Archiv: Maker Faire Hannover 2014

Wer war alles auf der Maker Faire Hannover 2014 dabei?

Die Konferenzräume befinden sich in der 2. Etage der Niedersachsenhalle und sind ausgeschildert.

Samstag, 5. Juli

 Konferenzraum 07/09Konferenzraum 08/10Konferenzraum 11/13
11:00 – 11:30Guido Burger: „Platinchen“ aka blueIOT – die erste offene, ultra-lowpower Plattform für Wearables, Fitness Tracker, Internet-of-Things und mehrMalte Pöggel: Borsti – ein putziger Roboter mit diversen Fernsteuer- möglichkeitenNadine Bergner: Maker werden ist nicht schwer – Einstieg in die Arduino-Programmierung für Kids
11:45 – 12:15Jochen Enderlein, Sven Möller und André Kahlke: Was ist Steampunk? Eine Aufforderung zum Träumen!Sascha Wolter: Warum versteht mich mein Smart Home nicht?Matthias Huisken: Vom Reparieren zum Selbermachen: Wie Maker iFixit nutzen können, um eigene Ideen zu verwirklichen
12:30 – 13:00Tam Hanna: Der NE555 als universeller TimerbausteinLena Schiller Clausen & Angela Haas: „Do – don’t talk“ – Einfach loslegen mit Design ThinkingDr. Angelo Zaia: Linino.org – From Hackers to Makers
13:15 – 13:30Regensburger Domspatzen: Fraktale NanoweltenWorkshop Lena Schiller Clausen & Angela Haas: „Gute Ideen schnell umsetzen: Design Thinking und Rapid PrototypingRin Räuber und Angelo Wyszengrad: Hallo, wir sind die Cyborgs: Implantate, Body-Hacks und Rock ’n Roll
13:35 – 13:50Dale Dougherty: The Maker Movement
14:00 – 14:30Maik Schmidt: JavaScript ganz unten – Die Sprache des Webs auf modernen MikrocontrollernDirk Brummer: Kontrolliertes Reflow-Löten im Pizzaofen
14:45 – 15:15Gina Häußge: OctoPrint: 3D printing unchainedValentin Leible und Dr. Timo Kurz: Entwicklung eines kompakten Brennstoffzellensystems zur Stromversorgung des Raspberry Pi
15:30 – 16:00Jan Zimmermann: 3D-Druck in der FilmindustrieWorkshop Cord Elias: FPGAs für EinsteigerChristoph Hahn: MATLAB und Simulink bei Wettbewerben
16:15 – 16:45Workshop
René Grünbauer, Alexander Nguyen, Simon Siegert: Kinect Hacking
Joy Lohmann: Makers for Humanity
17:00 – 17:30Frank Lienhard: Schmuck aus High-Tech. Ein Bericht vom Carbon-Ring-Workshop auf dem OHM2013
17:45 – 18:15Laurent Breyer: GSunR – Ein GPS-gesteuerter Solarspiegel

Sonntag, 6. Juli

 Konferenzraum 07/09Konferenzraum 08/10Konferenzraum 11/13
11:00 – 11:30Karsten Becker: FPGAs programmieren mit PSHDLWorkshop Cord Elias: FPGAs für EinsteigerDr. Angelo Zaia: Linino.org – From Hackers to Makers
11:45 – 12:15Joerg Heidrich & Roman Lemke: Abmahnung, Urheberrecht und Design: Recht für MakerMarcus Behrens: Heliostat – Arduino bringt die Sonne ins Wohnzimmer
12:30 – 13:00Jens Lerche: Arduino, Raspberry Pi, LEGO etc. – Sachen machen in Lehre und Hobby
13:15 – 13:45Markus Knapp: Jeder kann einen Roboter bauenMatthias Huisken: Vom Reparieren zum Selbermachen: Wie Maker iFixit nutzen können, um eigene Ideen zu verwirklichen.
14:00 – 14:30Peter König: Mach Dein Ding! Oder: Fünf falsche Vorstellungen über den 3D-DruckWorkshop Karsten Becker: FPGAs programmieren mit PSHDLProf. Dr. Mirco Imlau: Optik & Photonik mit LEGO-Bausteinen: Freie Hardware für junge Forscherinnen und Forscher
14:45 – 15:15Christian Obersteiner: Computergesteuerte Strickmaschinen mit Arduino und dem AYAB-ShieldFrank Lienhard: Ein Tisch mit pedalgetriebener Höhenverstellung – ein IKEA-Hack
15:30 – 16:00Joel Lienhard: Der Sozial-Gaming-Cube. Spielen miteinander, statt gegeneinanderClaus-Peter Bergmeier: Hausautomation – Von der Idee zur Umsetzung
16:15 – 16:45Gregor Schlechtriem: Servosteuerung mit Serial Servo ControllernWorkshop Susanne Jordan: Entdecke deine LieferketteMichael Dörr: MQTT – Ein M2M-Kommunikations-protokoll für das Internet der Dinge
17:00 – 17:30Oliver Stickel und Dominik Hornung: Maker@Palästina: Mit dem 3D-Drucker unterwegs bei Kindern in Flüchtlingslagern in der West Bank
17:45 – 18:15David Eickhoff: Der schnelle Weg zur eigenen Smartphone-Projektsteuerung mit NetIO

Änderungen vorbehalten.


Guido Burger

„Platinchen“ aka blueIOT – die erste offene, ultra-low power Plattform für Wearables, Fitness Tracker, Internet-of-Things und mehr …

„Platinchen“ aka blueIOT ist eine offene Plattform für Wearables, Fitness Tracker, Internet-of-Things und mehr … euch erwartet eine spannende Reise und neue Hacks. Wie baue ich mir einen Fitness Tracker – war unsere Thema auf der ersten Maker Faire in Hannover 2013. In der zwischen Zeit hat sich vieles getan: neue Anwendungen vom Blumentopf bis zum Fahrradhelm, aber auch ein Armband (3D Druck) für unseren Fitness Tracker und es sind viele neue Sensoren (UV, Feuchtigkeit, Höhe) dazu gekommen. Bluetooth Smart (BLE) ermöglichen echte Projekte für die Hosentasche. Wenn ihr eure Ideen mit einer SD Karte grossen Platine umsetzen wollt, welche mit nur einer Knopfzelle betrieben wird – schaut vorbei! Wir schauen sicher auch in die Thema „Energy Harvesting“ und iBeacon. Guido Burger, Maker! Viele Jahre Erfahrung mit Internet-of-Things (IoT), Wearable Projekten und sein Fab-Lab lassen immer wieder neue Ideen und Konzepte entstehen, einige davon hat er mit zur Maker Faire nach Hannover gebracht.


