Löten, schaukeln, recyceln: Am Samstag, 17. Oktober, wird in Tübingen wieder getüftelt, gebaut und ausprobiert. Nach der Premiere im vergangenen Jahr findet die Maker Faire Tübingen zum zweiten Mal statt. Neuer Ort ist die Shedhalle auf dem alten Schlachthofareal in der Schlachthausstraße 13. Veranstalter ist der KI-Makerspace der Universität Tübingen. Von 10 bis 18 Uhr zeigen 27 Aussteller ihre Projekte und an vielen Ständen kann man selbst mitmachen.
Besonders spektakulär dürfte der Stand von electric-idea werden. Dort programmieren Besucher Schaukelroboter. Wer den Code geschickt verbessert, bringt seinen Roboter sogar zum Überschlag. Außerdem kann man einen Süßigkeiten-Tresor mit einer Side-Channel-Attacke knacken. Das Exzellenzcluster CMFI bringt Wissenschaft zum Spielen mit: Sein Arcade-Spiel „Antibiotic Control“ im Pacman-Stil erklärt, wie Antibiotikaresistenzen entstehen. Bei iFixit kann man mit Hilfe des Teams zum ersten Mal selbst löten und erfährt mehr über das Recht auf Reparatur. Kinder ab acht Jahren bauen bei VARIOBOT kleine Robotertiere, die Licht oder der eigenen Hand folgen. Am Stand des mobilen Plastic-Recycling-Labs wird direkt am Tisch aus Plastikmüll neuer Kunststoff. Das ZAFF-Kollektiv zeigt analoge Fotografie und Verfahren aus der Dunkelkammer zum Anfassen. Außerdem sind unter anderem eHaJo mit einer Lötstation und die Tübinger PV-Mentoren mit Tipps zur Balkon-Solaranlage dabei. Das Umweltzentrum baut ab 14 Uhr mit Besuchern Wildbienenhotels und auch junge Tüftler können mitmachen: Kinder und Jugendliche dürfen über einen Zeitraum von 30-45 Minuten ihre eigenen Projekte ausstellen.
Anmelden kann man sich dafür unter hallo@ki-maker.space, man kann sein Projekt aber auch spontan mitbringen. Alle Aussteller stehen im Exhibitor Directory. Der Eintritt ist frei.
