corona-Pause, endlich wieder live bei der MFH mitmachen zu können. 

Im Interview wurde schon deutlich, wie sehr die Maker Faire vermisst wurde. Umso mehr freuen sich alle Beteiligten auf die großartige Atmosphäre auf dem DIY-Festival, sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können, Projekte zu zeigen oder auch andere spannende Ideen zu entdecken. Die Maker sind überzeugt: die Maker Faire bietet für jeden etwas und ist definitiv eines DER Highlights des Jahres. Die ARtandTECH.space Maker bringen dieses Jahr die „Poxelwand“ mit, eine über zehn Quadratmeter große LED-Pixelwand, auf der Snake oder Tetris gespielt werden kann. Darüber hinaus haben sie den Weltzerstörungsknopf, einige Projekte mit spannenden Lichteffekten, einen Tribock/Katapult, als Startvorrichtung für Messkapseln in Richtung Orbit, Upcycling Lampen, einen “Schnurrsessel”, verschiedene Maker Fahrzeuge und einige Jugend forscht Projekte im Gepäck. Neben einigen kleineren Mitmachaktionen wollen sie mit den Besuchern der Maker Faire eine riesengroße Kugelbahn aus Schaschlikspießen bauen. 

Auf die Frage, wie es in den nächsten Jahren weitergehen soll, antwortete Sommer, dass der ARTandTECH.space ein cooler Platz für alle – auch abseits der Berufsschule – werden soll. Möglichst viele Menschen aus der Region und auch über die Grenzen hinaus sollen den Ort und seine Funktion kennen. Jeder, der Lust hat, seine Projekte zu verwirklichen und mitzumachen, ist herzlich willkommen. 

Makerspaces auf der Maker Faire: Anzahl der Maker-Treffpunkte wächst

Die Anzahl der Makerspaces wächst stetig. Im deutschsprachigen Raum gibt es bereits über 300 Orte, an denen Maker sich treffen und gemeinsam Wissen sowie Werkzeuge teilen, Tendenz steigend. Mittlerweile werden Makerspaces in Schulen, Bibliotheken oder Museen integriert, auch Unternehmen richten Makerspaces ein. Etliche dieser Initiativen präsentieren sich jetzt am 10. und 11. September auf der Maker Faire Hannover im HCC.

Ein Makerspace ist eine für alle Interessierten offene Werkstatt mit preiswertem und flexiblem Zugang zu technologisch hochwertigen digitalen, aber auch analogen Werkzeugen wie 3D-Drucker, CNC-Fräse oder Lötkolben. Manchmal heißt diese offene Werkstatt auch Fablab, Hackerspace oder Reparatur-Café. All diese Initiativen haben ein Ziel: Sie verstehen sich als Orte zum selbstständigen Experimentieren, Basteln oder auch zum Prototyping für angehende Start-ups. Ihr Ziel ist: Die Vernetzung untereinander zu fördern. Dabei spielen der Austausch und das Voneinanderlernen, die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten und das interdisziplinäre Arbeiten eine große Rolle.

Initiativen auf der Maker Faire Hannover

Auf der Maker Faire Hannover präsentieren sich einige dieser Treffpunkte, unter anderem das Leine Lab Hannover und die BremerMaker aus dem Norden, die Stadtfabrikanten e.V. FabLab Chemnitz aus dem Osten, das Makerspace Minden und Code for Heilbronn aus dem Südwesten sowie das FabLab München e.V. aus dem Süden Deutschlands. Aber auch die Maker aus der Hauptstadt, die Berlin Creators, sind mit von der Partie. „Da sich die Maker Faire als Community-Veranstaltung versteht, ist für Makerspaces eine Teilnahme fast Pflicht. Die Vereine und Initiativen nutzen Plattformen wie die Maker Faire oftmals dazu, sich als Gemeinschaft mit den Projekten aus dem Space zu präsentieren, aber auch, um neue Mitglieder zu gewinnen“, erklärt Kristina Fischer vom Maker-Faire-Orgateam und ergänzt: „Wir freuen uns auf alte Bekannte und viele neue Gesichter wie etwa auf die Maker vom Protohaus aus Braunschweig , die zum ersten Mal auf der Maker Faire vertreten sind und wie alle anderen ein buntes Programm und viele Mitmachaktionen aus ihrer Werkstatt mitbringen.“