Malte Pöggel

Borsti – ein putziger Roboter mit diversen Fernsteuermöglichkeiten

Borsti ist der ferngesteuerte Bürstenroboter des Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule e.V. (AATiS) und eignet sich unter anderem ideal für Elektronikeinsteiger sowie technikbezogenen Schulunterricht (MINT). Borsti verfürgt über Beleuchtung, Blinker, Blitzlicht und Hupe und kann über die beiliegende Infrarotfernbedienung bedient werden. Optional kann zur Steuerung mittels Android App ein Bluetooth Modul nachgerürstet werden. Der Vortrag gibt einen Einblick in die mechanische, elektronische und softwaretechnische Entwicklung bis zum fertigen Bausatz. Dieser wurde im aktuellen Praxisheft 24 veröffentlicht. Wer den Roboter nachbauen möchte, kann die nötigen Teile über den AATiS e.V. beziehen. Desweiteren können die Vorlagen zur Mechanik kostenfrei auf der Homepage des Autors heruntergeladen werden.


Nadine Bergner

Maker werden ist nicht schwer – Einstieg in die Arduino-Programmierung für Kids

Die Möglichkeiten des kleinen blauen (fast) Alleskönners sind schier unendlich… Aber um ihm diese zu entlocken bedarf es grundlegenden Programmierkenntnissen. Eine Möglichkeit diese zu erwerben und so in die Maker-Welt hinein zu schnuppern stellt der Workshop „Informatik Enlightened“ des InfoSphere – Schülerlabor Informatik an der RWTH Aachen dar. Dieser richtet sich an Mittelstufenschüler/innen, die ihre ersten Schritte in die Welt der Arduino-Programmierung unternehmen wollen. Unter dem Leitthema Licht gehen die Teilnehmer/innen verschiedenen Fragen auf den Grund, darunter auch: Wie kann uns unsichtbares Licht beim Einparken helfen? Und kann man damit auch Geschwindigkeiten messen? Wie überträgt man mit Licht Informationen? Und was ist eigentlich erforderlich, um aus Solarzellen das Maximum rauszuholen? Klar im Fokus des fünfstündigen Workshops steht das Experimentieren und Selbermachen. Die Kids bauen und programmieren die Schaltungen komplett eigenständig, wobei sie durch umfassende Arbeitsmaterialien angeleitet werden. Damit nicht nur Schüler/innen der Region Aachen auf diese Weise die Arduino-Programmierung entdecken können, kommt dieser Workshop deutschlandweit zum Einsatz. Dazu wird es neben Aachen noch (mindestens) sieben weitere Standorte geben, welche dank der Make Light Initiative des BMBFs ebenfalls mit den kompletten Materialien ausgestattet werden. An diesen Standorten werden Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten, wobei die Teilnehmer/innen sich anschließend die Materialien zur Nutzung in der Schule entleihen können. Weiter stehen alle Arbeitsmaterialien zum freien Download bereit. Alle Informationen zum Projekt und den Materialien finden sich unter: schuelerlabor.informatik.rwth-aachen.de/informatik-enlightened-deutschlandweit


Jochen Enderlein, Sven Möller und André Kahlke

Was ist Steampunk? Eine Aufforderung zum Träumen!

Was ist Steampunk, welche Beweggründe treibt gerade die Deutsche Makerszene? Information Sharing versus Information Hiding. Woher kommt der Begriff Steampunk wirklich? Was hat die Deutsche Steampunk-Szene alles bewirkt und wie geht es weiter? Steampunk als Lehrauftrag. Hat Steampunk eine politische Aussage? Ein Vortrag mit einem Augenzwinkern.


Sascha Wolter

Warum verstehen mich mein Smart Home oder meine Industriemaschine eigentlich nicht? Und wie können wir das ändern?

Warum sind Bienen und Kühe ebenfalls im Internet der Dinge? Wie sieht eigentlich eine „natürliche“ Interaktion mit einer Wohnzimmerleuchte aus? Wie erschaffe ich ein begeisterndes Nutzungserlebnis sogar mit einer Topfpflanze? Und warum werden Sie sich nach diesem Vortrag mit Ihren Kindern ums Spielzeug streiten? In diesem Vortrag werden zahlreiche Beispiele für außergewöhnliche Anwendungsszenarien und „(über)natürliche“ Mensch-Maschine-Interaktionen sowie verschiedene Kommunikationsdienste in einer zunehmend vernetzten Welt demonstriert. Zudem stellt Sascha durch das Spielen mit seinen Kindern inspirierte und in der privaten und beruflichen Praxis erfolgreich erprobte naiv intuitive Vorgehensweisen vor, mit der eigentlich jeder sofort Innovation schaffen und die oben gestellten Fragen beantworten kann. Sascha Wolter ist Experte für reichhaltige und plattformunabhängige sowie geräteübergreifenden Anwendungen. Bereits seit 1995 arbeitet er als Berater, Autor, Trainer, Dozent, Entwickler und Software-Architekt. Er ist durch zahlreiche internationale Vorträge bekannt und wurde u. a. mit dem “Best Session Award 2013″ der German UPA ausgezeichnet. Seine Arbeiten in den Bereichen User Experience und Internet der Dinge wurden außerdem von zahlreichen Magazinen und Fernsehsendern erwähnt, darunter wired.com, SPIEGEL ONLINE, Discovery Channel, “ZDF heute-show” und der Elektrische Reporter. Und wenn er nicht gerade neue technische Möglichkeiten erkundet, dann spielt er in seiner Freizeit mit seinen Kindern Lego.


