Lego-Auto auf der Maker Faire – Ein Kindertraum wird wahr

Als Vorgeschmack auf die Maker Faire Berlin 2017 hier ein kleiner Bericht über unser eigenes Projekt, das Lego-Auto, das natürlich auch dieses Jahr wieder mit dabei sein wird. Unsere Praktikantin Nele Hasselbusch hat zusammengefasst, wie es eigentlich dazu gekommen ist und vor welche Herausforderungen uns das Projekt gestellt hat.

Die Maker Faire Berlin 2016 sorgte für einen neuen Besucherrekord. In drei Tagen schauten 17.500 Menschen vorbei. Und das nicht ohne Grund: 200 Stände mit 3D-Druckern, Lasern und Minicomputern sowie Robocup-Turniere, Wasteländer, ein kleiner fahrender R2D2 und ein Lego-Auto faszinierten die Besucher.

Ja, ein Lego-Auto. Ein Wunsch nach der Maker Faire Hannover 2016 war, ein größeres Angebot für Kinder zu bieten. Tim Siedler und ein paar Kollegen suchten nach einer passenden und attraktiven Möglichkeit dafür. Die Idee kam schließlich aus den USA, wo ein alter Land-Rover mit Legoplatten beklebt wurde und dann bebaut werden konnte.

Aber leichter gesagt als getan. Ein alter Land-Rover war nicht leicht zu besorgen, da er ein Sammlerstück und somit ziemlich teuer ist. Also musste ein anderes Auto her, vorzugsweise günstig und „viereckig“, damit man die Legoplatten gut aufkleben kann. Schließlich entschied man sich für einen alten Volvo 140. Als der Wagen geliefert wurde, war das für die Urheber der faszinierendste Moment bei der Aktion. Nun musste der Wagen ausrangiert werden, damit er auf der Messe stehen konnte. Das Auto wurde mit Stickern beklebt und bekam sogar ein Maker Faire-Nummernschild, bei dem in Kooperation mit einer Behindertenwerkstatt gearbeitet wurde.

Der Kauf der Legoplatten und –Steine stellte sich ebenfalls als komplizierter heraus als gedacht. Auf den meisten Websites im Internet darf man nämlich nur eine begrenzte Anzahl an Teilen bestellen. Da aber eine Masse an Teilen benötigt wurde, war dies ein Problem. Letztendlich fand man jedoch trotzdem eine Website, bei der diese Bestell-Begrenzung nicht eingeführt war. Ohne die Platten bestellte man dann schließlich ca. 30 Kilogramm Lego.

Das Auto wurde dann mit einem Abschleppdienst nach Berlin transportiert. Und endlich war der große Moment da. Der Volvo stand an seinem Platz und die ersten Besucher betraten die Messe. Die Attraktion wurde von begeisterten Kindern sehr gut angenommen. Unzählige bunte Legosteine verschönerten das Auto. Der Wagen wurde zahlreich und in immer wieder neuen Variationen bebaut und entwickelte sich dadurch zu dem, was er eigentlich sein sollte: Ein Lego-Auto mit einem kunterbunten Kunstwerk aus Legoklötzchen.

Die Gründer des Lego-Autos hatten direkt gegenüber vom Auto einen Stand. Somit konnten sie das Treiben am Volvo gut im Auge behalten, da manche Kinder mutig wurden und auf dem Auto herumturnten.

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