Kategorie: Allgemein

Mini Maker Faire im Buchhandel: 12. Oktober bei Hugendubel in München

Am kommenden Samstag, 12. Oktober, findet in der Buchhandlung Hugendubel am Münchner Stachus das kleine Kreativfestival statt. Der Eintritt ist frei. Von 11 bis 17 Uhr präsentieren 15 Maker ihre spannenden DIY-Projekte und laden zum Staunen und Mitmachen ein. Es gibt Robotik-Projekte für die ganze Familie, Workshops mit dem Lasercutter und eine Mini Reparatur-Werkstatt von Schülern, in der man defekte Haushaltsgeräte wieder flott machen kann. Unter anderem können sich Besucher  Schmuck aus Glas herstellen oder personalisierte Schoko-Kunstwerke aus dem 3D-Drucker ausdrucken lassen. Natürlich stellt Hugendubel auch die passende Maker-Literatur vor. Kommt vorbei, lasst euch vom Maker-Spirit anstecken und entdeckt das Selbermachen für euch. Wer weiß, vielleicht startet ihr hier direkt in ein neues Hobby.

Harenberg und Heise (Maker Media) holen erneut die Mini Maker Faires vom Messegelände in die Fußgängerzonen der deutschen Innenstädte Zu der eintägigen Mini Maker Faire in der Hugendubel-Filiale werden rund 5.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

Maker Faire Ruhr: Call for Makers ist geöffnet

Der Call for Maker ist geöffnet!

Die nächste Runde wird eingeläutet: Freut euch auf den 28./29.03.2020 in Dortmund, zum 5. Mal in den stimmungsvollen Hallen von Deutschlands größter Ausstellung über die Arbeitswelt, mitten im Ruhrpott und im Herzen Westfalens.

Bewerbt euch auf einen der begehrten Plätze und begeistert die Gäste der Maker Faire Ruhr mit euren kreativen Projekten.

Hier geht’s zum Call for Makers.

 

Vorschau: CO2-Reduktion durch Plexiglasboote, VR und vieles mehr auf der Mini Maker Faire Aurich

Die Mini Maker Faire Aurich startet am Wochenende in die zweite Runde. Im EEZ Aurich trifft sich Ostfriesland und zeigt, woran im Norden gebastelt, programmiert und geforscht wird.

Ganz im Sinne der aktuellen Umweltdebatten zeigt die Schülergruppe des Gymnasium Ulricianum Aurich, wie sie mittels eines Plexiglasbootes die CO2-Reduktion unterstützen wollen. Mit der VR-Schaukel des Makerspace Aurich können die Füße über dem Grand Canyon gebaumelt werden lassen und am Stand der Do It Yourself Werkstatt Wilhlemshaven e.V. kann alles über Elektronik, Farbe, Holz, Laser, Metall, und Textil gelernt werden.

Ein weiteres Highlight ist die Herde der Maschinenwesen von Foolpool. Ursprünglich einmal Fahrräder, sind es heute klirrende, stampfende Herdenwesen, die eindrucksvoll an den Besuchern vorbei ziehen werden. Upcycling als hohe Kunst!

Dazu gibt es weitere geniale Maker, die Löten, Morsen und vieles mehr zum Ausprobieren anbieten werden. Also, nicht verpassen und direkt in den Terminkalender eintragen!

Bereits am Freitag können Schulklassen am Schülertag, 13. September, kostenfrei die Mini Maker Faire besuchen. Am Wochenende, 14. und 15. September, ist jeweils von 10 – 18 Uhr für die Allgemeinheit geöffnet. Der Eintritt kostet 5,- €, ermäßigt 3,- €.

Wichtige Info: Maker Faire im Norden leider abgesagt

Die Maker Faire ist ein Community Event. 90% der Aussteller sind Menschen, die ohne jedes kommerzielles Interesse eine Maker Faire nutzen, um ihre Ideen zu zeigen und zu teilen und um ihr Wissen weiter zu geben. Sie sind das Herz einer jeden Maker Faire. Deswegen wird mit der Maker Faire diesen tollen Menschen eine kostenlose Plattform geboten. Aber eine Maker Faire ist auch eine große Veranstaltung, die hohe Kosten verursacht. Beginnend bei der Halle, den Organisationskosten und natürlich der Werbung. Schließlich soll ja jeder wissen, wenn die Maker Faire in die Stadt kommt. Ohne Sponsoren, die einen Großteil der Kosten tragen, ist eine Maker Faire nicht durchführbar.

