Von der Idee zum Objekt

Standnummer: 114

Mal braucht man ein Ersatzteil, mal braucht man ein Netzteil, mal will man Musik hören, hat aber nicht die entsprechenden Mittel, diese direkt zu kaufen. Also baut man sich alles zusammen. Aus einer Laune heraus habe ich einen 3D-Drucker gebaut und drucke damit nun Ersatzteile und kleine Gehäuse für Projekte. Durch einen Raspberry Pi habe ich dem 3D-Drucker noch ein benutzerfreundliches Webinterface gegeben, wodurch dieser stehen kann, wo er will, ohne jemanden zu stören. Ferner ist der komplette Drucker für ca. 400 € komplett reproduzierbar. Für meine Werkstatt habe ich mir auch ein Netzteil gebaut, mit dem ich meine Schaltungen betreiben kann, Lasttests machen kann und vor allem, um die Technik hinter Netzteilen zu lernen. Das Netzteil entstand eher aus einer Not heraus, da professionelle Netzteile sehr teuer sind und dieses Netzteil genau das gleiche macht wie die teuren. Durch einen Zufall kam ich auch an alte Elektronenröhren, mit denen man einen Verstärker bauen kann. Also habe ich die alte Technik recherchiert und dann beschlossen, das Thema anzugehen. Mit allen drei Projekten könnt Ihr am Stand herumspielen und experimentieren, an den Verstärker könnt Ihr auch Euer Handy über ein Klinkenkabel anschließen und über Lautsprecher die Musik hören. Es liegen auch einige interessante Beispieldrucke am Stand zum Anfassen und Spielen bereit.

An meinem Stand können Besucher dem 3D-Drucker beim Arbeiten zusehen bzw. diesen in seinen Arbeitspausen über ein Webinterface steuern. Ferner können sie das Netzteil steuern und über eine elektronische Last steuern. Auch können sie ihr Smartphone an den Röhrenverstärker anschließen und über diesen ihre Musik abspielen.

Ansprechpartner: Marco Müller

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