Makerspace gesucht? Diese Karte hilft weiter

Um sich einen Überblick über die verschiedenen Makerspaces zu verschaffen, hat das Make-Magazin alle Treffpunkte in einer interaktiven Karte zusammengefasst. Mit Klick auf den Ort gelangt man zur Webseite des jeweiligen Makerspaces. „Hier findet man Hilfe beim Selbstbau, Kontakt zu anderen Makern, Zugang zu 3D-Drucker, Lasercutter oder anderen Maschinen. Fehlt ein Ort, freuen wir uns über Hinweise zur laufenden Ergänzung der Karte,“ sagt Kristina Fischer. Auf einem Formular unterhalb der Karte können sich neue Makerspaces anmelden.

Maker Portrait: Bierbrauen im Verein

Gerade erst haben sie ihr 100. Mitglied aufgenommen: Der Hobbybrauer Hannover e.V. ist ein Verein von Bierliebhabern, die seit fünf Jahren zig verschiedene Biere selbst brauen.

Von Pils über Pale Ale bis zum Doppelbock – der Kreativität beim Erfinden neuer Biersorten sind keine Grenzen gesetzt. Das Alter der Mitglieder reicht von Mitte 20 bis hinein ins Rentenalter und nicht jedes Mitglied braut auch selbst, aber alle verbindet das Interesse am Bier. Regelmäßig probieren die Hobbybrauer bei Stammtischen neue Biersorten, tauschen sich über Rezepte aus und laden zum Nachmachen ein. In der Corona-Zeit fanden auch die Treffen digital statt.

Zur Weihnachtszeit gab es einen Adventskalender im 24 x 0,33l-Kasten, so dass jeden Tag ein anderes Bier in einer gemeinsamen Online-Session verkostet wurde. “Alle selbstgebrauten Biere sind limitiert und nur an einigen Terminen im Jahr auf verschiedenen Veranstaltungen erhältlich”, erklärt die Vorstandsvorsitzende Anita Hiller. Der Verein ist dieses Jahr das erste Mal auf der Maker Faire und hofft, einen guten Einblick in das Brauereihandwerk geben zu können. „Natürlich würden wir uns auch über neue Mitglieder freuen“, sagt Anita Hiller.  

Auf der Veranstaltung können sich Besucherinnen und Besucher über das Brauen informieren, typisches „Brauerei-Equipment“ ansehen, sich beim „Schaubrauen“ den Brauprozess angucken oder an einem Vortrag über Kreislaufwirtschaft mit dem Schwerpunkt Treber teilnehmen. Wer keinen Alkohol mag, kann sich im Gemeinschaftsprojekt der Hobbybrauer und der Uni Hannover ansehen, wie alkoholfreies Bier gebraut wird.  

In der Zukunft möchte der Verein einen Vereinssitz finden, an dem fleißig gemeinsam gebraut werden kann, wer einen Tipp hat, kann sich gern melden. “Auch wenn wir weiterwachsen und die Produkte an Beliebtheit gewinnen, wollen wir nicht für gewerbliche Zwecke produzieren, wir sind und bleiben Hobbyisten.”, unterstreicht Hiller. Auf Instagram und Facebook unter „HobbybrauerHannover“ kann man den Verein und ihre Projekte verfolgen. 