Matthias Huisken

Vom Reparieren zum Selbermachen: Wie Maker iFixit nutzen können, um eigene Ideen zu verwirklichen

iFixit, die größte Reparatur-Gemeinschaft im Netz, unterstützt Europas wachsende DIY-Bewegung mit ihrer Plattform frei verfügbarer Reparaturinformationen. Leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklären Tausende von Produkten vom iPhone bis zum Auto. Wissbegierigen Makern bietet iFixit darüber hinaus viele Einblicke in aktuelle Technik: Mit unseren Demontagen neuer Produkte gehen wir den Dingen auf den Grund und zeigen interessierten Fans, wie aktuelle Geräte aufgebaut sind. Wer Lust am Selbermachen hat, findet bei iFixit schnell Inspriration für eigene Ideen und kann sich mit Gleichgesinnten weltweit austauschen. Anhand mehrer Beispiele zeigen wir, wie iFixit dabei helfen kann, mit Technik dort weiterzumachen, wo die Hersteller mit dem Nachdenken aufgehört haben. Und wir geben Tipps, wie Maker um ihre eigene Erfindungen herum eine dynamische Online-Community aufbauen können. Matthias Huisken ist Geschäftsführer bei iFixit Europa. Seine Mission ist es, Menschen in die Lage zu versetzten, ihre Sachen selber zu reparieren, dabei Geld zu sparen und einen Beitrag dazu zu leisten, dass möglichst wenig Elektronik auf dem Müll landet.


Lena Schiller Clausen & Angela Haas

„Do – don’t talk“ – Einfach loslegen mit Design Thinking

In Zeiten des vielfältigen Wandels entsteht Neues am Besten durch Kreativität Ausprobieren, Experimentieren und Protoyping, Intuition und Perspektivwechsel. Erfolgreich wird, wer frühes Scheitern als Chance für die Zukunft begreift. Neben Google, Apple und SAP machen sich immer mehr Sozialunternehmer und Non-Profit-Organisationen die dafür notwendige „kreative Intelligenz“ aller Beteiligten zu Nutze, indem sie zunächst bewusst eine kreative Arbeitsatmosphäre kreieren und dann interdisziplinäre Teams zu kreativen Prozessen befähigen. Eine dieser kreativen Prozesse ist Design Thinking. Dieser Vortrag ist eine Einführung in Design Thinking und zeigt, wie durch intensive Beobachtung, Rekombinationen von Ideen, frühe Tests mit Prototypen sowie iteratives Vorgehen Durchbruchsinnovationen entstehen können und sogar Wege aus gesellschaftlichen oder unternehmerischen Dilemma-Situationen gefunden werden können.

Im Anschluss an den Vortrag findet ein zweistündiger Workshop zum Thema statt.


Rin Räuber und Angelo Wyszengrad

Hallo, wir sind die Cyborgs: Implantate, Body-Hacks und Rock ’n Roll

Technik, die buchstäblich unter die Haut geht: Von RFID-Chips über Magnetimplantate bis zum künstlichen Auge. Wir zeigen, was schon möglich ist und was leider noch nicht. Im Gepäck: ein paar Bastelprojekte und eine Menge Ideen.


Dr. Angelo Zaia

Linino.org – From Hackers to Makers

Linino is an ecosystem including open hardware and open software enabling the interaction between cyber world (the hacker’s space) and the physical world (the maker’s space). The speech will cover details on how to program sensors and actuators and integrate them into a cloud-based holistic framework.

Angelo Zaia received his Degree in Electronic Engineering and the Ph.D. in Software Engineering from the Engineering Faculty of the University of Messina (Italy). From 2006 he was Managing Director of a spin-off company of the University of Messina focused on Cloud, RFID and Wireless systems. The scientific activity of Dr. Zaia has been focused on studying wireless and distributed systems, particularly with regard to middleware, programming and performance evaluation. His main research interests include Cloud Computing and distributed systems programming, mobile agents, Internet of Things and wireless sensor systems.
Angelo Zaia is a Linino Evangelist.


Regensburger Domspatzen (Simon Siegert, Maximilian Födlmeier, Alexander Nguyen und Valentin Vormfelde)

Fraktale Nanowelten

Die Gewinner des 7. Nano-Schulwettbewerbs präsentieren ihr Siegerprojekt.

Es wird gezeigt, wie fraktale Strukturen (Brownsche Bäume) in der Chemie hergestellt werden und wie solche Prozesse in silico zu simulieren sind. Die dabei im Computer entstehenden Fraktale sind äußerst ästhetisch und können mit einfachen Mitteln von jedem selbst reproduziert werden. Die Schüler werden zeigen, wie chemische Prozesse im Projekt als Inspirationsquelle künstlerischen Schaffens genutzt wurden. Sie verraten außerdem, wie die berechneten Fraktale in das STL-Format konvertiert und auf einem 3D-Drucker ausgedruckt werden können. Welche Rolle hierbei eine „gehackte“ Kinect spielt, demonstrieren die Schüler dem Publikum live vor Ort. (Die komplette Projektbeschreibung)


Maik Schmidt

JavaScript ganz unten – Die Sprache des Webs auf modernen Mikrocontrollern

Bei Mikrocontroller-Programmierung denken die meisten vermutlich zuerst an Programmiersprachen wie C oder gar Assembler. Mit aktueller und leistungsstarker Hardware gibt es allerdings auch Alternativen und so kann man mittlerweile selbst mit JavaScript hardwarenah programmieren. Der Vortrag stellt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von JavaScript in der Welt der Mikrocontroller vor. Zuerst wird gezeigt, wie sich mit Hilfe der Chrome Web-Apps vollwertige Desktop-Anwendungen erstellen lassen, die per JavaScript mit dem Arduino kommunizieren. So lassen sich mit wenig Aufwand ansehnliche Benutzungsschnittstellen für ansonsten triste Hardware-Projekte bauen. Umgekehrt kann man mit diesem Ansatz problemlos beliebige Sensoren mit dem PC oder Mac verbinden. Anschließend geht es um die direkte Ausführung von JavaScript auf Mikrocontroller-Boards mit dem Espruino-Projekt. Espruino ist mittlerweile für eine Reihe populärer Boards verfügbar und bietet erstaunlich viel. Es macht nicht nur die prototypische Entwicklung zum Kinderspiel, sondern vereinfacht auch das Testen neuer Bausteine und Sensoren.