Leider ist es nicht gelungen, für die Maker Faire im Norden in Hamburg ausreichend Sponsoren zu gewinnen. Die Finanzierung dieser Veranstaltung ist daher nicht gesichert. Schweren Herzens wird deshalb die Maker Faire am 16. und 17. November in Hamburg von den Veranstaltern abgesagt.

Die Organisatoren möchten all denen, die sich bisher für die Maker Faire im Norden engagiert haben, sehr herzlich danken.

Alternativen für Maker finden sich auf unserer Übersichtseite. Auch der Call for Makers für die Maker Faire Hannover im nächsten Jahr ist bereits geöffnet. Anmelden als Aussteller für Hannover könnt ihr euch hier.

 

Die neue Make: 3/19 jetzt am Kiosk

Ob Messen, Steuern, Regeln, Robotik oder Mediaplayer: Für Computer-gesteuerte Bastelprojekte muss es nicht immer der Raspberry Pi sein. Viele der alternativen Einplatinen-Computer sind je nach Anwendung sogar deutlich leistungsfähiger als der Raspi. Das Make-Magazin stellt in seiner aktuellen Ausgabe 3/19 Stärken und Schwächen der Mini-Rechner gegenüber.

Um die einzelnen Einplatinen-Computer vom Kaliber eines Raspberry Pi auf Herz und Nieren zu testen, hat sich die Make-Redaktion fünf Standard-Anwendungen herausgesucht: Mediaplayer, VPN-Router, Netzwerk-Speicher (NAS), Robotik und Messen, Steuern, Regeln. Die Eignung für diese Anwendungen wurde anhand von Benchmark- und Video-Wiedergabetests ermittelt. Dabei ging es in erster Linie um Prozessorleistung und Speichergeschwindigkeit.

Wer sich bei seinen Bastelprojekten noch nicht genau auf eine spezielle Anwendung festlegen möchte, fährt mit dem Odroid N2 sicher gut. Außer im Video-Bereich ist er überall einsetzbar, urteilt die Redaktion. Zudem verträgt sein stabiler Aufbau auch den mehrfachen Umbau von einem Projekt in ein anderes schadlos. Als NAS oder VPN-Router gleichermaßen ist der Nano PC T4 eine gute Wahl: Er ist solide gebaut, gut gekühlt und bringt ordentliche Leistungen. Allerdings ist er etwas teuer als der Raspberry Pi.
Im Bereich Robotik und Messen, Steuern, Regeln schnitt hingegen der Jetson Nano von nvidia sehr gut ab. Er eignet sich ideal für die Programmierung neuronaler Netze, seine Stärke liegt in der Mustererkennung, sei es in Bildern oder der Sprache. Allerdings erfordert das Nutzen all seiner Möglichkeiten erhebliches Fachwissen.

Für Bastel-Einsteiger hingegen empfiehlt die Make-Redaktion, weiterhin zum Original zu greifen. „Wer sich ganz neu mit der Materie befasst, für den ist der Raspberry 3B+ immer noch die beste Wahl. Nicht, weil er Spitzenleistungen erbringt, sondern weil man mit ihm schnell wichtige und zum Weitermachen motivierende Fortschritte erzielen kann“, erläutert Heinz Behling, Redakteur beim Make-Magazin. Schon allein der Riesenvorrat an fertigen Software-Lösungen und die unzähligen Programmierbeispiele im Netz machen ihn zum idealen Einsteiger-Board.

Darüber hinaus zeigt das aktuelle Make-Magazin, wie man einen LoRaWAN-Gateway günstig selber bauen kann, gibt Hilfestellung für das erste CNC-Fräs-Projekt und stellt einen Cocktailroboter vor.

Das Magazin ist ab sofort für 10,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heise shop erhältlich. Redaktionen erhalten Artikel auf Anfrage kostenfrei.

Erste Maker Faire OWL begeisterte rundum!

Bei der ersten Maker Faire OWL (Ostwestfalen-Lippe) im historischen Güterbahnhof in Herford am ersten Juniwochenende gab es zahlreiche Workshops und Mitmach-Aktionen – so durften die 2500 Besucherinnen und Besucher die draußen aufgestellten Instrumente des Gigantenorchesters wie Röhrentrommel und Flaschenklavier selbst ausprobieren.