Maker Portrait: Jürgen Klöck – Alte Dinge neu beleuchtet

Alte Schreibmaschinen, Geigerzähler, Filmprojektoren oder Röhrenradios: Jürgen Klöck hat es sich zum Hobby gemacht, aus alten Dingen, die normalerweise auf den Schrott gehören, Lampen und Lichtobjekte zu bauen. Die Idee zum Upcycling kam ihm vor fünf Jahren, als er eine Schreibtischlampe brauchte. Ein 100 Jahre altes Messgerät verwandelte er mit viel Geschick in eine Lampe, die dann der Anfang von vielen weiteren Licht-Projekten sein sollte. Einige seiner bunt leuchtenden Werke konnten die Besucher bereits 2019 in der Dark Gallery der Maker Faire bewundern. 

Jürgen Klöck beschäftigte sich bereits im Kindesalter mit Technik und Kunst. Ob Baukästen von Fischertechnik, Kosmos Experimentier- oder Elektronikbaukästen:. „In meinem Elternhaus stand die Werkstatt meines Opas, in der ich alle möglichen Werkzeuge und Materialien benutzen durfte, von der Kreissäge bis zum Schweißgerät. „Ich brachte mir als 14-jähriger das Programmieren, löten und sogar Platinen ätzen selbst bei“, erzählt Jürgen stolz. Er schloss an der TU München ein wissenschaftliches Informatikstudium ab und arbeitet heute als Chief Information Officer bei einer Bank. Das kreative Basteln, bei dem er Technik und Kunst vereint, sind sein Ausgleich zum Bürojob. „Man muss Dinge, besonders beim Experimentieren, Arbeiten und Basteln, einfach mal ausprobieren und Spaß haben. Das macht das Maker-Sein aus.“, erklärt er. Es gibt drei Momente bei seinem Hobby, die ihn immer motivieren. Zum einen die kreative Arbeit an sich, dann der Moment, wenn man sein finales Produkt vor sich hat, und schlussendlich die Rückmeldungen, das Staunen anderer Leute. 

Das erste Mal war er 2019 auf der Make Munich und danach auf der großen Maker Faire in Hannover. Mich hat das positive Feedback der Besucher auf den Maker Faires überwältigt und ich freue mich jetzt wieder auf die Maker Faire in Präsenz. Das bunte Publikum und die Vielfalt an Projekten, die auch mich wieder zu neuen Dingen inspirieren. Die Gespräche und Geschichten anderer Maker sind das, was die Maker Faire für mich zu einem Highlight im Jahr machten“, betont Jürgen Klöck. Auf der Maker Faire werden 25 seiner insgesamt 65 Upcycling-Projekte zu sehen sein. 

Mit seinen Werken möchte der Maker Leute inspirieren, alte Dinge nicht wegzuwerfen, sondern ihnen womöglich ein „zweites Leben“ zu geben. Er fertigt alle seine Projekte für sich und nicht zum Verkauf, denn so hat er die volle Freiheit über das, was er tut. Auf seiner Instagram-Seite zeigt er seinen Followern jede Woche neue Fotos von seinen Upcycling-Objekten und hilft anderen beim Start in das Upcycling. 

In Zukunft will Jürgen Köck sich ehrenamtlich in einem Maker Space einbringen, um Wissen zu vermitteln und Leute zu motivieren. Man darf sich noch auf viele weitere Projekte freuen, denn das Maker-sein bleibt für ihn eine Herzensangelegenheit. 

Maker Faire Hannover spielt mit dem Feuer

Feuer, Metall und wirbelnde Mechanik: Auf dem DIY-Festival in der niedersächsischen Landeshauptstadt geht es am 10. und 11. September heiß zu: Ein riesiger feuerspeiender Vogel und ein stählernes brennendes Hamsterrad in XXL-Größe sind die diesjährigen Top-Acts auf der Maker Faire Hannover im HCC. Darüber hinaus zeigen private Maker und Bastler auf dem Community-Treffen ihre faszinierenden Projekte und werben für die Macherkultur und den kreativen Umgang mit Technik.

