FAQ zum Freitag für Schulen und Maker

2016 findet die Maker Faire zum ersten Mal dreitägig statt. Der neu hinzugekommene Freitag (27. Mai) hat allerdings ein anderes Programm als die üblichen Publikumstage Samstag und Sonntag. An diesem Tag ist nur für Schulklassen, Lehrkräfte, die Presse und die teilnehmenden Maker geöffnet.

Diese Liste wird laufend ergänzt (Stand: 18.3.2016).

Was ändert sich 2016?

Ganz knapp: Samstag und Sonntag ändert sich nichts, die Maker Faire hat für alle geöffnet, mit dem bekannten Programm aus Maker-Ständen, Attraktionen, Workshops und Vorträgen. Wer als Besucher kommen will, kann für Samstag und Sonntag bereits Tickets kaufen.

Allerdings kommt der Freitag hinzu: Vormittags öffnen wir exklusiv für Lehrer/innen mit ihren Schulklassen, um dem Nachwuchs in der Schulzeit die Chance zu geben, sich über die Themen der Maker-Szene zu informieren. Am Nachmittag bieten wir ein Programm für die Maker an: Die Konferenz „Maker Hub“ richtet sich an alle Maker, die sich professionell aufstellen wollen. Parallel dazu gibt es auf einem Kennenlern-Event genügend Zeit, sich untereinander auszutauschen, was im bisherigen Messetrubel kaum möglich war.

Warum?

Bei unseren Reisen zu anderen internationalen Maker Faires haben wir dieses Jahr in der Bay Area und in Rom den Schul-Freitag kennengelernt und sind von der Idee begeistert: Schulklassen haben dadurch kostenlos die Möglichkeit, die Maker Faire zu besuchen und an den Ständen live zu erleben, was die Maker-Community zu bieten hat.

Außerdem haben wir durch den Kontakt mit Lehrerinnen und Lehrern mitbekommen, welches Interesse an Themen wie Technik, Robotik, Handwerk usw. herrscht, einerseits als Lehrinhalt, andererseits als Teil der Berufsvorbereitung.

Was passiert am Freitag?

9 bis 13 Uhr: Schülertag

Wir laden alle Schulklassen gemeinsam mit ihren Lehrkräften ein, sich kostenlos die Maker Faire Hannover anzusehen. Der gesamte Ausstellungsbereich mit Maker-Ständen ist den Vormittag über geöffnet und lädt zum Lernen und Mitmachen ein.

Die Maker Faire öffnet um 9 Uhr ihre Türen für die angemeldeten Schulklassen. Der Schülertag beginnt dann mit der offiziellen Eröffnung der Maker Faire durch Regionspräsident Hauke Jagau und endet um 13 Uhr. Das vollständige Programm finden Sie in den Wochen vor der Maker Faire an dieser Stelle.

clubmakergarage
Der Club MAKER-Garage ist Partner der Lehrer-Lounge.

Die Lehrkräfte können sich währenddessen in einem eigenen Bereich, der Lehrer-Lounge, darüber informieren, wie sie die Themen und Impulse aus der Maker-Szene für ihren Unterricht nutzen können. Wir laden zum Austausch bei einer Tasse Kaffee ein, dazu gibt es ein Vortragsprogramm.

Hier geht es zur Anmeldung für Schulgruppen. Vertreter der Presse akkreditieren sich bitte.

13 bis 14 Uhr: Mittagspause für die Maker

14 bis 18 Uhr: Maker Hub und Barcamp

Am Nachmittag gibt es für alle teilnehmenden Maker zwei parallel laufende Angebote. Die Ausstellung in der Eilenriede- und Niedersachsenhalle sowie im Stadtpark ist in dieser Zeit geschlossen.

1. Angebot: Maker Hub

Viele Maker wollen sich mit ihren Projekten professionalisieren. Wer darüber nachdenkt, aus seiner Idee ein Geschäft zu machen, der ist auf der Konferenz „Maker Hub“ richtig, die wir gemeinsam mit hannoverimpuls, der gemeinsamen Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Landeshauptstadt und Region Hannover organisieren.

In fünf Vorträgen erfahren Maker, wie sie ihr Projekt von der Idee über den Prototypen bis hin zum fertigen Produkt umsetzen können. Die Referenten informieren über Techniken, Prozesse und Finanzierungsmöglichkeiten. Nach der Konferenz besichtigen die Teilnehmer noch den neu in Hannover entstandenen Coworking- und Maker Space Hafven.

Das Programm des „Maker Hub“ gibt es auf einer eigenen Seite. Wer teilnehmen will, sollte sich über das Anmeldeformular des „Call for Makers“ verbindlich anmelden – die Teilnahme ist auf 70 Personen begrenzt.

2. Angebot Barcamp

Das große Publikumsinteresse sorgte in den vergangenen Jahren oft dafür, dass viele Maker kaum von ihren Ständen wegkamen, um sich untereinander kennenlernen und austauschen zu können. Der Freitagnachmittag bietet dazu nun endlich die Möglichkeit, in Ruhe und unter sich netzwerken zu können. Das geht in einer unkomplizierten Vorstellungsrunde, bei einem gemeinsamen Kaffee oder im Mini-Barcamp, bei dem die Maker zu selbst gewählten Themen Kurzvorträge oder Gesprächsrunden anregen können.

Dabei ist auch Philip Steffan vom Maker-Faire-Team, der währenddessen auch immer ein offenes Ohr für Ideen und Vorschläge aus der Community hat. Wer am Barcamp teilnehmen will, kann dies im Anmeldeformular des „Call for Makers“ angeben.

ab 19 Uhr: Get-Together im Heise-Garten

Der Freitag klingt mit dem standesgemäßen Get-Together aus: Wir laden alle Maker, Referenten und Beteiligten der Maker Faire zum Barbecue und auf einen Cocktail aus Onkel Ollis Schnapsorgel ein. Wir treffen uns nicht wie in den vergangenen Jahren auf dem HCC-Gelände, sondern im Grünen hinter dem Heise-Verlagshaus (oder bei Regen im Gebäude). Die Teilnehmer am „Maker Hub“ landen hier am Ende ihrer Tour automatisch, alle anderen können sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto auf den Weg in die Karl-Wiechert-Allee 10 machen, Haltestelle „Medizinische Hochschule“ mit der Linie 4. Hinter dem Verlagsgebäude gibt es ausreichend Parkplätze. Auch hier läuft die Anmeldung über das Formular des Call for Makers.

Wann muss ich aufbauen?

Um am Freitag mit dabei zu sein, muss der Standaufbau schon am Donnerstag Abend beendet sein. (Hinweis: In vielen Bundesländern ist der Donnerstag ein gesetzlicher Feiertag, Fronleichnam.)

Ich bin Lehrer/in und möchte mit meiner Schulklasse kommen

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