{"id":21121,"date":"2021-02-16T12:46:04","date_gmt":"2021-02-16T10:46:04","guid":{"rendered":"https:\/\/maker-faire.de\/?p=21121"},"modified":"2021-02-17T12:42:22","modified_gmt":"2021-02-17T10:42:22","slug":"neues-make-magazin-diy-projekt-elektronisch-gesteuerte-hydroponik-anlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maker-faire.de\/en\/news\/2021\/02\/neues-make-magazin-diy-projekt-elektronisch-gesteuerte-hydroponik-anlage\/","title":{"rendered":"Neues Make Magazin &#8211; DIY-Projekt: elektronisch gesteuerte Hydroponik-Anlage"},"content":{"rendered":"<p>Wasser, Wetter und Elektronik vertragen sich durchaus: Das Make-Magazin stellt in seiner aktuellen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Die-besten-Breakout-Boards-fuer-Maker-5051937.html\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener\">Ausgabe 1\/2021<\/a>\u00a0eine Hydroponik-Anlage vor, mit der sich Salat und Gem\u00fcse selbst ziehen und automatisch im geschlossenen Kreislauf bew\u00e4ssern lassen. Dank Steuerung mit dem Mikrocontroller ESP32 verlangt das Hochbeet aus einfachen Abwasserrohren nur ein Minimum an Pflege.<\/p>\n<p>Zum Bau einer\u00a0<strong>Hydrokulturanlage<\/strong> reichen einfache Baumarktmaterialien (kann man derzeit zum Gl\u00fcck auch per Click and Collect einkaufen). HT-Rohre, die das wasserleitende Grundger\u00fcst bilden, sind g\u00fcnstig, \u00fcberall verf\u00fcgbar, individuell konfigurierbar, gut zu bearbeiten und wasserdicht. Zubeh\u00f6rteile wie Deckel, \u00dcberg\u00e4nge, Winkel und Wandhalterungen gibt es ebenfalls f\u00fcr wenig Geld von der Stange. Wer will, kann die Struktur mit Teilen aus dem 3D-Drucker erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Der Anbau erfolgt nach dem Grundprinzip der Hydrokultur, das auf einem\u00a0<strong>geschlossenen Wasser- und N\u00e4hrstoffkreislauf\u00a0<\/strong>beruht. Hier wachsen die Pflanzen in einem anorganischen Substrat wie Kies oder Bl\u00e4hton, das vor allem als St\u00fctzstruktur dient. Die Versorgung mit N\u00e4hrstoffen und Wasser erfolgt \u00fcber eine N\u00e4hrl\u00f6sung, die die Wurzeln umsp\u00fclt. Die N\u00e4hrstoffe werden lediglich in der ben\u00f6tigten Menge eingebracht und gelangen nicht in die Umwelt. Da das Wasser nicht versickert, ist auch der Wasserbedarf erheblich niedriger.<\/p>\n<p>Als\u00a0<strong>Tank f\u00fcr die N\u00e4hrstofffl\u00fcssigkeit\u00a0<\/strong>leistet eine 64 Liter-Stapelbox mit Deckel \u2013 ebenfalls aus dem Baumarkt \u2013 gute Dienste. Aus diesem Vorratstank pumpt eine kleine Pumpe die N\u00e4hrfl\u00fcssigkeit in das oberste Rohr, von dort aus flie\u00dft sie an den Pflanzen vorbei in einen Sandfilter, der ebenfalls in einem HT-Rohr untergebracht ist. Vom Filter aus wird die Fl\u00fcssigkeit schlie\u00dflich zur\u00fcck in den Tank geleitet. Die Energieversorgung erfolgt autark \u00fcber eine Solarzelle und eine Autobatterie. Die Steuerung \u00fcbernimmt der Mikrocontroller ESP32, der auch Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren auswertet.<\/p>\n<p>Des Weiteren zeigt das aktuelle Make-Magazin, wie man sich f\u00fcr zwei Euro\u00a0<strong>einen Windmesser f\u00fcrs Handy\u00a0<\/strong>bauen kann und welche Aufgaben kleine Adapter-Platinen, sogenannte\u00a0<strong>Breakout-Boards<\/strong>\u00a0\u00fcbernehmen k\u00f6nnen. F\u00fcr den nahenden Fr\u00fchling gibt es auch eine Bauanleitung f\u00fcr den\u00a0<strong>Nistkasten 2.0<\/strong>, in dem man die Aufzucht des Vogel-Nachwuchses mithilfe einer automatischen Infrarot-Kamera beobachten kann.<\/p>\n<p><strong>Deutschlands gef\u00e4hrlichstes DIY-Magazin Make<\/strong> ist ab sofort f\u00fcr 12,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im <a href=\"https:\/\/shop.heise.de\/magazine\/make-magazin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">heise shop<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wasser, Wetter und Elektronik vertragen sich durchaus: Das Make-Magazin stellt in seiner aktuellen\u00a0Ausgabe 1\/2021\u00a0eine Hydroponik-Anlage vor, mit der sich Salat und Gem\u00fcse selbst ziehen und automatisch im geschlossenen Kreislauf bew\u00e4ssern lassen. Dank Steuerung mit dem Mikrocontroller ESP32 verlangt das Hochbeet aus einfachen Abwasserrohren nur ein Minimum an Pflege. 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