Halb Vogel, halb Maschine: die Tiergottheit Garuda aus der hinduistischen Mythologie nahm sich der niederländische Künstler und Maker Matthias Vijvermann zum Vorbild. Über ein Jahrzehnt tüftelte der gelernte Wirtschaftsingenieur und Bildhauer an seiner Stahl-Skulptur, dabei ließ er seine Leidenschaft für Mechanik freien Lauf. Vor drei Jahren tat er sich mit dem Künstler Ronald Duikersloot zusammen und feilte weiter an seiner Arbeit. Das beeindruckende Ergebnis ist eine sechs Meter große hydraulische Kreatur, die mit ihren imposanten 15 Meter breiten Flügeln an einen Drachen erinnert. Und sie speit Feuer!

Mit dem Element Feuer spielt auch der PropanePunk Circus aus Tschechien. Im MansterWheel, einem Hamsterrad aus Stahl mit fünf Metern Durchmesser, können waghalsige Menschen auch laufen. Die Installation wurde ursprünglich für das Nowhere Festival, der spanischen Variante des Burning Man-Festivals aus den USA, gebaut und sorgte dort für Aufsehen.

Zu den weiteren Attraktionen der Maker Faire Hannover – insbesondere für Star-Wars-Fans – zählen auch in diesem Jahr die originalgetreuen R2D2-Nachbauten des R2-Builders-Clubs sowie die zwei Meter große, aus 1500 CDs und Kugelschreibern gebaute Discokugel von dem hannoverschen Lichtbildhauer Franz Betz, die in der Dark Gallery für blinkende Effekte sorgt. Für die Dark Gallery planen wir noch ein weiteres spannendes Highlight, auf das sich die Besucherinnen und Besucher freuen können.

Aber eine Maker Faire heißt nicht nur staunen, sondern auch lernen, fachsimpeln, netzwerken, ausprobieren und vor allem selber machen. Für den Nachwuchs ist die Maker Faire ein Ort für spielerisches Lernen. MINT-Themen werden kreativ vermittelt. Hier werden Roboter programmiert und der Umgang mit dem Lötkolben gelernt. Erwartet werden unzählige DIY-Ideen und -Projekte aus den folgenden Themenbereichen: 3D-Druck, Arduino, Coding, Cosplay, Elektronik, Handwerk, Hardware Hacking, Internet of Things, Lasercutter, Modellbau, Nachhaltigkeit, Raspberry Pi, Robotik, Smart Home, Steampunk, Upcycling, Virtual Reality, Wearables, u.v.m.

Tickets können hier erworben werden.

Journalisten (auch Blogger, YouTuber und Jugend- und Schülerpresse) können sich hier für das bildstarke Event akkreditieren:

Maker Faire Sachsen: Chemnitz wird bunt

Wer am Wochenende noch nichts vorhat, sollte sich mit dickem Rotstift die Maker Faire Sachsen im Terminkalender markieren.

Am 09.-10. Juli wird die Stadthalle Chemnitz zum bunten Makertreffpunkt Sachsens. Aussteller aus Chemnitz und Umgebung demonstrieren das gesamte Wochenende über die Vielseitigkeit der Makerbewegung und laden zum Entdecken und selbst ausprobieren ein.

Bei dem städtischen Makerspace, den Stadtfabrikanten, können unterschiedlichste Mitgliederprojekte von Stiftplotter über Pick and Place Roboter bis hin zu Frästeilen und LED-Lauflichtern bewundert werden und neben eigenständigen Experimenten und Programmierübungen kann das klassische Handwerk entdeckt werden. Auch die „Tapfere Schneiderei“ fokussiert sich auf traditionelle Tätigkeiten und bietet Workshops zur Nutzung der Nähmaschine an. Eine Gießerei im Kleinformat sowie der typische Prozess kann hingegen am Stand von Sachsen Guss erkundet werden.