Dirk Brummer

Kontrolliertes Reflow-Löten im Pizzaofen

SMD-Bestückung auch für zu Hause mit Tipps zur Temperaturmessung und Überwachung. Warum die Lötkurve für das Reflow-Löten so wichtig ist. Dirk Brummer ist bei der Beta-LAYOUT GmbH seit 2003 tätig. Seine Schwerpunkte liegen im Qualitätsmanagement und Kundenservice der Leiterplattenbranche.


Gina Häußge

OctoPrint: 3D printing unchained

Mit OctoPrint wird eine OpenSource-Hostsoftware vorgestellt, die es ermöglicht, 3D-Drucker sowie deren Druckjobs über ein modernes Webinterface zu steuern und zu überwachen und somit auch aus der Ferne seinen Drucker stets im Griff zu haben. OctoPrint ist dabei auf den Einsatz auf günstigen Einplatinen-Systemen wie dem Raspberry Pi oder dem Beaglebone Black optimiert, so dass es mit wenig finanziellem Aufwand möglich ist, seinen eigenen 3D-Drucker in einen WiFi-fähigen 3D-Drucker zu verwandeln — unter Zuhilfenahme einer Webcam sogar mit Video-Livefeed. Im Rahmen des Vortrags stelle ich die Möglichkeiten meiner Software vor, gebe eine kurze Demo und gebe Starthilfe für den Einstieg in das drahtlose Drucken. Gina Häußge ist von Beruf Software-Entwicklerin. Nachdem sie sich im November 2012 einen 3D-Drucker kaufte und mit den existierenden Möglichkeiten einer WiFi-basierten Ansteuerung unzufrieden war, rief sie mit dem OpenSource-Projekt OctoPrint ihre eigene Hostsoftware ins Leben, die sich seitdem zunehmender Beliebtheit erfreut und ständig weiterentwickelt wird.


Valentin Leible und Dr. Timo Kurz

Entwicklung eines kompakten Brennstoffzellensystems zur Stromversorgung des Raspberry Pi

Die Idee von „raspberryHy“ ist die umweltfreundliche und innovative Stromversorgung eines Raspberry Pi mit Wasserstoff. Dazu wurde ein kleines portables Brennstoffzellensystem entwickelt, in dem sich eine planare Brennstoffzelle des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) befindet. Es wurde eine einfache Spannungswandlerplatine entwickelt, die die Versorgung des Raspberry Pi bereitstellt, einen Pufferakku lädt und ein Wasserstoff-Ventil ansteuert. Um das System platzsparend zu gestalten, wurden Minaturfluidik-Komponenten verwendet, an die dann verschiedene Wasserstofftanks angeschlossen werden können.
Das Systemkonzept, der Aufbau und die Funktionsweise der verschiedenen Komponenten wird vorgestellt, es werden Leistungsmessungen von Brennstoffzelle und Gesamtsystem gezeigt, und Ansätze für Weiterführung des Projekts und Optimierung des Systems diskutiert.


Jan Zimmermann

3D-Druck in der Filmindustrie

  • Werden bald alle Requisiten und Kostüme beim Film 3D-gedruckt?
  • Werden dadurch eventuell CG-Effekte wieder verdrängt?
  • Kann ich mir bald originale Requisiten einfach Zuhause ausdrucken? (Beispiel „Key of Erebor“, der offiziell als freie 3D-Druck Datei veröffentlicht wurde)
  • Räumen in naher Zukunft 3D-gedruckte Kostüme alle Preise bei Kostümwettbewerben ab und dürfen diese überhaupt noch als „selbstgemacht“ gelten?
  • Wie machen es die Profis und was kann ich selber Zuhause oder im nächsten FabLab fertigbringen?

Als Maker, semiprofessioneller Kostümbauer und zukünftiger Ingenieur interessiere ich mich für diese und ähnliche Fragen. Bei meinem Vortrag sollen möglichst interessante Beispiele aus den großen Filmstudios, sowie der nationalen und internationalen Costuming-Szene, Einblicke und Antworten geben. Jan Zimmermann ist aufgewachsen in der Hobby-Modellbau-Werkstatt seines Vaters, Student der Mechatronik an der FH Aachen, seit Anfang 2013 Hilfskraft im FabLab Aachen (RWTH). Regelmäßger Besucher und Mitwirkender bei größeren SciFi- & Fantasy-Conventions und Messen seit 2007 (dadurch auch Kontakte zu internationalen Fachleuten)


Christoph Hahn

MATLAB und Simulink bei Wettbewerben

MathWorks unterstützt eine Vielzahl von studentischen Wettbewerben durch das Bereitstellen von Software sowie Schulung und Begleitung von Studenten-Teams. In den Wettbewerben entwickeln die Studierenden Lösungen für reale technische Aufgabenstellungen, z.B. aus dem Automobilbau oder der Robotik.


Joy Lohmann

Makers for Humanity – the power of collaborative action and an „Open-Island“

Wem trauen Sie am ehesten zu, die globalen Probleme zu lösen: Politik, Religion, Wirtschaft oder Wissenschaft? Der Künstler und Marketingexperte Joy Lohmann nimmt die wachsende Open-Source- und Makerszene als eine Bewegung wahr, die das Potential hat, ein neuer globaler Player zu werden. Supranational vernetzt und oftmals mehr am Nutzen als am Profit interessiert. Deutet sich hier vielleicht sogar ein Paradigmenwechsel des Wertbegriffes an?

Anhand des konkreten Maker-Projektes „Open-Island“ (2000-2014; schwimmende Recyclinginseln für steigende Meeresspiegel) erzählt Joy, welche Strategien und Methoden geeignet sind, Utopien zu realisieren. Auf einer ehemaligen Seefestung in der Nordsee, dem autonomen Fürstentum Sealand gründete er 2012 die Sealand Multiversity als mögliche Keimzelle für eine humanitäre Makerplattform, die das kollektive Wissen und Engagement zum Nutzen der Menschheit vereinigt.

Joy Lohmann, Jahrgang 1965, ist Inhaber einer Werbeagentur und Künstler der Street-Art und Social-Sculpture. Nach dem Studium der visuellen Kommunikation (1992) entwickelte er u.a. Bühnenshows und interaktive Happenings im öffentlichen Raum. Seit seinem 70-qm-Recyclingfloß zur EXPO2000 arbeitet er kontinuierlich an schwimmenden Lowtech-Installationen mit dem Ziel, eine autarke Schwimminsel zu realisieren. Unter dem Projektnamen asap-island entsteht diese seit 2012 in Süd-Goa/Indien. Neben der Open-Island als konkretem Beispiel einer DIY-Anpassungsstrategie bei steigenden Meeresspiegeln gründete Joy auf der autonomen Mikronation „Fürstentum Sealand“ die Sealand Multiversity, einen virtuellen Makerspace und Open-Source Hub für humanistische Konzepte und maritime Anwendungen.