In der Halle bauten zwei Teams des Schülerwettbewerbs Bobby Car Solar Cup zwei der ikonischen Kleinkindergefährte auf Solarantrieb um, um sich zum Schluss ein Rennen zu liefern. Hier wurde geflext und gebohrt was nur möglich war. Bastelfreunde konnten aus Kork eine ganze Stadt nachstellen und bei Tek2You konnte man sich den Spiele-Klassiker „Snake“ selbst zusammenlöten.

Mehr Bilder und Eindrücke gibt es auf der Seite der Maker Faire OWL. 

Maker Faire Berlin – Wir sind im Fernsehen!

Maker aus aller Welt – auf der Maker Faire Berlin. Zum fünften Geburtstag der Maker Faire Berlin trafen lokale Maker auf Gäste aus der ganzen Welt, um sich auszutauschen und ihre DIY-Projekte zu zeigen. Viele Eindrücke wurden von der Presse dabei eingefangen:

  • Bilder und Eindrücke der Maker Faire könnt ihr in unserer Bilder-Galerie einsehen.
  • Einen tollen Bericht über die Maker Faire hat das ZDF gedreht: schaut mal rein! 

Aussteller aus über 20 Nationen präsentierten ihre Erfindungen auf der Maker Faire Berlin

Bei strahlendem Sonnen­schein zog es am 17.-19. Mai 13.900 Besucherinnen und Besucher ins FEZ-Berlin zur Maker Faire. Das fünfte DIY-Festival in der Hauptstadt war so international besetzt wie noch nie. Rund 750 Maker aus über 20 Nationen zeigten an 180 Ständen ihre originellen und innovativen Projekte und begeisterten Jung und Alt.

Von Dänemark bis Australien: Viele der Aussteller hatten eine weite Anreise auf sich genommen, um ihre Ideen vorzustellen. Das imposante Rost-Pferd – Highlight der diesjährigen Maker Faire Berlin – rollte aus den Niederlanden an, den springenden Indoor-Roboter Ascento brachten Schweizer Studenten mit, Schülergruppen aus Italien und der Türkei zeigten ihre neuesten Robotik- und Elektronik-Projekte. Ein junger Tüftler aus Ungarn stellte seine Sign Language Gloves vor, dessen Sensoren Gebärdensprache erkennen und in Sprache ausgeben, russische Maker informierten über DIY-Schuhsets für Kinder und verschiedene tschechische Maker hatten ihre 3D-Drucker mitgebracht. Darüber hinaus stellten zwei junge Mexikaner ihr IoT-Projekt vor: einen Social Backpack, der in Echtzeit die Anzahl der Follower angezeigt.

Ovidiu Sandru aus Rumänien überzeugte die Besucher mit seinem speziellen USB-Stick, der, angeschlossen zwischen Ladegerät und Handy, den Strom abschaltet, wenn der Akku aufgeladen ist. Eine faszinierende Audio-Installation hatte Andrew Hockey aus Großbritannien im Gepäck: Kinectic Tones ist eine Art Murmelbahn, auf der Kugeln beim Herunterrollen Musik erzeugen. Mit verschiedenen Sicherheitskonzepten auf Basis von Bewegungsmeldern war das Team von Labitat aus Dänemark nach Berlin gekommen, die weiteste Anreise hatte der australische Professor Matthew Rimmer, der in seinem Vortrag über 3D-Druck und Innovationsrecht sprach.

Auch Nachhaltigkeit war ein Thema auf der Maker Faire. Die Berliner Initiative „Der runde Tisch“, die für das Recht auf Reparatur kämpft, zeigte am Stand und in ausgebuchten Workshops, mit welchen Reparatursets man Handys oder Autoschlüssel reparieren kann und wie man aus alten Röhrenradios wohlklingende, internetfähige und digital zu steuernde Soundmaschinen bastelt.

Doch es gab nicht nur Elektronik-Projekte zu bestaunen: Dicht umlagert war beispielsweise der Stand von Massimiliano Aiazzi aus Italien, an dem man liebevoll gefertigte Flipperautomaten aus Holz ausprobieren durfte. „Ich musste so vielen Besuchern meine Arbeiten erklären, dass ich in den drei Tagen mein Englisch verbessert habe“, erzählt er freudestrahlend. Für Naturliebhaber hatten die deutschen Maker Wurzelfenster, Music of the plants und der Biogarten wissenswerte Projekte und Mitmachaktionen im Angebot.

Hier geht’s zu der Bilderstrecke.