Author: Sylke Wilde

Kunstinstallation „BuzzBird“ sorgt für Aufsehen

Die Highlight-Projekte für die diesjährige Maker Faire Hannover stehen fest – und ein Exponat sticht besonders hervor: Mit dem von Eitan Rieger konstruierten Kunstprojekt BuzzBird feiert eine außergewöhnliche Installation ihre große Premiere auf dem Festival.

BuzzBird ist eine spektakuläre Metallkonstruktion in Form eines Vogels mit fünf Metern Spannweite. Das Kunstwerk ist nicht nur zum Anschauen gedacht: Es wurde speziell für die Maker Faire 2026 entwickelt und lädt Besucherinnen und Besucher zur direkten Interaktion ein.

Weitere Highlights sind die feuerspeiende Stahlblume Flower-Power, die musikalische Hochspannungsshow von Voltronics und vieles mehr.

Frischer Look für unser Maskottchen: Der neue Makey Plüsch-Roboter ist da!

Er ist der Star jeder Maker Faire, begeistert Groß und Klein und fehlt auf keinem Erinnerungsfoto: unser Maskottchen Makey!

Wer uns auf der Maker Faire besucht, kennt ihn. Jetzt gibt es ihn in neuer Version: Der Plüsch-Makey sieht ab sofort aus wie sein großer Bruder von den Veranstaltungen.

Was ist neu?

  • Eigener Mund: Makey lächelt jetzt freundlich zurück.
  • Neue Augen: Überarbeitet und noch putziger.

Der neue Makey kann ab sofort im heise shop vorbestellt werden. Pünktlich zur Maker-Faire-Woche geht er in den Versand.

Sichert euch euren Makey rechtzeitig zur Maker Faire 2026.

 

Feuriges Recycling-Kunstwerk: „Flower-Power“ feiert Premiere auf der Maker Faire Hannover 2026

Das Kunstprojekt Flower-Power von der neuseeländischen Künstlerin Bibi Jordan wurde speziell für das Event entwickelt und feiert dort seine große Premiere.

Das Besondere an Flower-Power ist die Kombination aus Nachhaltigkeit und Show-Effekt: Es handelt sich um ein spektakuläres Recyclingprojekt, das aus alten PKW-Motorhauben erschaffen wurde. Das Resultat ist eine monumentale Stahlblume, die auf direkte Interaktion mit den Gästen setzt. Sobald sich ausreichend Publikum um die Installation versammelt hat, erwacht sie zum Leben und speit Feuer.

Kultcomputer C64 surft per WLAN

Ein Heimcomputer von 1982 im modernen Web? Was wie eine Spielerei klingt, ist ein geniales Maker-Projekt: Für rund 30 Euro Bauteile – bestehend aus einem ESP32-Board, einem SD-Kartenmodul und zwei LEDs auf einem Steckbrett – wird der C64 voll internetfähig.

Wie funktioniert’s?

Das Geheimnis liegt im seriellen Bus des C64, an den früher Diskettenlaufwerke angeschlossen wurden. Der ESP32 nutzt die Fähigkeit des Busses, komplexe Befehle zu verarbeiten, emuliert die Floppy und übersetzt Dateinamen direkt in Internet-Anfragen.

Ein gewohnter Befehl wie LOAD „HTTPS://…“, holt somit Software, Spiele oder sogar Daten von Web-APIs direkt auf den Rechner. Erste Tüftler haben so bereits eine Anbindung an ChatGPT sowie einen Generator für Chuck-Norris-Witze auf dem C64 umgesetzt!

Schneller Nachbau für das Wochenende

Der Hardware-Aufbau dauert nur etwa zwei Stunden. Dank Web-Flasher lässt sich die Software direkt aus dem Browser auf den Chip laden. Auch der Datenaustausch mit dem modernen PC läuft bequem über das Heimnetzwerk.

Den ausführlichen Bauplan, Tipps zur Geschwindigkeitsoptimierung und alle Hintergründe findet ihr in der Ausgabe 4/2026 des Make-Magazins.

Makey bei den 96-Media Days in der Heinz von Heiden-Arena

Unser Maskottchen Makey war gemeinsam mit seinem Roboter-Kumpel Botti von heise zu Gast beim offiziellen DFL Media Day von Hannover 96. Dort wurden Fotos gemacht und Videos mit den Spielern von Hannover 96 gedreht.

Natürlich durfte auch ein Treffen mit EDDI, dem Maskottchen von Hannover 96, nicht fehlen. Makey hat sowohl Botti als auch EDDI zur Maker Faire eingeladen. Auch in diesem Jahr ist am Sonntag wieder eine Maskottchen-Parade geplant.

Leider muss EDDI am Sonntag beim ersten Heimspiel der Roten vor Ort sein. Mit etwas Glück kommt er aber am Samstag auf der Maker Faire vorbei, um „Hallo“ zu sagen. Makey drückt die Daumen.

 

Auf der Maker Faire die Teilnahme an der Solar-Meisterschaft sichern

Auf der Maker Faire Hannover am 15. und 16. August 2026 können junge Technikbegeisterte mit selbstgebauten Solar-Fahrzeugen und Solar-Robo-Dinos ihr Können unter Beweis stellen. Im Rahmen einer offenen Vorrunde besteht die Möglichkeit, sich für die Deutsche Meisterschaft SolarMobil zu qualifizieren.

Teilnehmen dürfen Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studierende bis 25 Jahre in Teams von bis zu drei Personen. Der Wettbewerb umfasst vier Kategorien – von Einsteiger- und Expertenklassen für Solarfahrzeuge bis zur Kreativklasse unter dem Motto „Solar-Robo-Dinos“. Bewertet werden die Projekte anhand einer Präsentation vor einer Fachjury sowie bei Fahrtests und Rennen.