Frank Lienhard

Schmuck aus High-Tech. Ein Bericht vom Carbon-Ring-Workshop auf dem OHM2013

Ein Vortrag über die Herstellung von individuellen Ringen aus Kohlefaser, die auf dem Carbon Fibre Workshop anlässlich des OHM2013 hergestellt wurden. Alle Teilnehmer haben über 4 Tage eigne Ringe aus Carbon hergestellt, vom Vorbereiten der Form über den Aufbau sämtlicher Verarbeitungschritte, vom Anrühren des Harzes bis zum finalen Polieren. Ablauf von der Vorbereitung bis zur Fertigstellung (fast) aller Ringe der Teilnehmener inkl. der Probleme, Pannen und Verbesserungen für das nächste Mal.


Laurent Breyer

GSunR – Ein GPS-gesteuerter Solarspiegel

Ein Heliostat ist ein Gerät, das das Sonnenlicht mithilfe eines Spiegels immer auf den gleichen Punkt reflektiert. Dabei wird die natürliche Sonnenbewegung im Laufe des Tages durch die gesteuerte Winkeländerung des Spiegels kompensiert. Der Heliostat kann dazu genutzt werden, um mehr Sonnenlicht auf ein Solarpanel zu konzentrieren oder Kellerräume verstärkt mit natürlichem Licht zu beleuchten. In diesem Vortrag wird der komplette Design- und Entwickelungsprozess eines Low-Cost-Heliostat anschaulich dargestellt. Zur Anwendung kommt ein Arduino-Board, das die aktuelle Sonnenposition mithilfe eines GPS-Sensors berechnet. Die Steuerung des Spiegels erfolgt über eine selbst gebaute mechanische Konstruktion mit zwei Schrittmotoren und einer Auflösung von 0,1°. Die Programmierung des Arduino geschieht mit dem Simulationsprogramm Matlab/Simulink. Dieses Tool ermöglicht es, den Algorithmus zu testen, bevor dieser auf der realen Maschine zum Einsatz kommt.

Laurent Breyer studierte Kommunikations- und Informationstechnik an der technischen Universität Kaiserslautern und promovierte 2011 an der Universität Luxemburg im Bereich Mechatronik für das Projekt „Dynamic Modeling of Ground Antennas“. Derzeit ist er als Projektmanager für Satellitenkommunikationstechnik im Unternehmen Post Technologies tätig.


Markus Knapp

Jeder kann einen Roboter bauen!

Dieser Vortrag soll Bastler für das Thema Robotik begeistern und zeigen, dass jeder in der Lage ist, selbst einen Roboter zu bauen. Die Zuhörer werden auf lockere Art darüber informiert, wie ich selbst seit 2005 Roboter baue und welche Erfahrungen ich dabei gemacht habe. Ergänzt wird der Vortrag durch zahlreiche Fotos, die eine oder andere Anekdote, und natürlich um den mitgebrachten Roboter. Auf diese Art sollen die Zuhörer animiert werden mit diesem spannenden und vielseitigen Hobby zu starten. Außerdem werden Tipps gegeben, wie die Hörer leicht damit beginnen können und somit schnell Erfolge erzielen. Am Ende des Vortrages ist eine Frage-/Antwortrunde mit Verweis auf Quellen zum Roboterbau im Internet vorgesehen. Markus Knapp ist Robotikbastler seit 2005, Podcaster seit 2011 und Buchautor seit 2014.


Karsten Becker

FPGAs programmieren mit PSHDL

FPGAs zu programmieren ist für viele hohe Magie. Die komplizierten Tools und umfangreichen Sprachen machen den Einstieg in die Programmierung gerade für Hobbyisten besonders schwer. Das muß aber nicht so sein.

PSHDL ist die Plain Simple Hardware Description, eine Beschreibungssprache für FPGAs, die es Einsteigern besonders leicht machen soll. Das fängt nicht nur bei der Installation an (man muss nichts installieren) und geht bis zu einem eigenen FPGA-Board. In diesem Vortrag möchte ich die Sprache, als auch das Board vorstellen.

Um 14 Uhr gibt es auch einen zweistündigen Workshop, der tiefer in die Materie einsteigt.


Joerg Heidrich und Roman Lemke

Abmahnung, Urheberrecht und Design: Recht für Maker

Ein Bild auf dem Netz oder eine geschützt 3D-Druckdatei: Möglichkeiten, als Maker mit den strengen Vorschriften in Berührung zu kommen, gibt es reichlich. Leider enden Sie nicht selten in teuren Anwaltsschreiben, den berüchtigten Abmahnungen. Im Rahmen des Vortrags mit anschließender Diskussionsrunde zeigen Joerg und Roman, beide Mitarbeiter der Rechtsabteilung des Heise Verlags, praxisnah, wo etwa urheber- oder patentrechtliche Gefahren lauern, wie man diese vermeiden kann, und was zu tun ist, wenn es einen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal erwischen sollte.


 Jens Lerche

Arduino, Raspberry Pi, LEGO etc. – Sachen machen in Lehre und Hobby

Direkte Programmierung aus MATLAB und Simulink heraus von kostengünstigen Prototyping-Plattformen wie LEGO MINDSTORMS EV3, Arduino und Raspberry Pi machen das Lernen für Schüler und Studenten praktisch erfahrbar.


Marcus Behrens

Heliostat – Arduino bringt die Sonne ins Wohnzimmer

Mein erstes Arduino Projekt sollte ein Spiegel sein, der die Sonne von der anderen Seite des Tals in unser Wohnzimmer lenkt. Im Vortrag beschreibe ich die Schwierigkeiten und die Lösungen zu Sonnenstandsberechnung, schlechten Libraries, Kardanaufhängung, Sonnenbewegungsvektoren und Schrittmotorbibliotheken. Am Ende hat das Projekt aber viele Sonnenstunden beschert und vor allem gezeigt, dass man mit Arduino schnell und günstig komplexe Steuerungen bauen kann. Video vom Spiegel in Aktion.


