Unterwegs auf der Maker Faire Nantes

Zugegeben: Es macht auch so schon sehr viel Spaß, sich um die Maker Faires in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu kümmern. Besonders toll ist es aber, auch mal in anderen Ländern nachschauen zu dürfen, was die Veranstalter einer Maker Faire dort so alles auffahren und welche Projekte die lokalen Maker mitbringen. Ich war am vergangenen Wochenende in Nantes, im Westen Frankreichs, um mir dort die erste Maker Faire Nantes anzuschauen.

Was für eine Show! Und auch wenn es meine erste Maker Faire in Frankreich war, vermute ich sehr stark, dass das die bisher beeindruckendste Ausgabe des Festivals bei unseren Nachbarn war: Bei der Maker Faire Paris handelt es sich „nur“ um eine Halle voller Maker auf einem Messegelände und die anderen Mini Maker Faires in Städten wie Saint-Malo, Lille oder Bordeaux sind sicher jede auf ihre Art spannend, aber eben nur „mini“.

In Nantes war nichts „mini“: Auf dem ehemaligen Werftgelände auf der Insel in der Loire, die durch Nantes fließt, hat sich seit zehn Jahren die Künstlergruppe La Machine breit gemacht. In den früheren Werkshallen bauen sie die „Machines d’île“ – phantasievolle Konstruktionen wie den haushohen Elefanten oder die Riesenspinne Kumo, dazu gibt es ein gigantisches Meeres-Karussell. (Das erinnert nicht ohne Grund an Jules Verne: Der französische Autor wurde in Nantes geboren.)

Man muss neidlos zugeben: Ein tolles Gelände für eine Maker Faire, mit all den riesigen Attraktionen auf der großen Freifläche und der Maker Faire mit über 100 Ständen in den beeindruckenden Werfthallen aus Beton, Stahl und Glas. Ich glaube, die Bilder unten sprechen für sich.

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