Wer schon immer einmal Kleine Roboter programmieren wollte, kann dies am Stand der RoboSAX Robotik AG des Johannes-Kepler-Gymnasiums eigenständig ausprobieren und auch der Stand der TU Chemnitz ermöglicht einen Einblick in die Welt der Robotik mit einem drei Meter großen Roboterarm, der für erfrischende selbst gemixte Cocktails sorgen kann.

Um den Start als Maker perfekt zu machen, versorgt der Shop-Stand von Allnet alle Besucher mit Einsteigermaterial sowie Elektronikzubehör wie Arduinos, RaspberryPis, Shelly, LoRa Gateways, Snapmaker, 3Doodler, IRobot Root, Robobloq und vieles mehr. Für die kleinere Fraktion werden technisch-physikalische Spielzeuge bereitgestellt wie beispielsweise Seifenblasengeräte und Raketen mit Druckluftantrieb sowie kreativen Workshops wie beispielsweise  Klebepistolen-Kalligraphie.

Das vollständige Programm sowie die Ausstellerliste kann auf der Homepage der Maker Faire Sachsen eingesehen werden. Die Maker Faire hat Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist für alle kostenfrei.

 Die Maker Faire Sachsen ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media und wird präsentiert vom deutschsprachigen Make Magazin.

 

 

Einladung zum Lehrertag auf der Maker Faire Hannover

Inspiration für den MINT-Unterricht: Learning by Making

Kann das „Learning by Making“, also das Lernen durchs Machen, die Begeisterung für die Naturwissenschaften im Unterricht fördern und für mehr Lernerfolg sorgen? Welche Rolle spielt dabei die digitale Bildung? Am Samstag, 10. September 2022, findet auf dem Erfinder- und DIY-Festival Maker Faire ein Lehrertag statt. Das Make-Magazin, die Region Hannover und das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) laden gemeinsam Lehrkräfte zur kostenlosen Fortbildung rund um das Thema Make Education ein.

Basteln, bauen, erfinden und experimentieren, aber auch sich gegenseitig inspirieren und Wissen weitergeben: Das alles zeichnet die Maker-Szene aus. Dabei geht es der Maker-Bewegung auch darum, die Hürden für den Zugang zu Technik zu senken. Aus dieser Bewegung sind viele Projekte entstanden, mit denen man Kindern Elektronik und Programmieren lebensnah und anschaulich vermitteln kann. Die Einsatzmöglichkeiten der Projekte sind aber nicht auf bestimmte Fächer beschränkt. Maker Education kann zu jedem Thema im Fachunterricht erfolgen, wo Schülerinnen und Schüler Artefakte konstruieren, etwa interaktive Landkarten in Erdkunde, Haustiersimulatoren in Biologie oder Reaktionsspiele in Sport.

Unter dem Motto: „Von Lehrkräften für Lehrkräfte“ präsentieren das Make-Magazin, die Region Hannover und NLQ inspirierende Ideen für den naturwissenschaftlichen Unterricht und zeigen anhand von Beispielen, wie Schulen aus der Region Hannover die Integration von Makerspaces gelungen ist.

Daniel Bachfeld, Chefredakteur des Make-Magazins, führt über die Maker Faire und stellt den Teilnehmenden ausgesuchte Maker zum Thema Education vor.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion, gemeinsam durchgeführt mit dem NLQ, erörtern die Referenten, ob und wie Maker-Projekte in das Curriculum integriert werden und wie schulische Makerspaces die Berufsorientierung unterstützen können. Auch die Fragen „Sind Maker-Skills für Unternehmen wichtig?“ und „Braucht es ein besseres Angebot an Lehrer-Fortbildungen?“ stehen auf der Agenda.

Lehrerinnen und Lehrer können sich kostenfrei zu der Teilnahme an der Fortbildung über den Link https://maker-faire.de/hannover/lehrertag/ anmelden und erhalten im Nachgang vom NLQ eine Teilnahmebescheinigung. Die Veranstalter sorgen für das leibliche Wohl, der Eintritt zur Maker Faire ist ebenfalls inklusive.