Peter König

Mach Dein Ding! Oder: Fünf falsche Vorstellungen über den 3D-Druck

Wie funktioniert 3D-Druck und was kann ich damit anfangen? Ein Überblick für Neulinge und Neugierige.

Peter König ist Redakteur beim c’t magazin.


Prof. Dr. Mirco Imlau

Optik & Photonik mit LEGO-Bausteinen: Freie Hardware für junge Forscherinnen und Forscher

Wie lassen sich junge Forscherinnen und Forscher für Optik & Photonik begeistern? Gibt es eine experimentelle Plattform, mit der sie Forschung auf professionellem Niveau betreiben können? Wie können sie ihre eigenen Ideen verfolgen? Der Vortrag stellt das Projekt myphotonics.eu vor, in dem Experimente aus der Optik & Photonik auf Basis von LEGO-Bausteinen entwickelt und vom Forschungslabor in Schulen und Bildungseinrichtungen transferiert werden. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung optomechanischer Komponenten auf professionellem Niveau bei zugleich geringen Kosten. In Kombination mit dem Open-Source-Gedanken und der Optimierung von Komponenten durch den direkten Feedback von Schülerinnen und Schülern wurden bereits zahlreiche, interessante und spannende Laser-Experimente realisiert. So sind Bau- und Experimentieranleitungen, Bauteilelisten und Videos zum Aufbau/zur Justage bspw. eines Michelson-Interferometers oder eines optischen Breadboards online veröffentlicht. Vielleicht wollen Sie es auch versuchen? Wir zeigen wie es geht! Mirco Imlau, geboren in Bergisch Gladbach, studierte Physik an der Universität zu Köln. Im November 2008 wurde er an der Universität Osnabrück zum Universitätsprofessor für Experimentalphysik mit dem Schwerpunkt Optik/Photonik an den Fachbereich Physik berufen. Imlau beschäftigt sich im Themengebiet der Laser-Materie-Wechselwirkung mit nichtlinear-optischen Eigenschaften von Molekülen und Festkörpern.


Christian Obersteiner

Computergesteuerte Strickmaschinen mit Arduino und dem AYAB-Shield

Die Idee und Geschichte hinter AYAB, dem Strickmaschinenhack für Brother-Strickmaschinen. Die originale Steuerung der KH-9xx-Modelle wurde durch einen Arduino und ein eigens dafür entwickeltes Shield ersetzt. Dadurch können Strickmuster nun direkt vom Computer an die Maschine gesendet und ausgestrickt werden. Zudem kann die Maschine nun auch Muster, die die volle Breite (200 Nadeln) der Maschine beanspruchen.


Frank Lienhard

Ein Tisch mit pedalgetriebener Höhenverstellung – ein IKEA-Hack

Pedalbetriebene Höhenverstellung für den Ikea Bürotisch Galant: Der Tisch steht unmittelbar vor einem Fenster, was dazu führt, dass die Höheneinstellung entweder ergonomisch ist oder das Fenster sich öffnen lässt. Zur Behebung dieses Problems wurde der Tisch mittels Fahrradteilen und anderen Kellerfundstücken mit einer Pedalbetirebenen Höhenverstellung versehen, um den Tisch zügig in der Höhe verstellen zu können.


Joel Lienhard

Der Sozial-Gaming-Cube. Spielen miteinander, statt gegeneinander


Claus-Peter Bergmeier

Hausautomation – Von der Idee zur Umsetzung

In meinem Vortrag berichte ich über meine Erfahrung mit den in der Werbung als „es ist alles ganz einfach“-Produkten und der von mir erlebten Realität. Es geht hier im Wesentlichen um die Produkte FS20, HomeMatic, MAX (alles Systeme von ELV) und etwas Eigenentwicklung und dem Raspberry Pi. Es geht auch darum, warum ich und insbesondere meine Ehefrau jetzt mit der Hausautomation zufrieden sind. Ich berichte über die Erfahrung, die einer meiner Nachbarn machte, als ich mein Licht einschaltete oder Sicherheitsaspekte, die bei Produkten vergessen wurden. Claus-Peter Bergmeier ist seit über 25 Jahren in der IT als Systemadministrator und Führungskraft tätig. Elektronikbastler – AVR Microcontroller, Transitorschaltungen etc. Hobbyprogrammierer – Perl, C, C++, Python, bash, ksh…. 3D-Druck und 3D-CAD-Modellentwurf


Gregor Schlechtriem

Servosteuerung mit Serial Servo Controllern

Modellbauservos bieten eine kostengünstige Möglichkeit zur Kontrolle von Bewegungen aller Art und finden sich daher häufig in Projekten. Hinsichtlich der Ansteuerung finden sich jedoch immer wieder Fragen in Foren und Begriffe wie beispielsweise PWM und PPM werden immer wieder gerne verwechselt; welche Aufgabe haben Encoder und Servocontroller und was ist ein Mischer? Wie steuere ich ein Servo an, wenn die Versorgungsspannung meines Controllers nicht passt? Der Vortrag definiert die wichtigen Begriffe rund um die Ansteuerung von Servos und erläutert konzeptionell die verschiedenen Möglichkeiten der Ansteuerung. Hieraus werden dann die relevanten Leistungsmerkmale von Encodern, Servo-Testern und Servo-Controller hergeleitet und erläutert.


Michael Dörr

MQTT – Ein M2M-Kommunikationsprotokoll für das Internet der Dinge

Message-Queue-Telemetry-Transport (MQTT) ist ein TCP/IP Protokoll, das unter anderem bei der Heimautomation zum Einsatz kommen kann. Herzstück des Ganzen ist ein Message-Broker, der Daten von Absendern (sog. Publisher) entgegen nimmt und über Nachrichtenkanäle an Empfänger (sog. Subscriber) sendet. Aufgrund der Einfachheit des Protokolls können sogar kleine Arduino-Mikrocontroller, mittels Ethernet-Shield, als Sensoren bzw. Aktoren verwendet werden. Für den Message-Broker wird ein Raspberry-Pi unter Raspbian oder OpenSuse benutzt. Und für weitere Funktionen (z.B. MQTT-Bridges) kommen Rubygems zum Einsatz.


