Autor: Emma Geppert

Virtueller Ausstellerbereich – das erwartet dich als Maker!

Seid ihr auch betrübt weil nun schon zum zweiten Mal keine Maker Faire stattfinden kann? Dann habt ihr falsch gedacht! Wir treffen uns dieses Jahr digital! Am 18.6. geht es los, markiert euch den Termin im Kalender.

Werdet Aussteller und holt euch tolles Entertainment und großartiges Wissen direkt in die Werkstatt. Wer sich jetzt fragt „Eine digitale Maker Faire, wie soll das denn gehen?“ sollte ganz genau die Ohren spitzen, denn das Team der Maker Faire hat sich etwas Tolles für euch überlegt:

Das digitale Format wird über das Veranstaltungstool vystem laufen und ganz einfach zu bedienen sein. Ohne vorherige Einführung gelingt es jedem sich hier zurecht zu finden, also keine Scheu beim Durchklicken! Die vier Bereiche, in die die Messe aufgeteilt ist, sind eine Entertainmentshow, ein Wissenshub, die Vorträge, die Thementische und natürlich der Aussteller-Bereich.

Ein netter Nebeneffekt der Digital Edition ist übrigens, dass sich die Aussteller während des Betreuens ihres Standes ebenfalls auf der Messe umsehen können, was „in real life“ erfahrungsgemäß zu kurz kommt 😉 Aber wie funktioniert das überhaupt mit dem virtuellen Aussteller-Bereich?

Jeder Maker, der Lust hat an der Maker Faire Hannover 2021 teilzunehmen, kann uns eine kurze Bewerbung über dieses Formular zusenden. Da die Plätze auf der Messe begrenzt sind, wird das Maker Faire-Team entscheiden, welche Aussteller einen virtuellen Stand bekommen. Dieser Stand kann von den Ausstellern selbst innerhalb von weniger als 30 Minuten mit einem Video, Fotos, Beschreibungen des Projektes, Verlinkungen zur eigenen Webseite und weiterem Infomaterial gestaltet werden. Für vertiefende Gespräche und das Vernetzen untereinander können dann die Teilnehmer der Veranstaltung die Maker in 1:1 Videocalls über den Ausstellerstand kontaktieren und sich mit ihnen austauschen.

Mit einem anschließenden Get together wird die Veranstaltung zusammen mit allen Ausstellern nochmal abgerundet (Überraschungspaket inklusive ) und ein echtes Maker Faire-Feeling erzeugt!

Euer Stand kann dann in etwa so aussehen:

Natürlich kannst du auch parallel den Wissenshub und die Entertainmentshow genießen. Über den Ausstellerstand hinaus, kannst du als Maker an Thementischen teilnehmen, in denen du deine Expertise teilen kannst und dich mit anderen über spezifische Themen austauschen kannst.

Es heißt also vernetzen, inspirieren und endlich wieder Maker sehen! Tolle Ideen und Inspiration für das Tüfteln zu Hause sind genauso am Start wie großes Entertainment, der für Urlaub vom einseitigen Alltagstrott sorgen.

Wenn du Lust bekommen hast dein Projekt zu zeigen oder dich weiter zu informieren, besuche uns doch auf der Seite der Maker Faire Hannover. Bei weiteren Fragen schreib uns auch gerne eine E-Mail (info@maker-faire.de) oder ruf uns an: Aber sei schnell – der Call for Makers läuft nur noch bis zum 30. April!

Neues Make Magazin – Aus Flachbildschirm mach Fotoalbum!

Sitzt ihr auch gelangweilt zu Hause und freut euch über ein paar abwechslungsreiche Fotos von euren Freunden und Verwandten? Dann schnappt euch euren alten Flachbildschirm und macht im Handumdrehen einen smarten Bilderrahmen draus! Damit kann man nicht nur alten Geräten ein zweites Leben gönnen, sondern auch immer die schönsten Erinnerungsfotos bei sich haben. Nutzt man zum Hochladen der Bilder eine Cloud, können auch Verwandte und Freunde Schnappschüsse in die Bildershow einbinden. Wie das genau funktioniert, wird in der aktuellen Ausgabe 2/21 der Make erklärt.

Um in Erinnerungen zu schwelgen, ist ein digitaler Bilderrahmen die ideale Alternative zu aufwändig gestalteten Fotobüchern. Wenn dann noch Verwandte und Freunde eigene Bilder unkompliziert aufspielen können, kann man jederzeit und unkompliziert am Leben seiner Liebsten teilhaben. Für das DIY-Projekt benötigt man neben dem Monitor ein HDMI-Kabel, einen Raspberry Pi Zero W, eine 8-GByte-SD-Karte, Rahmenleisten, Holzleim und Flachdübel. Erfahrene Maker haben den Bilderrahmen in nur zwei Stunden aufgebaut.

Die Bilder holt sich der Rahmen beispielsweise von einem eigenen privaten Nextcloud-Server, den man auch mit Freunden und Verwandten teilen kann, um sich über immer neue Bilder zu freuen.

Damit die Bilder an der Wand ihre Wirkung entfalten können, sollte eine Bildschirmdiagonale über 20 Zoll gewählt werden. Kleinere Monitore eignen sich hingegen besser, wenn der Bilderrahmen später stehend platziert werden soll. Das Seitenverhältnis des Monitors sollte grob dem Seitenverhältnis der eigenen Bilder entsprechen. So eignet sich ein Monitor im 16:10 Format besser für Besitzer einer Spiegelreflexkamera.

Wie genau ihr das Projekt umsetzen könnt und viele weitere Dinge wie der Einstieg in Sprachausgaben, Tipps und Tricks rund um Plasmaschneider und wie ihr Grafiken auf T-Shirts und Co. bekommt, findet ihr in der neuen Make.

Deutschlands gefährlichstes DIY-Magazin Make ist ab sofort für 12,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heise shop erhältlich.