Der Wettbewerb SolarMobil-Deutschland gilt als größter deutscher Nachhaltigkeits- und Technikwettbewerb für solarbetriebene Modellfahrzeuge. Ziel ist es, junge Menschen für erneuerbare Energien, Konstruktion und Technik zu begeistern. Weitere Informationen und das Regelwerk sind auf der Website von SolarMobil Deutschland verfügbar, Anmeldungen und Rückfragen nimmt die Organisation per E-Mail unter info@solarmobil-deutschland.de entgegen.

Make-Magazin: Alter Benziner wird zum E-Auto

Statt ein neues Elektroauto zu kaufen, lassen immer mehr Autobesitzer ihren Benziner oder Diesel auf Elektroantrieb umrüsten. Ab 12.000 Euro ist das möglich. In der aktuellen Make-Ausgabe zeigt die Redaktion, wann sich der Umbau lohnt und worauf zu achten ist.

Mehrere Tausend umgerüstete Fahrzeuge sind bereits auf deutschen Straßen unterwegs. Spezialisierte Werkstätten sind oft monatelang ausgebucht. Marco Lorey aus Offenbach hat seit 2008 rund 300 Fahrzeuge elektrifiziert und an den Grundlagen der heutigen TÜV-Abnahme mitgewirkt.

Besonders geeignet sind leichte Fahrzeuge mit Schaltgetriebe. Bei Autos mit Erstzulassung vor Oktober 2002 entfällt häufig eine teure Zusatzprüfung.

Laut Fraunhofer-Institut amortisiert sich ein Umbau für 12.000 bis 15.000 Euro bei 14.000 Kilometern Jahresfahrleistung nach rund sieben Jahren. Zudem sinken Wartungsaufwand und Betriebskosten.

Die größte Herausforderung bleibt die TÜV-Abnahme. Make empfiehlt Selbstumbauern, frühzeitig den Kontakt zum zuständigen Prüfer zu suchen.

Das Innovationslabor für junge Erfinder

Das Make-Magazin hat gemeinsam mit der Hochschule Trier ein Mikrocontroller-System entwickelt, das Jugendlichen den praktischen Einstieg in IoT und Sensorik ermöglicht. Makey:Lab kombiniert einen ESP32-Mikrocontroller mit visueller Programmierung und einem Projektbuch. Statt komplizierter Syntax arbeiten Nutzer mit grafischen Programmierblöcken. Die Hardware ist fertig aufgebaut und sofort einsatzbereit.

Mit dem System lassen sich Wetterstationen, Umweltmessgeräte oder vernetzte Alltagshelfer bauen. Auch Robotik- und Automatisierungsprojekte sind möglich. „Wer Technik selbst ausprobiert und eigene Ideen damit umsetzt, entwickelt oft ein viel tieferes Verständnis für digitale Technologien”, sagt Daniel Bachfeld, Chefredakteur vom Make-Magazin.

Das Set kostet 119,90 Euro und richtet sich an technikinteressierte Jugendliche, Familien und Bildungseinrichtungen. Für Schulen sind Klassensets und eine EDU-Version mit Unterrichtsmaterialien geplant. Laut JIM-Studie verbringen Jugendliche mehrere Stunden täglich am Smartphone. Makey:Lab setzt darauf, dass sie Technik nicht nur konsumieren, sondern selbst verstehen und gestalten. Die Entwicklung basiert auf IoT- und Nachhaltigkeitsprojekten des Umwelt-Campus Birkenfeld.

Verfügbar ab sofort im heise shop.

Bundesministerin Bär: Deutschland solle „wie eine Maker Faire an 365 Tagen im Jahr” werden

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär übernimmt zum zweiten Mal die Schirmherrschaft für die Maker Faire Hannover 2026 und setzt damit ein deutliches Zeichen für die Maker-Szene. In ihrer Videobotschaft lobt sie das Tech-DIY-Festival als Ort für Innovationsgeist, Kreativität und technologische Zukunftsideen. Deutschland solle „wie eine Maker Faire an 365 Tagen im Jahr” werden, so die Ministerin – offen für Neues, risikofreudig und voller technischer Begeisterung.

Bär sieht in der Maker Faire ein Beispiel dafür, wie aus kreativen Projekten und klugen Hacks neue Produkte, Start-ups und Technologien entstehen können. Besonders hebt sie die Verbindung von Handwerk und Hightech hervor. Themen wie künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik oder Photonik stünden exemplarisch für die Innovationskraft der Community.

Hier kann man die komplette Videobotschaft sehen:

ChatGPT on a rotary-dial phone

Ein umgebautes Wählscheibentelefon wird zum KI-Gesprächspartner: Das von Make (Ausgabe 2/2026) präsentierte Projekt zeigt, wie sich ein Retro-Telefon für rund 100 Euro mit einem Minicomputer und ChatGPT-Anbindung ausstatten lässt. Über die gewählten Ziffern lassen sich verschiedene virtuelle Persönlichkeiten erreichen – vom Fischhändler bis zur Gärtnerin.

Die KI reagiert in Echtzeit, lässt sich unterbrechen und passt sich flexibel an. Das vertraute und nostalgische Bedienkonzept eröffnet einen leichteren Zugang zur künstlichen Intelligenz und eignet sich auch für Bildung, in der Altenpflege oder zur Unterhaltung.

Der Umbau dauert etwa drei Stunden und erfordert Löterfahrung. Die Gesprächskosten liegen bei nur wenigen Cent, eine Bauanleitung mit Code ist frei verfügbar. Voraussetzung ist ein Account beim KI-Anbieter OpenAI. Alle Bauanleitungen und Programmcodes stellt das Make-Magazin gratis zur Verfügung.