Oliver Stickel und Dominik Hornung

Maker@Palästina: Mit dem 3D-Drucker unterwegs bei Kindern in Flüchtlingslagern in der West Bank

Die Universität Siegen betreibt ein internationales Netzwerk von „Come_IN“-Computerclubs an Schulen, in denen Kindern spielerisch den kreativen Umgang mit Technik im Rahmen gemeinsamer Projekte erlernen können. Im Umfeld der Clubs wurde unter anderem mit Minecraft als spielerisches Werkzeug für die Annäherung an 3D-Modellierung experimentiert und die erstellten Modelle mit einem 3D-Drucker in die physikalische Welt überführt. Dieses Experiment weiten wir in den nächsten Monaten auch in unserem ganz besonderen Come_IN Club aus, der in einem palästinensischen Flüchtlingslager angesiedelt ist. Wir geben einen Einblick in unsere Arbeit und berichten über unsere Erfahrungen, Fotos und entstandene Projekte der Kinder. Schwerpunkt wird dabei die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in Palästina darstellen, die wir in den Monaten unmittelbar vor dem Maker Faire durchführen werden. Oliver Stickel, derzeit Student der Mensch-Computer-Interaktion an der Uni Siegen. Wissenschaftler mit Fokus auf Feldforschung als Grundlage für menschzentriertes, gutes Design, Maker, Minimalist. Arbeitet derzeit daran, Bottom-up-Kulturen wie z.B. die lokale Maker- und Urban-Gardening-Szene besser zu erforschen, verstehen und durch Technologie zu unterstützen und zu vernetzen. Weiterhin ist er derzeit im Begriff, ein FabLab in Siegen zu gründen.


David Eickhoff

Der schnelle Weg zur eigenen Smartphone-Projektsteuerung mit NetIO

Der Vortrag gibt eine detaillierte Einführung in die Erstellung einer eigenen Fernbedienung mithilfe der NetIO-Applikation. Dabei zeigen wir anhand von Demos die Ansteuerung eines LED-Strips und einer 433Mhz-Funksteckdose via Smartphone über einen Raspberry Pi oder Arduino. Ziel des Vortrags ist, die Arbeitsweise des browserbasierten UI-Designers und der Applikation zu verstehen, um diese im Anschluss für eigene Projekte zu Hause nutzen zu können. Dazu gehen wir systematisch durch die verschiedenen Komponenten des Systems und heben Besonderheiten an entsprechenden Stellen hervor.

David Eickhoff hat 2014 den Master of Science in IT Systems Engineering absolviert und arbeitet seitdem als selbstständiger Softwareentwickler im Bereich der mobilen Anwendungsentwicklung in Verbindung mit dazugehörigen Web-Projekten.


Alle Workshops findest du auf der Workshop-Seite.

Watterott electronic

Löten wie die Weltmeister!

Samstag, 5. Juli und Sonntag, 6. Juli, stündlich, max. 15 Teilnehmer/innen, Anmeldung vor Ort

Im Workshopzelt auf dem Außengelände lädt Watterott electronic die kids & alle Interessierten den ganzen Tag zum gemeinsamen Löten ein. Dabei werden stündlich kostenlose Lötkurse für 12-15 Personen angeboten, bei denen ein OpenSource Hardware-Anhänger gebaut wird.
Im letzten Jahr war der Andrang für die Lötkurse sehr hoch, deshalb empfehlen wir, sich rechtzeitig in die vor Ort ausgelegten Liste einzutragen.


Daan Uttien

Goldschmiedeworkshop

Samstag, 5. Juli und Sonntag, 6. Juli im Goldschmiedezelt auf dem Außengelände

Besucht unbedingt das Goldschmiedezelt von Daan Uttien auf der Maker Faire Hannover! Daan bietet an beiden Tagen Workshops an, bei denen Ihr einen Silber- oder Goldring aus einem Stück Metall in einer Art Facettenlook schmiedet. Ihr könnt jederzeit vorbeikommen, solltet aber mindestens anderthalb Stunden Zeit mitbringen, um euren Ring zu schmieden.

Goldschmied_workshop_Maker Faire Hannover


phaeno Wolfsburg

Wer baut die längste Lochwandkugelbahn?

Samstag, 5. Juli und Sonntag, 6. Juli, phaeno-Stand in der Niedersachsenhalle

Ihr baut mit Holzdübeln ein Gerüst für eine Kugelbahn aus Pappröhren, Holzleisten und Kupferrohren an einer senkrechten Lochwand. Wer schafft die längste Bahn?

Baut Euch Eure Phantasie-Maschine

Ihr baut aus Kartonstreifen, Moosgummi und Holzspießen eine per Hand betriebene Maschine, auf der sich kreativgestaltete Landschaften oder Figuren, allein oder zu zweit, drehen. Eure Phantasie-Maschine dürft ihr dann mit nach Hause nehmen. (Materialkosten: 2 €)


Lena Schiller-Clausen & Angela Haas

Gute Ideen schnell umsetzen lernen > Design Thinking und Rapid Prototyping

Samstag, 5. Juli, 13:15 bis 15:15 Uhr, max. 20 Teilnehmer/innen, ohne Anmeldung, Konferenzraum 08/10 (Niedersachsenhalle 2. OG)

Im Anschluss an unseren Vortrag „Do – don’t talk“ wollen wir in diesem Workshop für die ganze Familie die Ideen hinter „Rapid Prototyping“ und „Design Thinking“ erlebbar machen. Es geht darum, das richtige Handwerkszeug zu lernen um Ideen schnell umsetzen, testen und verbessern zu können. Es ist ein kleines Lehrstück für alle, die gerne „Erfinder“, Innovator oder Weltveränderer werden wollen. Dazu werden wir gemeinsam in Gruppen die weltweit bekannte Übung „Marshmallow-Challenge“ durchführen. Der Workshop ist für wirklich jedes Alter geeignet, macht viel Spaß und hält vielfältige Erkenntnisse bereit.


