Trayenko

Standnummer: 133 E

TRAYENKO: Dieses Wort ist ursprünglich in der Region der Mapuches verwurzelt. Es setzt sich aus zwei Worten zusammen. „Trayen“ (Kaskade/fallen) und „Ko“ (Wasser).

Die Wassertropfen fallen im selbst eingestellem Tempo auf die verschiedenen Trommeln. Durch das Hebel-Prinzip reguliert man die Menge der Wassertropfen in verschiedenen zeitlichen Abständen. Dieser Effekt funktioniert nur wenn das Gefäßwasserniveu in gleicher Höhe oder höher als die der Kupferdüsen steht. Wenn dies nicht der Fall ist, fließt das Wasser zurück und der Prozess endet in diesem Moment. Wegen des Wasserverbrauchs der Tropfen wird der Wasserstand zwangsläufig abfallen. Um das zu vermeiden und den Gefäßwasserstand immer in der gleichen Höhe zu halten, provoziert man mittels einer Elektrowasserpumpe eine Überflutung. Diese läuft im Dauerbetrieb und ist der unteren Wanne montiert.
 Der Ring im Gefäßmittelteil sammelt den Wasserüberschuss und befördert diesen durch einen Schlauch wieder in ein Rohr der Struktur, die in die untere Wanne mündet.
 Die Trommeln sind in einem Resonanzkörper plaziert (halbkreisförmige Struktur die sich im Mittelteil
 des Instrumentes befindet). Die Tropfen schlagen die Membrantrommeln an. Anschließend sammelt sich das Wasser wieder und wird in die unteren Wanne befördert.
TRAYENKO generiert „Natur-Bits“
, die in zehn voneinander unahbhängigen Kanälen gemischt werden können. Das Ergebnis von dem Perkussionsspiel evoziert ein gewisses Ahnenritual, in der der Mensch die Bitgeschwindigkeit reguliert aber die Natur die Melodie erzeugt.

Ansprechpartner: Sebastian Quiroz

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