Heise Medien ist Mitglied bei der Wissensfabrik

Die „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.“ ist eine bundesweite Initiative von Unternehmen und Stiftungen, die gesellschaftlichen Herausforderungen wie Digitalisierung und Klimawandel mit Zukunftskompetenz begegnet und damit die Innovationskraft Deutschlands stärkt: Der gemeinnützige Verein mit rund 130 Mitgliedern aller Branchen und Größen engagiert sich für MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie für Unternehmertum in Deutschland.

Ein Schwerpunkt sind Bildungsprojekte für Mädchen und Jungen aller Altersklassen, bei denen Wissenstransfer und Kompetenzvermittlung zu den Themengebieten Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus begleitet die Wissensfabrik Gründerinnen und Gründer bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der deutschen Start-up-Szene.

Seit Anfang Mai ist Heise Medien Mitglied bei der Wissensfabrik. Die Faszination rund um das Thema IT entdecken, ihre Chancen nutzen sowie das notwendige Know-how lernen: Diese Ziele haben sich Heise Medien und insbesondere unser Tochterunternehmen Maker Media gesetzt.

Wir unterstützen Menschen darin, sich in der Welt von morgen zu orientieren und die Potenziale zu heben. „Damit sehen wir uns in einer Linie mit dem Ziel der bundesweiten Mitmach-Initiative Wissensfabrik, einen nachhaltigen Beitrag zur Innovationskraft Deutschlands zu leisten“, sagt Beate Gerold, Geschäftsführerin von Heise Medien. „Im Vordergrund stehen dabei vor allem die Aktivitäten unseres Tochterunternehmens Maker Media, das über die Veranstaltung Maker Faire, das Magazin Make und die Plattform Make Education die Begeisterung für Technik, Wissenschaft und IT sowie den kreativen Umgang damit fördern will.“

 

Verstärkung gesucht

Das Team der Maker Media GmbH sucht Verstärkung! 

Du bist ein Maker und willst noch mehr selber machen oder Social Media und alles rund um Grafik/Video ist dein Ding? Mach dein Hobby zum Beruf und komme zur Maker Media GmbH. Wir haben derzeit freie Stellen als Redakteur (m/w/d) / Volontär (m/w/d) sowie als Social Media Manager (m/w/d) Fokus Video.

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Du liebst und lebst Social Media und bist in der digitalen Welt zuhause? Du kennst Dich mit den gängigen Kanälen und Tools bestens aus und hast Lust, mit Deiner Kreativität einzigartige Clips zu gestalten und eine technisch begeisterte Zielgruppe zu inspirieren? Dann suchen wir Dich zur Verstärkung als Social Media Manager (m/w/d) Fokus Video unseres Teams am Standort Hannover.
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Prominente Unterstützung für die Maker Faire Hannover

Mit Bettina Stark-Watzinger als Schirmherrin und Steffen Krach als Botschafter konnte die Maker Faire Hannover wieder zwei prominente Fürsprecher gewinnen.

In ihrer Zusage zur Schirmherrschaft schreibt Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Maker Faires leisten einen wichtigen Beitrag, Innovationen aus der Mitte der Gesellschaft zu entwickeln und durch sie zu tragen. Sie bieten einerseits kreativen Köpfen die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen. Andererseits wecken niederschwellige Angebote die Neugier und schulen das Verständnis gerade hinsichtlich Technologie und ihrer begleitenden naturwissenschaftlichen Bereiche.“

Steffen Krach, Regionspräsident der Region Hannover, findet die Maker-Bewegung ebenfalls sehr spannend und hat sofort zugesagt, als Botschafter der Maker Faire aufzutreten und die Veranstaltung am 10. September zu eröffnen. In seiner Videobotschaft freut er sich, dass Technik- und Wissenschaftsmessen wie die Maker Faire endlich wieder stattfinden können und lädt alle Interessierten zum Besuch ein.