René Grünbauer, Alexander Nguyen, Simon Siegert

Hack your Kinect

Samstag, 5. Juli, 16:15 bis 18:15 Uhr, max. 5 Teilnehmer/innen, Anmeldung per Mail notwendig, Konferenzraum 07/09 (Niedersachsenhalle 2. OG)

Bei diesem Workshop lernen die Teilnehmer, wie man auf die Daten einer Kinect zugreifen kann, um mit Körpergesten eigene Spiele oder interaktive Programme zu steuern.

Im ersten Teil wird die Installation der benötigten Bibliotheken (Kinect-Libraries, Entwicklungsumgebung) auf den Rechnern der Teilnehmer vorgenommen. Anschließend werden kleine Programme in der Programmiersprache Processing – ein leicht zu erlernender Java-Dialekt – erstellt, die ahnen lassen, was man mit einer gecrackten Kinect alles anstellen kann.

Kinect_Workshop_1

Ein eigener (Windows)-Laptop soll von den Teilnehmern selbst mitgebracht werden. Eine Voranmeldung ist notwendig, damit im Vorfeld schon technische Fragen abgeklärt werden können.

Maximale Teilnehmeranzahl: 5
Kosten: ca. 5 Euro Materialkosten (für einen USB-Stick und Kopien)
Anmeldung und Nachfragen an: domspatzen_elm (at) web.de


Susanne Jordan

Entdecke deine Lieferkette

Sonntag, 16:15 bis 18:15 Uhr, ohne Anmeldung, Konferenzraum 08/10 (Niedersachsenhalle 2. OG)

Wir wollen mit euch zum einen über die Arbeitsbedingungen in der Herstellung von Elektronik (also auch über Fabriken und Minen) diskutieren, und dann vor allem verschiedene Lieferketten bzgl. ihrer Fairness unter die Lupe nehmen. Nach Möglichkeit werden wir die Lieferkette von euren eigenen Projekten recherchieren, wir können uns aber auch größeren Projekten wie Arduino oder das DIY Cellphone widmen. Optimalerweise können wir auch gleich Verbesserungsvorschläge bzgl. fairerer Materialbeschaffung) erarbeiten

Der Workshop soll auch dazu dienen, uns, die wir Elektronik fair hergestellt haben wollen, zu vernetzten und vielleicht sogar neue Projekte für das eine oder andere faire Produkt zu starten.

Der AK Faire Elektronik Hamburg und der Verein NagerIT haben es sich zum Ziel gesetzt, die Arbeitsbedingungen in den Elektronikfabriken zu verbessern. Unser Ziel ist es zum einen mit Verbreitung von Infos, die Idee des Fairen Handels (vgl. Fairer Kaffee) auch für elektronische Geräte zu etablieren. Seit mehreren Jahren beschäftigen wir uns schon mit globalen Zusammenhängen, speziell mit den sozialen Herausforderungen der Zulieferkette der Elektronikindustrie in Schwellen- und Entwicklungsländern. Vor gut einem Jahr haben wir mit der Fairen Computermaus von NagerIT eine erste Alternative zu konventionell hergestellten Geräten auf den Markt gebracht. Seitdem bemühen wir uns, weitere Hersteller für die Idee zu gewinnen und unsere Erfahrungen weiterzugeben.


Karsten Becker

Programmieren von FPGAs mit PSHDL

Sonntag, 6. Juli, 14 – 16 Uhr, max. 20 Teilnehmer/innen, ohne Anmeldung, Konferenzraum 08/10 (Niedersachsenhalle 2. OG)

FPGAs zu programmieren ist normalerweise richtig aufwendig. Aber dank PSHDL kann jedem innerhalb kurzer Zeit zu ein paar bunt blinkenden LEDs verholfen werden. In diesem Workshop geht es kurz um die notwendigen Grundlagen und anschließen an den praktischen Teil der Programmierung. Ein eigenes FPGA-Board muss man dafür nicht mitbringen, diese werden leihweise zur Verfügung gestellt.


Renataschule Hildesheim

Grundlagen des Programmierens in Basic und Löten einer Fußgängerampel mit Taster zum Drücken mit PICAXE

Samstag, 5. Juli und Sonntag, 6. Juli, am Stand der Renataschule auf dem Außengelände, ohne Anmeldung

Die Mikrocontroller von PICAXE lassen sich einfach in BASIC programmieren und sind deshalb besonders für Kinder zum Realisieren erster Steuerungsprojekte geeignet.

Die Besucher der Maker Faire Hannover können vor Ort die Programmierung der Ampeln ändern und Kinder können in einem 15-minütigen Kurs erste Grundlagen des Programmierens in Basic lernen.
Wer mehr Zeit mitbringt kann anschließend unter Anleitung von Schülern des 8. und 9. Jahrgangs seine eigene Fußgängerampel mit Taster zum Drücken löten. Die Materialkosten betragen 7 €.


Cord Elias

FPGAS für Einsteiger

Samstag 15:30 bis 18:15 Uhr
Sonntag 11:00 bis 13:45 Uhr
Teilnahmegebühr: 30 Euro, max. 2×10 Teilnehmer/innen, Anmeldung notwendig – beide Workshops sind bereits ausgebucht
Konferenzraum 08/10 (Niedersachsenhalle 2. OG)

In diesem zweimal angebotenen Workshop erfolgt eine praktische Einführung in die faszinierende Welt der „Field Programmable Gate Arrays“. Jeder Teilnehmer hat ein FPGA-Board und einen PC mit den entsprechenden Entwicklungswerkzeugen zur Verfügung. Schritt für Schritt wird der praktische Umgang mit den Entwicklungswerkzeugen und dem Board vermittelt, so dass am Ende des Workshops jeder Teilnehmer erste einfache FPGA-Applikationen selbst erstellen kann.

Wir verwenden Boards mit einem Altera-FPGA (DE0-Nano) und die freie Version der Entwicklungssoftware „Quartus II“, die vermittelte Vorgehensweise ist aber auch gut auf Zielsysteme mit Bausteinen anderer Hersteller (z.B. Xilinx) übertragbar.
Als Teilnahmevoraussetzung sind Grundkenntnisse in Digitaltechnik vorteilhaft, ansonsten nur Interesse und Neugier daran, einen eigenen Chip mit Hilfe programmierbarer Hardware zu entwerfen.

Der Workshop ist bereits vollständig ausgebucht. Sollte es kurz vor der Veranstaltung noch freiwerdende Restplätze geben, wird das an dieser Stelle bekanntgegeben.